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A rolling stone gathers no moss

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Datei:A Rolling Stone Gathers No Moss.jpg
„Ein rollender Stein setzt kein Moos an.“

Das englische Sprichwort {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bedeutet wörtlich übersetzt: „Ein rollender Stein setzt kein Moos an.“<ref name="dict.cc">A rolling stone gathers no moss. In: dict.cc. Abgerufen am 14. September 2010.</ref> Es beschreibt damit den Umstand, dass Moos nicht auf einem Stück Gestein wachsen kann, solange sich dieses in Bewegung befindet, weil die Pflanze immer wieder abgerieben wird.<ref name="mythbusters">Episode 31: Breaking Glass, A Rolling Stone Gathers No Moss, Shop-Vac Jet Engine. 18. Mai 2005, abgerufen am 13. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Sprichwort, für dessen Ursprung mehrere Erklärungen konkurrieren, hat unterschiedliche übertragene Bedeutungen mit gegensätzlichen Wertungen, je nachdem, ob das Wachstum des Mooses positiv als Zeichen einer Entwicklung (bezogen auf die Pflanze) oder negativ als Zeichen der Stagnation (bezogen auf den Stein) interpretiert wird. Das abgeleitete Sinnbild des rollenden Steines fand mehrfach in der Namensgebung im Bereich der Musik Verwendung.

Herkunft

Die Herkunft des Sprichworts ist nicht abschließend geklärt. Es wird dem römischen Mimen-Autor Publilius Syrus zugeschrieben, der im 1. Jahrhundert v. Chr. lebte. Es soll in dessen Sententiae, einer Sammlung seiner Sprüche, enthalten sein.<ref>Publius Syrus: The moral sayings of Publius Syrus, a Roman slave: from the Latin. L.E. Bernard & co., 1856, S. 48 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. – Übersetzung ins Englische).</ref><ref>John Bartlett (1820–1905). Familiar Quotations, 10th ed. 1919. Abgerufen am 18. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die gängige lateinische Form des Spruchs, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (wörtlich: „Ein Stein, der bewegt wird, wird nicht von Moos bedeckt“<ref>Littera S. cum sententiis XCV. Abgerufen am 18. September 2010.</ref>), taucht in den Sententiae allerdings nicht auf.<ref>Sententiae. In: Bibliotheca Augustana. Abgerufen am 18. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Publilius Syrus. Sententiae – Sprüche. Abgerufen am 18. September 2010.</ref> Der früheste schriftliche Beleg findet sich bei Egbert von Lüttich in seiner Sammlung „Fecunda Ratis“, Vers 182, von etwa 1023, der das offenbar deutlich ältere Sprichwort so aufführt: „Assidue non saxa legunt volventia muscum.“ Also: „Dauernd rollende Steine sammeln kein Moos.“ In griechischer und lateinischer Form kommt das Sprichwort dann auch im dritten Teil der Adagia vor, einer Sammlung lateinischer Sprüche von Erasmus von Rotterdam, die dieser erstmals im Jahr 1500 veröffentlichte und in den nachfolgenden Jahren erweiterte.<ref>Desiderii Erasmi Roterodami: Adagia. In: Bibliotheca Augustana. Abgerufen am 18. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wegen seiner unbezweifelbar großen Wirkung auf Europas Sprichwortwelt wird auch Erasmus oft fälschlicherweise als Quelle des Sprichworts angeführt, beispielsweise durch Brewer’s Dictionary of Phrase and Fable.<ref name="brewer’s">Rolling Stone. A rolling stone gathers no moss. In: Brewer’s Dictionary of Phrase and Fable. (Online bei bibliomania.com [abgerufen am 18. September 2010]).</ref>

