Zum Inhalt springen

Kriegsgeschädigtenfonds

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. Juli 2024 um 13:02 Uhr durch imported>Kuhni74 (toten Link durch archivierten ersetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Der Kriegsgeschädigtenfonds war ein Fonds der Ersten Republik Österreich nach dem Ersten Weltkrieg.

Auf Grund eines Gesetzes vom Jahr 1919 wurde der Kriegsgeschädigtenfonds als Stiftungsfonds gebildet. Der Fonds mit Sitz in Wien wurde durch Übernahme des Vermögens des Hauses Habsburg gebildet. Der Reinertrag aus dem Fonds sollte den kriegsgeschädigten Witwen und Waisen des Ersten Weltkrieges zur Unterstützung zukommen.

In dem Gesetz wurde allerdings die Möglichkeit offengelassen, Güter aus Gründen der staatlichen Kunstpflege oder weil sie öffentlichen Verwaltungszwecken dienen sollten, vom Fonds auszuscheiden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kriegsgeschädigtenfonds, 1921–1923 (Karton (Faszikel)) (Memento vom 1. September 2016 im Internet Archive); abgerufen am 20. September 2010</ref>

Ein Beispiel einer dem Fonds gehörenden Liegenschaft war der Lainzer Tiergarten. Der vor dem Ruin stehende Fonds wollte den Tiergarten zu Geld machen. Im Jahr 1937 wurde der Fonds aufgelöst.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte des Lainzer Tiergartens (Memento vom 11. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Einzelnachweise

<references/>