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Bericht aus Berlin

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Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Deutschland
Länge 30 Minuten
Ausstrahlungs­turnus sonntäglich
Premiere 16. Apr. 1996 auf Das Erste
Datei:2024-12-01 ARD Hauptstadtstudio 1080537.JPG
ARD-Hauptstadtstudio, aus dem der Bericht aus Berlin produziert wird
Datei:Ulrich Deppendorf 2012.jpg
Ulrich Deppendorf, der ehemalige Moderator der Sendung, während einer Fernsehaufnahme vor dem Reichstagsgebäude in Berlin, 2012

Der Bericht aus Berlin ist ein Fernsehmagazin zum aktuellen politischen Geschehen, das vom ARD-Hauptstadtstudio in Berlin produziert wird. Er ist die Nachfolgesendung des Berichts aus Bonn, der erstmals am 5. April 1963 im Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Der Bericht aus Berlin wurde am 16. April 1999 erstmals ausgestrahlt. Zwischen dem 3. September 2004 und dem 4. März 2005 wurde der Bericht aus Berlin im Rahmen der Tagesthemen gesendet.

Seit dem 13. März 2005 wird der Bericht aus Berlin wieder unabhängig von den Tagesthemen sonntags im Vorabendprogramm des Ersten und auf tagesschau24 ausgestrahlt.<ref>Thomas Lückerath: "Bericht aus Berlin" erhält einen neuen Sendeplatz. In: DWDL.de. 4. Februar 2005, abgerufen am 3. August 2022.</ref> Im Frühjahr 2022 wurde der Beginn der Sendung von 18:05 Uhr auf 18:00 Uhr vorverlegt. Dadurch verlängerte sich die Sendezeit, sie beträgt seither 30 Minuten. Früher zeigte auch DW-TV den Bericht aus Berlin.

Während der parlamentarischen Sommerpause werden die „Sommerinterviews“ gesendet, in denen die Vorsitzenden aller im Bundestag vertretenen Parteien befragt werden.

Verantwortliche Landesrundfunkanstalt ist der Rundfunk Berlin-Brandenburg.<ref>Adresse und Kontakt. In: ard-hauptstadtstudio.de. Abgerufen am 20. Juli 2025.</ref>

Moderation

Aktiv

Ehemals

Kontroversen

In der Sendung vom 13. November 2022 zeigte das Magazin anlässlich einer Debatte im Bundestag zur Zukunft des von der Ampel-Koalition beschlossenen, jedoch im Bundesrat nach dem Widerstand der CDU gescheiterten Bürgergelds Bildmaterial, auf dem der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz feixend zu sehen war. Dieses war jedoch zu einem anderen Zeitpunkt aufgenommen und zeigte nicht dessen tatsächliche Reaktion zum Gesagten. Unionspolitiker und mehrere Medien warfen Bericht aus Berlin daraufhin Parteilichkeit in der Berichterstattung vor, so bezeichnete der Journalist Ralf-Dieter Brunowsky im Branchendienst Meedia die Berichterstattung als „inakzeptabel“. Es sei kein Wunder, dass das Misstrauen gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wachse.<ref>Ralf-Dieter Brunowsky: Öffentlich-Rechtlich – ein überholtes Konzept? | MEEDIA. 15. November 2022, abgerufen am 15. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Wirbel um TV-Bericht: ARD gibt Fehler an Merz-Kritik zu - CDU über „Geisterfahrt“ erbost. Abgerufen am 15. November 2022.</ref> Ebenso äußerte sich Michael Hanfeld in der FAZ: „Das intendierte Framing sticht ins Auge.“<ref>Michael Hanfeld: „Bericht aus Berlin“-Fake: Der feixende Friedrich Merz feixt nicht. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 15. November 2022]).</ref> In der ARD-Mediathek wurde der Beitrag durch eine korrigierte Fassung ausgetauscht; in einer Erklärung auf Twitter bezeichnete die Redaktion den Zusammenschnitt als „falsches Bild“ und entschuldigte sich.<ref>»Bericht aus Berlin«: ARD entschuldigt sich für »falsches Bild« von Friedrich Merz, korrigiert Beitrag. In: Der Spiegel. 14. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 15. November 2022]).</ref><ref>https://twitter.com/ard_bab/status/1592097435970576384. Abgerufen am 15. November 2022 (Tweet mit Erklärung der BaB-Redaktion).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />