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Huernia macrocarpa

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Huernia macrocarpa
Datei:Huernia macrocarpa.jpg

Huernia macrocarpa

Systematik
Familie: Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)
Unterfamilie: Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae)
Tribus: Ceropegieae
Untertribus: Stapeliinae
Gattung: Huernia
Art: Huernia macrocarpa
Wissenschaftlicher Name
Huernia macrocarpa
(A.Rich.) Sprenger

Huernia macrocarpa ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae). Es handelt sich um eine sehr variable Art.

Datei:Huernia macrocarpa-3-sunny brook-yercaud-salem-India.jpg
Habitus

Merkmale

Huernia macrocarpa bildet stammsukkulente, aufrecht stehende, oder kurz liegend und dann aufrechte Triebe, die meist kompakt und büschelförmig stehen. Sie werden bis etwa 9 cm hoch, haben einen vier- oder fünfrippigen Querschnitt und sind bis 1,5 cm im Durchmesser. Die Warzen sind kleiner als 1 cm und spitzkonisch ausgezogen. Sie stehen annähernd senkrecht zur Sprossachse. Die Blüten sitzen auf kurzen bis etwa 1 cm langen Blütenstielen und zeigen nach außen oder sind leicht nach unten geneigt. Die Kelchblätter messen 6–12 × 0,75–1,5 mm. Die Blütenkrone hat etwa 1,5 bis 2 cm Durchmesser und ist glockenförmig. Sie ist innen bräunlichrot bis schwarzrot oder gelblich mit purpurfarbenen Querbändern. Die Innenseite der Kronblätter ist papillös. Die Kronenzipfel sind dreieckig und 5 bis 7 mm lang. Sie stehen aufrecht oder sind leicht nach außen umgebogen. Die Nebenkrone ist schwarzbraun bis schwarzrot. Die interstaminalen Nebenkronenzipfel sind querrechteckig bis quadratisch. Die staminalen Nebenkronenzipfel sind häufig an der Basis hellgelb und werden zum apikalen Ende hin dunkel, meist dunkel- bis schwarzbraun oder schwarz. Das Pollinium ist gelblich, die Früchte bis 17 cm lang, bei einem Durchmesser von bis zu 1 cm. Sie stehen oft paarig-abgespreizt auf einem kurzen, holzigen Stiel.

Geographische Verbreitung

Die Art kommt im Sudan, Äthiopien, Eritrea, Saudi-Arabien und dem Jemen vor.

Systematik und Taxonomie

Die Art wurde von Achille Richard 1851 als Stapelia macrocarpa erstmals in Tentamen Florae Abyssinicae Band 2 Seite 50 erstbeschrieben. Sein Typusexemplar stammte aus Äthiopien. Die Art wurde 1892 von Karl Moritz Schumann in Gartenflora Band 51 Seite 526 als Huernia macrocarpa <templatestyles src="Person/styles.css" />(A.Rich.) Schweinf. ex K.Schum. in die Gattung Huernia gestellt. Schumann übernahm den Namen von Georg August Schweinfurth. Seither wurde die Art unter einigen weiteren Namen beschrieben, die daher Synonyme sind Huernia penzigii <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Br., Huernia arabica <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Br., Huernia penzigii var. schimperi <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Bergerm, Huernia penzigii var. schweinfurthii <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Berger, Huernia macrocarpa var. cerasina <templatestyles src="Person/styles.css" />A.C.White & B.Sloane (nom. inval.) und Huernia macrocarpa var flavicoronata <templatestyles src="Person/styles.css" />A.C. White & B.Sloane (nom. inval.)

Es können folgende Unterarten unterschieden werden:<ref name="WCSP" />

  • Huernia macrocarpa subsp. harerghensis <templatestyles src="Person/styles.css" />M.G.Gilbert: Sie kommt nur in Äthiopien vor.<ref name="WCSP" />
  • Huernia macrocarpa subsp. macrocarpa: Sie kommt vom nordöstlichen Sudan bis Eritrea und auf der südwestlichen Arabischen Halbinsel vor.<ref name="WCSP" />

Literatur

  • Focke Albers, Ulrich Meve (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon Band 3 Asclepiadaceae (Seidenpflanzengewächse). Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3982-0, S. 168–169.

Einzelnachweise

<references> <ref name="WCSP">Rafaël Govaerts (Hrsg.): Huernia - World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 13. November 2018. </ref> </references>

Weblinks

Commons: Huernia macrocarpa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien