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Ossora

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Siedlung städtischen Typs
Ossora
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Datei:Ossora airport.jpg
Ossora
Flagge Wappen
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Föderationskreis Ferner Osten
Region Kamtschatka
Rajon Karaginski
Oberhaupt Sergei Woronin
Gegründet 1937
Siedlung städtischen Typs seit 1949
Bevölkerung 2133 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi VPN-2010. Administrativno-territorialʹnoe delenie kraja. (Ergebnisse der Volkszählung 2010. Administrativ-territoriale Gliederung der Region.) Tabelle 2 (Download von der Website des Territorialorgans Region Kamtschatka des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Höhe des Zentrums m
Zeitzone UTC+12
Telefonvorwahl (+7) 41545
Postleitzahl 688700
Kfz-Kennzeichen 41
OKATO 30 124 651
Geographische Lage
Koordinaten 59° 15′ N, 163° 4′ OKoordinaten: 59° 14′ 45″ N, 163° 4′ 0″ O
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Lage in Russland
Lage in der Region Kamtschatka

Ossora ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Region Kamtschatka (Russland) mit 2133 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie

Die Siedlung liegt an der Nordostküste der Halbinsel Kamtschatka zur Karaginski-Bucht des Beringmeers, auf einer Nehrung an der Ossora-Bucht am westlichen Ufer der nach Fjodor Lütke (Litke) benannten Meerenge, die das Festland von der vorgelagerten Insel Karaginski trennt. Wenig nördlich mündet das ebenfalls Ossora genannte Flüsschen in die Bucht. Ossora liegt sich knapp 750 Kilometer Luftlinie nordnordöstlich des Regionsverwaltungszentrums Petropawlowsk-Kamtschatski.

Ossora ist Verwaltungszentrum des Rajons Karaginski, eines der vier Rajons des bis zum 1. Juli 2007 eigenständigen Föderationssubjektes Autonomer Kreis der Korjaken.

Geschichte

Die Siedlung entstand ab 1937 als neues, günstiger in weniger sumpfigem Gebiet gelegenes Verwaltungszentrum für den seit 1926 bestehenden Rajon Karaginski (benannt nach dem auf seinem Territorium und vor seinen Küsten liegenden Karaginski-Bucht und -Insel sowie dem Fluss Karaga). Zuvor befand sich das Rajonzentrum bis 1930, als ein selbständiger Rajon Oljutorski ausgegliedert wurde, in Tilitschiki, dann im Dorf Karaga. Bis 1942 war Ossora, das seinen Namen nach Fluss und Bucht erhielt, im Wesentlichen fertiggestellt. 1949 wurde der Status einer Siedlung städtischen Typs verliehen.<ref>Geschichte des Rajons und der Siedlung auf der offiziellen Webseite der Rajonverwaltung (russisch)</ref><ref name="ran">Ossora auf der Webseite des Geographischen Instituts der RAN (russisch)</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1959 2295
1970 2975
1979 3720
1989 4074
2002 2589
2010 2133

Anmerkung: Volkszählungsdaten


Wirtschaft und Infrastruktur

Hauptwirtschaftszweig sind Fischfang und -verarbeitung. In der näheren Umgebung wird für den lokalen Bedarf Kartoffel- und Gemüseanbau sowie Viehhaltung betrieben, im Rajon von der indigenen korjakischen Bevölkerung Rentierhaltung.<ref name="ran" />

Unmittelbar südlich von Ossora liegt ein kleiner Flughafen (ICAO-Code UHPD), von dem Verbindung nach Petropawlowsk-Kamtschatski besteht. Von der Siedlung führt eine Straße in südlicher Richtung zum 15 Kilometer entfernten Dorf Karaga, das an der Südküste einer Halbinsel zu der Ossora-Bucht benachbarten Bucht Karaga liegt. Anschluss an das regionale Straßennetz besteht nicht, sodass Ossora nur per Luft oder auf dem Seeweg erreichbar ist.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Verwaltungszentrum: Petropawlowsk-Kamtschatski
Städte

JelisowoR/SG | Petropawlowsk-KamtschatskiS | WiljutschinskS/G

Siedlungen städtischen Typs

OssoraR/SG* | PalanaS* | WulkannySG

Weitere Gemeindesitze
Aleutski rajon

NikolskojeR

Bystrinski rajon

Anawgai | EssoR

Jelisowski rajon

Korjaki | Lesnoi | Nikolajewka | Nowy | Paratunka | Pionerski | Rasdolny | Sokotsch

Karaginski rajon*

Ilpyrskoje | Iwaschka | Karaga | Kostroma | Tymlat

Milkowski rajon

Atlassowo | MilkowoR

Oljutorski rajon*

Apuka | Atschaiwajam | Chailino | Srednije Pachatschi | TilitschikiR | Pachatschi | Wywenka

Penschinski rajon*

Ajanka | KamenskojeR | Manily | Slautnoje | Talowka

Sobolewski rajon

Krutogorowski | SobolewoR | Ustjewoje

Tigilski rajon*

Chairjusowo | Kowran | Lesnaja | Sedanka | TigilR | Ust-Chairjusowo | Wojampolka

Ust-Bolscherezki rajon

Apatscha | Kawalerskoje | OktjabrskiSG | OsernowskiSG | Saporoschje | Ust-BolscherezkR |

Ust-Kamtschatski rajon

Kljutschi | Kosyrewsk | Ust-KamtschatskR

Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, GGeschlossenes administrativ-territoriales Gebilde (SATO), SG – Sitz einer Stadtgemeinde (gorodskoje posselenije, alle anderen Orte in den Rajons Sitze von Landgemeinden, selskoje posselenije), * – im Autonomen Kreis der Korjaken

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