John Heywoods Sammlung von Sprichwörtern aus dem Jahr 1546 enthält eine Übertragung ins Englische, die bis auf geringe Abweichungen der heutigen Form entspricht: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Der rollende Stein setzt nie Moos an.“)<ref>John Heywood: A dialogue conteinyng the nomber in effect of all the prouerbes in the englishe tongue. compacte in a matter concernyng two maner of mariages, made and set foorth by Iohn Heywood. Imprinted at London in Fletestrete by Thomas Berthelet prynter to the kynges hyghnesse, 1546.Neuaufgelegt als: John Heywood: The proverbs of John Heywood. Being the “Proverbes” of that author printed 1546. Ed., with notes and introduction. Hrsg.: Julian Sharman. G. Bell and sons, 1874, S. 54 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="phrases.org.uk">A rolling stone gathers no moss. In: The Phrase Finder. Abgerufen am 18. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf dem Gebiet der späteren Vereinigten Staaten wird es erstmals durch John Wise in dessen Werk A Word of Comfort to a Melancholy Country von 1721 erwähnt.<ref name="random house">Gregory Titelman: Random House Dictionary of Popular Proverbs and Sayings. Random House, 1996, ISBN 978-0-679-44554-8 (Auszugsweise online [abgerufen am 18. September 2010]).</ref>

Bedeutungen

Im Brewer’s Dictionary of Phrase and Fable wird das Sprichwort in Bezug zu zwei weiteren lateinischen Wendungen gesetzt: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (deutsch: „Ein Pflänzling, welcher öfters versetzt wird, fasst nicht Wurzel.“<ref>Samuel Singer: Thesaurus proverbiorum medii aevi. Band 8. Walter de Gruyter, 1995, ISBN 978-3-11-008529-7, S. 125 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (deutsch etwa: „Ein öfters eingepflanzter Baum trägt kleine Früchte.“)<ref name="brewer’s" /> Hier wird das pflanzliche Wachstum als wünschenswert, die Bewegung als hinderlich und unprofitabel dargestellt. Eine Interpretation des Sprichworts ist daher, dass ein Mensch, der kaum an einem Ort verweilt, sich nicht niederlässt und keine Bindungen eingeht, selten erfolgreich sein wird; ihm fehlt die für eine gedeihliche Entwicklung unerlässliche Verwurzelung.<ref name="phrases.org.uk" /><ref name="mcgraw-hill">Richard A. Spears: McGraw-Hill’s Dictionary of American Idioms and Phrasal Verbs. The McGraw-Hill, 2002, ISBN 978-0-07-146934-0 (Eintrag zu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) online [abgerufen am 18. September 2010]).</ref> Eine Übersetzung ins Deutsche, die dieser Wertung Rechnung trägt, wäre etwa: „Ein unsteter Mensch kommt zu nichts.“<ref name="dict.cc" /> Eine ähnliche, abstraktere Auslegung besagt, dass wer stets in Bewegung bleibt, Verantwortung und Fürsorgepflichten meidet.<ref name="mcgraw-hill" /><ref name="american heritage">The American Heritage New Dictionary of Cultural Literacy. 3. Ed. Auflage. Houghton Mifflin, 2005 (Eintrag zu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) online bei Dictionary.com [abgerufen am 18. September 2010]).</ref>

Eine andere Deutung sieht im Moos ein Symptom unerwünschter Stagnation. Dies führt zu einer gegenteiligen Bewertung des Elements der Bewegung: Sie wird positiv aufgefasst, als Freimachen von Bindungen, die ein Fortkommen hemmen,<ref name="random house" /><ref name="mcgraw-hill" /> als Mittel gegen Alterungserscheinungen oder etwa als Quelle von Kreativität.<ref name="american heritage" /> So verstanden ist das Sprichwort dem Sinn nach mit dem deutschen „Wer rastet, der rostet“ vergleichbar.<ref name="dict.cc" /><ref>A rolling stone gathers no moss. In: Phrasen.com. Abgerufen am 14. September 2010.</ref>

Um den beiden konträren Werturteilen gerecht zu werden, sieht McGraw-Hill’s Dictionary of American Idioms and Phrasal Verbs das Sprichwort grundsätzlich als wertungsneutral, eine Wertung entstehe erst durch den Kontext der konkreten Verwendung.<ref name="mcgraw-hill" /> Ähnlich ordnet auch das American Heritage New Dictionary of Cultural Literacy die Ambivalenz ein.<ref name="american heritage" />

