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Thomas Grynaeus

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Thomas Grynaeus (auch Thomas Griner; * 1512 in Veringendorf; † 2. August 1564 in Rötteln) war ein Theologe, Reformator und Pfarrer.

Leben

Thomas Grynaeus wuchs als Sohn eines Bauern im württembergischen Veringendorf auf. Thomas Grynaeus’ Onkel Simon Grynaeus war ein Schulfreund Philipp Melanchthons.<ref name="1250 Jahre Röttler Kirche, S. 180">Gerhard Moehring, Otto Wittmann, Ludwig Eisinger; Geschichtsverein Markgräflerland e.V. (Hrsg.): 1250 Jahre Röttler Kirche: 751–2001, Uehlin, Schopfheim 2001, ISBN 3-932738-17-9, S. 180.</ref> Er studierte in Heidelberg und Basel Griechisch und Latein und folgte Simon Sulzer an die Hohe Schule nach Bern, wo er von 1536 bis 1546<ref>Universitätsbibliothek Basel: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ub.unibas.ch</ref> als Professor für Alte Sprachen tätig war. Aufgrund seiner Sympathie für die 95 Thesen von Martin Luther wurde er 1547 entlassen und wirkte anschließend als Lehrer und ab 1555 als Präfekt am Basler Pädagogium. Nach Einführung der Reformation im Markgräflerland 1556 wurde er 1558 Pfarrer an der Röttler Kirche und Superintendent in Rötteln, was er bis zu seinem Tod 1564 blieb.

Thomas Grynaeus war mit Adelheid Steuber verheiratet und hatte elf Kinder,<ref name="1250 Jahre Röttler Kirche, S. 180" /> darunter Johann Jakob Grynaeus, der später ebenfalls Pfarrer in Rötteln wurde.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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