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Anna Hasselborg

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Anna Hasselborg Vorlage:SportPicto
Anna Hasselborg bei der Players Championship 2018
Nation SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden
Voller Name Anna Ellinor Hasselborg
Geburtstag 5. Mai 1989 (37 Jahre)
Geburtsort StockholmSchweden
Karriere
Verein Sundbybergs CK
Spielposition Skip
Spielhand rechts
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 3 × Goldmedaille 4 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Mixed-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Mixed-EM 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Junioren-WM 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2018 Pyeongchang Frauen
Bronze 2022 Peking Frauen
Gold 2026 Mailand-Cortina Frauen
 Curling-Weltmeisterschaften
Silber 2018 North Bay Frauen
Silber 2019 Silkeborg Frauen
 Curling-Europameisterschaften
Silber 2016 Renfrewshire Frauen
Silber 2017 St. Gallen Frauen
Gold 2018 Tallinn Frauen
Gold 2019 Helsingborg Frauen
Silber 2021 Lillehammer Frauen
Silber 2024 Lohja Frauen
Gold 2025 Lohja Frauen
 Curling-Mixed-Doubles-Weltmeisterschaften
Gold 2019 Stavanger Mixed Doubles
 Curling-Mixed-Europameisterschaften
Bronze 2008 Kitzbühel
 Curling-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2010 Flims
letzte Änderung: 22. Februar 2026

Anna Ellinor Hasselborg (* 5. Mai 1989 in Stockholm)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Team Anna Hasselborg, Grand Slam of Curling (Memento vom 24. November 2017 im Internet Archive). Abgerufen am 17. November 2017</ref> ist eine schwedische Curlerin. Sie spielt auf der Position des Skip.

Karriere

Bei der Mixed-Europameisterschaft 2008 gewann sie in der Mannschaft um Niklas Edin die Bronzemedaille.

Hasselborg skippte die Juniorenmannschaft Schwedens bei den Juniorenweltmeisterschaften 2009 und beim Gewinn des Junioren-Weltmeistertitels 2010. Ihre Mannschaft setzte sich dabei im Finale gegen das favorisierte kanadische Team von Skip Rachel Homan durch, das im Verlaufe des Turniers Schweden bereits zweimal klar besiegt hatte.

2014 spielte sie zum ersten Mal als Skip bei der Europameisterschaft in Champéry und wurde Fünfte. Bei der Europameisterschaft 2016 in Glasgow zog sie in das Finale ein, musste sich dort aber der russischen Mannschaft von Skip Wiktorija Moissejewa mit 4:6 geschlagen geben, da Moissejewa im letzten End zwei Steine stehlen konnte.

Bei ihrer ersten Weltmeisterschaft 2017 in Peking wurde sie mit ihrem Team Vierte, nachdem sie das Spiel um Platz drei gegen das schottische Team von Eve Muirhead mit 4:6 verloren hatte. Nach einer makellosen Vorrunde und einem 7:3-Halbfinalerfolg über Italien unterlag Hasselborg mit ihrer Mannschaft im Finale der Europameisterschaft 2017 in St. Gallen mit 3:6 gegen das schottische Team um Skip Eve Muirhead und sicherte sich die Silbermedaille.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Scotland women are Le Gruyère AOP European Curling Champions for 2017, World Curling Federation (Memento vom 27. November 2017 im Internet Archive). Abgerufen am 26. November 2017</ref>

Hasselborg vertrat mit ihrem Team Schweden bei den Olympischen Winterspielen 2018.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Team Anna Hasselborg, Grand Slam of Curling (Memento vom 24. November 2017 im Internet Archive). Abgerufen am 17. November 2017</ref> Nach sieben Siegen und zwei Niederlagen in der Round Robin zog sie in die Finalrunde ein. Im Halbfinale schlugen die Schwedinnen das britische Team um Eve Muirhead und im Finale konnten sie nach einem Sieg gegen Südkorea mit Skip Kim Eun-jung die Goldmedaille gewinnen.