Die Allegorie des rollenden Steines hat inzwischen eigenständige Bedeutung in der englischen Sprache erlangt. Als “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” bezeichnet man einen Menschen ohne Heimatverbundenheit, einen Herumtreiber oder einen „Landstreicher“.<ref>rolling stone. In: Link Everything Online. Abgerufen am 15. September 2010.</ref><ref>rolling stone. In: dict.cc. Abgerufen am 15. September 2010.</ref> In einer weiteren Auslegung wird der Begriff auch für unbeständige oder ruhelose Menschen verwendet.<ref>rolling stone. Abgerufen am 18. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” ist demzufolge auch eine entwurzelte Person, die es vermeidet oder nicht in der Lage ist, dauerhaft einen Beruf oder einen Lebensstil anzunehmen, und deswegen als unzuverlässig und leistungsunfähig charakterisiert wird.<ref name="phrases.org.uk" /><ref name="american heritage" />

Richtigkeit der wörtlichen Bedeutung

In der Fernsehserie MythBusters – Die Wissensjäger, ein Format des Discovery Channels, das sich mit der Nachstellung und Überprüfung von „urbanen Mythen“ befasst, wurde die wörtliche Aussage des Sprichworts auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft. Der Versuchsaufbau bestand aus zwei Tonnen, von denen eine konstant in Bewegung gehalten wurde. In beiden wurden Steine platziert, auf die eine Buttermilch-Moos-Mischung aufgetragen worden war. Nach sechs Monaten – dem längsten Experiment der MythBusters-Serie – war auf jedem einzelnen der ruhenden Steine Moos gewachsen, während von den bewegten keiner einen Bewuchs aufwies.<ref name="mythbusters" />

Verwendung

Für die Verwendung des Sprichwortes und des abgeleiteten Sinnbildes werden im Folgenden beispielhaft Namensgebungen aus den Bereichen Literatur und Musik genannt:

Beispiele aus der Literatur

Eine Vielzahl von literarischen Werken trägt das Sprichwort im Titel. Beispielsweise taufte der irisch-amerikanische Romanautor Thomas Mayne Reid (1818–1883) einen Roman aus dem Jahr 1866 Lost Lenore, or, The adventures of a rolling stone.<ref>Thomas Mayne Reid: Lost Lenore, or, The adventures of a rolling stone. De Witt, 1866 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Zwei Jahre später veröffentlichte sein Landsmann Harry Castlemon (1842–1915) No Moss; or, The Career of a Rolling Stone.<ref>Harry Castlemon: No Moss; or, The Career of a Rolling Stone. 1968 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die französische Schriftstellerin George Sand (1804–1876) verfasste {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (wörtlich: Stein, der rollt), im Englischen: A rolling stone.<ref>George Sand: A rolling stone. R. Osgood, 1871 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>Petri Liukkonen: George Sand (1804–1876) – Pseudonym of Amandine-Aurore-Lucile Dupin. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2014; abgerufen am 11. Januar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> O. Henry (1862–1910) gab 1894–1895 eine humoristische Wochenzeitschrift namens The Rolling Stone heraus.<ref>O. Henry: Rolling Stone. Echo Library, 2006, ISBN 978-1-4068-3573-1 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. – Sammelausgabe).</ref> Horatio Algers (1832–1899) A Rolling Stone; or, The Adventures of a Wanderer wurde 1902 veröffentlicht,<ref>Horatio Alger: A Rolling Stone; or, The Adventures of a Wanderer. Thompson & Thomas, 1902 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> 1940 Patricia Wentworths (1878–1961) Roman Rolling Stone.<ref>Patricia Wentworth: Rolling Stone. J.B. Lippincott (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Auch Biografien verwenden den “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” im Titel. So veröffentlichte etwa der US-amerikanische Autor und Dokumentarfilmer Lowell Thomas (1892–1981) 1931 die Lebensgeschichte des Künstlers und Naturfotografien Arthur Radclyffe Dugmore unter dem Titel Rolling Stone,<ref>Lowell Thomas: Rolling stone: the life and adventures of Arthur Radclyffe Dugmore. Doubleday, Doran & Company, 1931 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> sein Landsmann, der Schauspieler Fred Stone (1873–1959) unter dem gleichen Titel 1945 seine Autobiografie.<ref>Fred Stone: Rolling Stone. Whittlesey House, McGraw-Hill, 1945 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Beispiele aus dem Bereich der Musik

Der aus Schweden stammende Folksänger, IWW-Gewerkschaftsaktivist und Wanderarbeiter Joe Hill verwendete das Sprichwort als vierte Zeile seines wie ein Liedtext gedichteten kurzen Testaments, das 1915 am Tag vor seiner Hinrichtung nach einem Aufsehen erregenden und umstrittenen Mordprozess verfasste.

