Spital Oberengadin
Das Spital Oberengadin (rätoromanisch im Idiom Puter {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in Samedan im Oberengadin ist ein regionales Krankenhaus. Es steht an der Via Nouva am nordöstlichen Dorfausgang Richtung Bever.
Das Spital ist nach dem Kantonsspital Graubünden das zweitgrösste Krankenhaus im Kanton und der in der Ganzjahresbilanz grösste Arbeitgeber des Oberengadins. Seit 2026 wird das Spital von der Stiftung Kantonsspital Graubünden geführt, welche zu diesem Zweck die Spital Oberengadin AG gründete.<ref name=":0">Spital Oberengadin Samedan kann gerettet werden. Abgerufen am 20. April 2026.</ref> Zuvor hat die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin das Spital geführt.<ref>Offizielle Kenndaten der Bündner Spitäler. (PDF) In: Gesundheitsamt Graubünden. Dezember 2009, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 27. September 2010. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref name=":1">Marius Kretschmer: Neustart für die Gesundheitsversorgung im Oberengadin: Was die Bevölkerung wissen muss | Südostschweiz. 3. April 2026, abgerufen am 20. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Organisation
Das als Spital der erweiterten Grundversorgung<ref>Spital Oberengadin. In: Gemeinde Samedan. Abgerufen am 27. September 2010.</ref> angelegte Krankenhaus mit Leistungsaufträgen auch für das Unterengadin, das Val Müstair, das Puschlav und das Bergell umfasst folgende Institute und Kliniken:
Zudem unterhält das Krankenhaus die Abteilungen Notfall und Intensivpflege.
Von 2018 bis 2026 war das Spital Oberengadin Teil der Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin. Diese umfasste auch die Alterszentren Promulins in Samedan und Du Lac in St. Moritz sowie die Spitex Oberengadin. Nachdem die ausgelaufene Leistungsvereinbarung zwischen den Oberengadiner Gemeinden und der Stiftung Gesundheitsversorgung Obergengadin Ende 2025 nicht verlängert werden konnte, hat die Stiftung ein Nachlassverfahren gestartet und wurde Ende März 2026 zahlungsunfähig.<ref>Marius Kretschmer: Nach dem Nein in drei Gemeinden: So geht es jetzt weiter mit dem Spital Oberengadin | Südostschweiz. 5. November 2025, abgerufen am 14. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Marius Kretschmer: Letzte Chance fürs Spital Oberengadin: So stimmen die Gemeinden über neue Strukturen ab | Südostschweiz. 7. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Nachfolgeorganisation wurde die öffentlich-rechtliche Anstalt Sanadura gegründet. Die öffentlich-rechtliche Anstalt führt weiterhin die Alterszentren und die Spitex. Das Spital Oberengadin wird hingegen seither von der Spital Oberengadin AG im Besitz des Kantonsspital Graubündens geführt.<ref>Sanadura. Abgerufen am 20. April 2026.</ref><ref name=":0" /><ref name=":1" />
Geschichte
Vorgänger des Oberengadiner Spitals waren die «Siechenhäuser» aus den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Pestzeiten. Diese bestanden in Samedan (unterhalb der heutigen römisch-katholischen Kirche), in Pontresina, Zuoz und St. Moritz.
Das Spital Oberengadin besteht seit 1895, am heutigen Standort seit 1914. Ein 1881 gegründeter Spitalverein hatte die Vorarbeiten geleistet und auch die mit 381 zu 21 Stimmen erfolgreiche Kreisabstimmung im Jahr 1892 initiiert. Das heutige Spitalgebäude wurde 1978 eingeweiht und wird seit 2019 etappenweise renoviert.
Ausstattung
Der Aufbahrungsraum im Spital Oberengadin ist ein fensterloser Raum. Ein illuminiertes Glasfenster geschaffen 1979 von Gian Casty mit der Bezeichnung Ein Engel leuchtet aus dem Dunkeln bringt das sprichwörtliche Licht ins Dunkle. Ein sehr ähnliches Glasbild von Gian Casty findet sich in der Kirche Sogn Pieder in Domat/Ems.<ref>Ulrich Wismer: Glasmaler Gian Casty – Aus dem Dunklen leuchten. Hrsg.: Gian Casty. Verlag Wälchli, Aarwangen 2011, ISBN 978-3-9520580-2-2, S. 202–221.</ref>
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz des Spitals Oberengadin
- Das Spital Oberengadin in der Verfassung des Kreises Oberengadin. (PDF; 138 kB) S. 2.
- Geschichte des Spitals
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 46° 32′ 21,5″ N, 9° 52′ 40,5″ O; CH1903: 787087 / 157131
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