Bei der Weltmeisterschaft 2018 im kanadischen North Bay zog sie mit ihrer Mannschaft nach zehn Siegen und zwei Niederlagen in der Round Robin in die Playoffs ein. Im Halbfinale gewann sie gegen Russland mit Skip Wiktorija Moissejewa. Im Finale traf sie auf die kanadische Mannschaft um Jennifer Jones, der sie sich mit 6:7 nach Zusatzend geschlagen geben musste. Im November 2018 gewann sie durch einen Finalsieg gegen die Schweiz (Skip: Silvana Tirinzoni) ihre erste Goldmedaille bei der Europameisterschaft 2018.<ref>Gold for Sweden women at Le Gruyère AOP Europeans. In: worldcurling.org. 24. November 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. November 2018; abgerufen am 26. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Hasselborg spielt auf der World Curling Tour und hat dort mehrere Turniere gewonnen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Anna Hasselborg, worldcurl.com (Memento vom 16. Februar 2018 im Internet Archive). Abgerufen am 17. November 2017</ref> Im September 2018 gewann sie mit dem Elite 10 in Chatham-Kent ihr erstes Turnier des Grand Slam of Curling. Es war ihr erster Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier, aber auch der erste Sieg eines schwedischen Frauenteams.<ref>Hasselborg makes GSOC history winning 1st Elite 10 women’s title. In: thegrandslamofcurling.com. 30. September 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2018; abgerufen am 26. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Oktober 2018 errang sie den zweiten Grand-Slam-Sieg in Folge beim Masters in Truro.<ref>Hasselborg wins second straight GSOC title at Masters. In: thegrandslamofcurling.com. 28. Oktober 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. November 2018; abgerufen am 26. November 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bei der Mixed-Doubles-Weltmeisterschaft 2019 in Stavanger nahm sie mit ihrem Spielpartner Oskar Eriksson teil und gewann Gold. Im Finale besiegten sie das kanadische Team um Brett Gallant und Jocelyn Peterman mit 6:5.<ref>World Curling Federation: World Mixed Doubles Curling Championship 2019 - Sweden win World Mixed Doubles Curling Championship 2019. Abgerufen am 5. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die einzige Niederlage im Turnierverlauf hatten sie in der Gruppenphase mit 6:7 gegen Kanada.

Datei:Anna Hasselborg 22.png
Anna Hasselborg bei der EM, 2022

Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking zog Hasselborg mit ihrem Team (Sara McManus als Third, Agnes Knochenhauer als Second und Sofia Mabergs als Lead) mit sieben Siegen zu zwei Niederlagen in der Round Robin in das Halbfinale ein. Dorf trafen die Schwedinnen auf Großbritannien um Skip Eve Muirhead, verloren jedoch knapp mit 11:12 nach 11 Ends.<ref>tagesschau.de: Curling: Japanerinnen und Britinnen im Finale. Abgerufen am 19. Februar 2022.</ref> Im Spiel um Platz drei trafen sie auf den Vorrundensieger Schweiz. Sie gewannen mit 9:7 und holten sich die Bronzemedaille.<ref>7:9-Niederlage gegen Schweden - Enttäuschender Abschluss: Schweizer Curlerinnen verpassen Bronze. 19. Februar 2022, abgerufen am 19. Februar 2022.</ref>

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 gewann die 36-Jährige die Goldmedaille am 22. Februar in Cortina d’Ampezzo mit Sara McManus (Third), Agnes Knochenhauer (Second), Sofia Scharback (Lead) und Johanna Heldin (Ersatz) im Finale gegen das Schweizer Team.

Privatleben

Ihr Vater Mikael, ihr Bruder Marcus und ihr Onkel Stefan sind ebenfalls Curler und haben für Schweden an den Weltmeisterschaften teilgenommen.<ref>Athlete Profile - Anna Hasselborg. In: olympic.org. Abgerufen am 25. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Teammitglieder

Weblinks

Commons: Anna Hasselborg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Vorlage:Navigationsleiste Olympiasiegerinnen im Curling