Ramlat es-Sayhad
Ramlat es-Sayhad (auch: Ramlat as-Sabʿatayn<ref>James Dickins, Sándor G. J. Hervey, Ian Higgins: Thinking Arabic translation: a course in translation method. Arabic to English S. 209 (Google Büchersuche).</ref>; arabisch رملة السبعتين, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine Wüstenregion im nördlichen Bereich des Zentraljemen. Die Wüste erstreckt sich von Ma'rib im Westen bis zum Hadramaut im Osten (heutiger Jemen).<ref>Klaus Schippmann: Geschichte der ald-südarabischen Reiche. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1998, ISBN 3-534-11623-2, S. 6.</ref> Nördlich des Ramlat es-Sayhad schließt sich die Rub al-Chali, die größte Sandwüste der Erde an.
Die Übergangszonen von den Bergen ausgehend sind mit Akazien und Dornensträuchern bestandene Steppengebiete, die eine ideale Lebensgrundlage für Dromedare abgeben. Diese verhalfen durch ihre verhältnismäßig einfache Domestizierung und Abrichtbarkeit zum Transportieren von Lasten bereits den Sabäern zum nachhaltigen Aufstieg. Dromedare sind auch heute noch wichtiger Bestandteil der jemenitischen Kultur. In der Wüste selbst ist aufgrund außerordentlicher Temperaturen von bis zu 50 °C und ständigem Wassermangel außer Strauchbewuch kaum Vegetation anzutreffen.<ref>Kurt Baldenhofer, Nicolas Marschall: Dromedar. 24. Mai 2025, abgerufen am 17. September 2025.</ref>
Das Areal umfasst gleichzeitig das historische Gebiet der Sayhad-Kultur Altsüdarabiens, also des westlichen Oman und des äußersten Südens Saudi-Arabiens von der Gründung der Reiche Saba, Ausan, Qataban und Hadramaut zu Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. bis zur Ausbreitung des Islam ab 632 n. Chr.
Einzelnachweise
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