Iproniazid
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| Strukturformel von Iproniazid | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Iproniazid | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C9H13N3O | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Wirkmechanismus | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 179,22 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Iproniazid ist ein als Antidepressivum verwendetes Hydrazinderivat.<ref name="bookDrug discovery"></ref> Es ist ein irreversibler nichtselektiver Hemmer der Monoaminooxidase (MAO-Hemmer).<ref name="pmid2870717">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Auch wenn es in den meisten Teilen der Welt mittlerweile kaum noch eingesetzt wird, wird es in Frankreich noch angewendet.
Geschichte
Iproniazid war das erste vermarktete Antidepressivum überhaupt. Ursprünglich jedoch wurde es als Mittel gegen die Tuberkulose entwickelt.<ref name="bookDrug discovery"/> 1952 wurden seine antidepressiven Eigenschaften entdeckt, als die Forscher feststellten, dass die mit Iproniazid behandelten Patienten „ungewöhnlich fröhlich“ wurden.<ref name="bookDrug discovery"/> 1958 wurde es dann als Antidepressivum zugelassen,<ref name="bookDrug discovery"/> doch schon 1961 wieder vom Markt genommen, nachdem Fälle von Hepatitis auftraten, und durch weniger lebertoxische Substanzen wie Isocarboxazid, Phenelzin und Tranylcypromin ersetzt.<ref name="bookDrug discovery"/> Ein wichtiger Forscher auf dem Gebiet der ersten Antidepressiva in den USA war Nathan S. Kline.<ref>Bangen, Hans: Geschichte der medikamentösen Therapie der Schizophrenie. Berlin 1992, ISBN 3-927408-82-4, Seite 91.</ref>
Einzelnachweise
<references />
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- Arzneistoff
- Hydrazid
- Pyridin
- MAO-Hemmer
- Psychotroper Wirkstoff
- Synthetische psychotrope Substanz