Der US-amerikanische Bluesmusiker Muddy Waters veröffentlichte 1948 ein Lied unter dem Titel Rollin’ Stone. Es enthält die Zeilen: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Ich bekomme einen Jungen, […] er wird ein rolling stone werden.“) Mit dem Stück Mannish Boy aus dem Jahr 1956 griff er das Thema wieder auf, darin heißt es: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (deutsch: „Ich bin ein rolling stone“).

Durch Muddy Waters ließ sich Brian Jones inspirieren, als er einen Namen für die Band wählte, die er 1962 gemeinsam mit Mick Jagger, Keith Richards, Ian Stewart und Dick Taylor gründete: The Rolling Stones. Dabei gibt es unterschiedliche Angaben, welche Stelle aus Muddy Waters’ Werk ausschlaggebend gewesen sein soll. Der spätere Rolling-Stones-Bassist Bill Wyman macht in seiner Biografie die Zeile aus Mannish Boy verantwortlich,<ref>Bill Wyman: Bill Wymans Rolling Stones Story. Dorling Kindersley, 2002, ISBN 3-8310-0391-2, S. 37.</ref> andere Quellen verweisen auf den Titel des 1948er Bluesstücks.<ref>Robert Palmer: Muddy Waters: 1915–1983. In: Rolling Stone. Nr. 398, 23. Juni 1983 (Artikel online auf den Internetseiten des Rolling Stone [abgerufen am 15. September 2012]).</ref><ref>Stephen Thomas Erlewine: The Rolling Stones: Biography. In: Allmusic. Abgerufen am 19. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="horak">Manfred Horak: Dylan, Bob: Jede Generation bekommt die Musik, die sie verdient. 2005, abgerufen am 3. Juni 2009.</ref>

1965 schrieb der 24-jährige Bob Dylan das Lied Like a Rolling Stone, in dem er vom Leben einer ehemals sozial integrierten, jetzt entwurzelten Person berichtet.<ref>Bob Dylan: Like a Rolling Stone. Liedtext online. Abgerufen am 19. September 2010.</ref> Das Lied gilt bis heute als eines der einflussreichsten Rocklieder aller Zeiten; 2004 wurde es von der Zeitschrift Rolling Stone, einem der bedeutendsten Magazine der Branche, aufgrund einer weltweiten Umfrage unter Musikern zum besten Song aller Zeiten gewählt.<ref name="horak" /> Der Name dieses 1967 in San Francisco gegründeten Fachblattes wird ebenfalls auf Muddy Waters zurückgeführt.<ref name="horak" />

Don McLean wendete das Sprichwort in American Pie (1971) ins Gegenteil um: „And moss grows fast on a rolling stone / but that’s not how it used to be“, möglicherweise in Anspielung auf Bob Dylan oder auf die Rolling Stones.

Papa Was a Rollin’ Stone ist eines der bekanntesten Soulstücke von The Undisputed Truth. Mit einer Coverversion dieses Stücks erreichten die Temptations 1971 die Spitzenposition der US-Musikcharts.<ref>The Temptations. In: Internetseiten des Rolling Stone Magazine. Abgerufen am 15. September 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Titel wurde in der Folge immer wieder gecovert,<ref>Die Online-Datenbank Coverinfo.de listete im September 2012 über 40 Coverversionen von namhaften Künstlern. Coverinfo.de. Abgerufen am 15. September 2012.</ref> unter anderem 1993 durch George Michael, der das Lied mit dem Seal-Stück Killer vermischte und damit Platz 1 der britischen Singlecharts erreichte.<ref>Five Live (EP) in den Official UK Charts (englisch).</ref>

Darüber hinaus existiert eine Vielzahl von Bezugnahmen im Bereich der Musik, etwa durch die Beatles im Stück Dig It (1970)<ref name="crawdaddy-sullivan">Denise Sullivan: The Rock, the Roll, and the Catfish. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.crawdaddy.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> (1971) oder durch Elton John im Lied Philadelphia Freedom (1975).<ref name="crawdaddy-sullivan" />

Einzelnachweise

<references />