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Conag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. November 2025 um 00:27 Uhr durch imported>Zuebi (Einwohnerzahl aktualisiert. Quelle: https://www.nufusune.com/10739-bingol-yayladere-conag-mahallesi-nufusu).
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Conag
Datei:Coats of arms of None.svg
Hilfe zu Wappen
Basisdaten
Staat: TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei
Provinz (il): Bingöl
Landkreis (ilçe): Yayladere
Koordinaten: 39° 13′ N, 40° 6′ OKoordinaten: 39° 12′ 58″ N, 40° 6′ 5″ O
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Höhe: 1430 m
Einwohner: 59<ref name="Infobox Ort in der Türkei.EinwohnerOrt">Nufusune.com: CONAG MAHALLESİ NÜFUSU YAYLADERE BİNGÖL - İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu, abgerufen am 15. November 2025</ref> (2024)
Telefonvorwahl: (+90) 426
Postleitzahl: 12 650
Kfz-Kennzeichen: 12
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Muhtar: Şerafettin Tan

Conag zwischenzeitlich auch Sarıtosun (kurdisch: Coneg) ist eine kurdisch-alevitische Siedlung im Landkreis Yayladere der türkischen Provinz Bingöl. Conag liegt etwa 5 km von der Kreishauptstadt Yayladere entfernt.

Der älteste Name lautete Cönek.<ref>Bilge Umar:Türkiye'deki Tarihsel Adlar. Istanbul 1993, S. 184</ref> Die einheimische Bevölkerung verwendet den historischen Namen als "Coneg" oder "Conag". Der Name wurde in der Form "Cönek" ins Grundbuch aufgenommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.e-tkbm.gov.tr (Memento vom 7. Januar 2016 im Internet Archive)</ref> Zwischenzeitlich hieß das Dorf im Zuge der Umbenennung nicht türkischer oder vermeintlich nicht türkischer Ortsnamen bis 2015 Sarıtosun.

Möglicherweise haben ursprünglich auch Armenier im Dorf gelebt. Zu Beginn des Völkermords an den Armeniern 1915 lebte, Berichten von Dorfältesten zufolge, ein armenischer Krämer im Dorf, der vor den Kriegswirren floh.

Conag, war in den ersten Jahren der Republik ein Bucak, zu dem auch die heutige Kreishauptstadt Yayladere (damals Holhol) gehörte. 1936 wurde Holhol zum Bucak anstelle von Conag.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.yayladere.gov.tr (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref> Die erste Dorfschule in Conag wurde in den 1960er Jahren gebaut. Damals bestand Conag aus 120 Haushalten (hane). Das Schulgebäude ist heute verfallen. Drohungen der PKK, die nicht dulden wollte, dass Unterricht in türkischer Sprache stattfand, führten in den 1990er Jahren zur Schließung der Schule.

Das Dorf ist seit den 1980er Jahren an das öffentliche Elektrizitäts- und Telefonnetz angeschlossen. Im Jahre 1998 verlor Conag seinen Status als Dorf und ist seither verwaltungstechnisch ein Viertel (mahalle) der Kreisstadt Yayladere.

Seit 2004 bzw. 2005 verfügt Conag über eine Trinkwasserversorgung und Kanalisation. Die Bevölkerung ist überaltert. Zahlreiche ehemalige Bewohner und ihre Familien verbringen den Sommer in Conag. Im Winter leben ca. 50 und im Sommer bis zu 150 Menschen in Conag. Langjähriger Muhtar war Haydar Beken.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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