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Sint-Annatunnel

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Sint-Annatunnel
Sint-Annatunnel
Sint-Annatunnel
Nutzung Fußgängertunnel
Ort Antwerpen
Länge 572 m<ref name="wand">Schild. (niederländisch, online)</ref>dep1
Anzahl der Röhren 1
Breite 4,30 m<ref name="wand" />
max. Steigung/Gefälle 0 %
Höchstgeschwindigkeit 5 km/h (Schrittgeschwindigkeit für Radfahrer)<ref>Schild. (niederländisch, online)</ref>
Bau
Bauherr Intercommunale Maatschappij van der Linker Scheldeouver<ref name="monument">Schild. (niederländisch, online)</ref>
Baubeginn Mitte 1931<ref name="monument" /><ref name="tafel">Schild. (niederländisch, online)</ref>
Fertigstellung 14. August 1933<ref name="monument" />
Betrieb
Freigabe 10. September 1933<ref name="tafel" />
Lagekarte
Koordinaten
Portal 1 51° 13′ 7,4″ N, 4° 23′ 45,3″ O
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Portal 2 51° 13′ 14,4″ N, 4° 23′ 18,1″ O
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Der Sint-Annatunnel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein denkmalgeschützter Fahrrad- und Fußgängertunnel, der im Zentrum der belgischen Stadt Antwerpen die Schelde unterquert.

Geschichte

Nach dem Ersten Weltkrieg entstand auf der linken Uferseite der Schelde gegenüber dem historischen Stadtkern eine Schlafstadt mit Hochhäusern, aber auch Reihenhaussiedlungen. Um die Schifffahrtswege nicht durch Brücken über die Schelde zu beeinträchtigen, wurde dieser neue Stadtteil in den 1930er Jahren mit dem Waaslandtunnel, einem Straßentunnel, und dem Sint-Annatunnel erschlossen. Der Bau des Sint-Annatunnels begann 1931, die Einweihung fand wie beim Waaslandtunnel am 10. September 1933 statt. Im Zweiten Weltkrieg beschädigten deutsche Truppen beim Rückzug den Sint-Annatunnel schwer. Erst 1949 konnte der Tunnel wieder eingeweiht werden.<ref>Margarete Graf: Antwerpen, Brügge, Gent: Flandern. 3. Auflage. Dumont-Reiseverlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7701-6424-0, S. 43.</ref> Im Eingangshaus in Linkeroever befindet sich eine Fotoausstellung mit Bildern aus der Bauphase in den 1930er Jahren und vom Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg.

1992 und 1993 wurde der Tunnel restauriert.<ref name="monument" /> Der Tunnel kann seit den 1990er-Jahren auch per Fahrrad genutzt werden, dazu dient ein großer Lastenaufzug.

Der Tunnel einschließlich der beiden Zugangsgebäude und der gesamten technischen Originalausrüstung wurde 1997 unter Denkmalschutz gestellt.<ref name="monument" />

Lage und Architektur

Der Einstieg in Linkeroever befindet sich neben einem Pendlerparkplatz, an dessen anderer Seite seit 1990 die Haltestelle Van Eeden der Premetro liegt. Der Einstieg auf der Seite der Altstadt ist am Sint-Jansvliet am Ende der südlichen Wandelterrasse beim Übergang von Ernest Van Dijck Kaai und Plantinkaai. Die Einstiegsbauten sind aus gelben Ziegelsteinen errichtet. Während sich das Einstiegshaus in Linkeroever alleinstehend in einer Grünanlage von seiner Umgebung durchaus abhebt, fällt das Einstiegshaus in der Altstadt inmitten sehr viel höherer Gebäude am Sint-Jansvliet kaum auf.

Zum Tunnelboden führen jeweils zwei hölzerne Rolltreppen aus den 1930er-Jahren, die die Nutzer 31 Meter unter die Oberfläche bringen. Unten beginnt die im inneren Durchmesser 4,30 Meter breite Röhre mit einer Länge von 572 Metern. Der Tunnel ist damit erheblich länger als die Schelde breit ist, da er erst jenseits der Sicherheitsmauern endet, die auf der Altstadtseite zur Eindämmung des Flusses bei Sturmfluten errichtet sind.

Weblinks

  • St. Anna Tunnel. In: Antwerp Tourist Guide. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. März 2015; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references />