Zum Inhalt springen

Leonhard Seyboth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. März 2025 um 17:08 Uhr durch imported>Slartibartfass (wikilink).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Leonhard Seyboth (* 12. September 1842 in Neustadt an der Aisch; † 10. Oktober 1916 in München) war Fabrikant und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben

Seyboth besuchte von 1847 bis 1852 die Volksschule und danach 1856 das Gymnasium in seiner Geburtsstadt. Anschließend studierte er in Universität München und wurde zum Apotheker 1864 approbiert. 1866 gründete er in Augsburg eine Mineralwasserfabrik, die er später an Hugo Groetzner veräußerte.<ref>Ludw. Seyboth, Mineralwasserfabrik. In: Hermann Wölfert: Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesammten Industrie Deutschlands, Österreichs, Elsass-Lothringens und der Schweiz Bd. 2., 1874, S. 78.</ref> Ab 1870 besaß er eine Maschinenfabrik für Eis- und Kühlmaschinen. Ab 1901 war er als Landwirt und Fabrikant in München tätig.

Von 1903 bis Januar 1904 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Kassel 4 (Eschwege, Schmalkalden, Witzenhausen) und die Freisinnige Volkspartei. Nachdem er wegen Wechselfälschung verurteilt worden war, verlor er Anfang 1904 sein Reichstagsmandat.<ref>Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890-1918, 1. Halbband, 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 803.</ref>

Sein Bruder war der Abgeordnete Friedrich Seyboth.<ref>Seyboth, Leonhard. In: Bernd Haunfelder: Die liberalen Abgeordneten des deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch. Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06614-9, S. 380.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Regierungsbezirk Kassel 4 Vorlage:Hinweisbaustein