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Ludwigsthal (Neunkirchen)

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Ludwigsthal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1136)&title=Ludwigsthal 49° 20′ N, 7° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1136) 49° 19′ 48″ N, 7° 13′ 44″ O
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Einwohner: 1136 (31. Dez. 2018)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neunkirchen: Bevölkerungsstand 2018 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. März 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.neunkirchen.de, abgerufen am 24. März 2019</ref>
Postleitzahl: 66539
Vorwahlen: 06821, 06826
Lage von Ludwigsthal im Saarland

Ludwigsthal ist ein Stadtteil von Neunkirchen (Saar) und liegt südöstlich der Neunkircher Innenstadt zwischen Wellesweiler und Furpach.

Lage

Der Ortsteil Ludwigsthal liegt in einem Waldgebiet zwischen den Neunkircher Stadtteilen Furpach, Wellesweiler und Kohlhof. Er ist an die Bundesautobahnen 8 und 6 angebunden. Der ehemals östlich des Ortes fließende Erlenbrunnenbach existiert nicht mehr.

Geschichte

Das Gebiet gehörte in älterer Zeit zur Gemeinde Mittelbexbach und seit 1816 zum Königreich Bayern. Im Mittelbexbacher Distrikt Plantage<ref>Plantage: wörtlich: 'Anpflanzung von Baumstecklingen'. Wortbedeutung und Etymologie (französisch), (deutsch)</ref> unmittelbar an der preußisch-bayerischen Grenze siedelte sich 1817 Jakob Neu aus Steinbach an und errichtete ein Steinhaus. Der Name Plantage (im örtlichen Sprachgebrauch stets „die Plantage“) ging 1819 auf die neue Ansiedlung über. Plantage wurde überwiegend von Menschen besiedelt, die in dem nahen Industrieort Neunkirchen Arbeit suchten.<ref>Adolf Müller: Dank dem "Kini" wurde die Blandaasch zu Ludwigsthal. Saarbrücker Zeitung, 18. Juni 2009, abgerufen am 30. August 2011.</ref> 1884 stellten die Bewohner von Plantage einen Antrag, den Namen der Annexe in Ludwigsthal zu ändern. Der Gemeinderat in Mittelbexbach stimmte dem bei, da die Bezeichnung Plantage „sprachlich und sachlich unrichtig“ sei, und so wurde der Ort auf Drängen der 400 Bewohner 1884 als Zeichen der Loyalität zu König Ludwig II. von Bayern in Ludwigsthal umbenannt.<ref>Gerhard Meiser: So wurde aus der "Plantage" vor 125 Jahren amtlich Ludwigsthal. Saarbrücker Zeitung, 3. August 2009, abgerufen am 30. August 2011.</ref> Der alte Name ist im Volksmund (Aussprache „Blandaasch“) noch geläufig.<ref>Stadtteil Ludwigsthal. Stadt Neunkirchen, abgerufen am 30. August 2011.</ref> 1893 wie auch 1920 gab es Bestrebungen, Ludwigsthal zu einer selbstständigen Gemeinde zu machen, die jedoch nach Abwägung der Vor- und Nachteile aufgegeben wurden, auch die amtliche Schreibung von 1884 (die Ortschronik von 1911 verwendet das modernisierte Ludwigstal) wurde beibehalten. Der Ortsteil blieb bei Bexbach, bis er am 1. Januar 1974 anlässlich der Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland zur Stadt Neunkirchen kam.<ref></ref>

Bevölkerungsentwicklung

Anzahl Einwohner<ref>Katrin Carl, Christian Reuther, Dennis Schuld: Kleine chroNiK. Eine Zeitreise durch die Geschichte Neunkirchens. Kreisstadt Neunkirchen 2019. S. 23–25</ref>
Jahr 188019511977198820002015
Einwohner 3731.2149361.0931.2021.219

Sehenswürdigkeiten / Umgebung

Datei:Kapelle Friedhof Ludwigsthal.JPG
Einsegnungshalle des Friedhofs Ludwigsthal

In Ludwigsthal befindet sich ein kleiner Friedhof (0,8 ha), der seit 1876 als Begräbnisplatz genutzt wird. Jährlich finden ca. 8 Beisetzungen statt. Die Einsegnungshalle wurde vor einigen Jahren restauriert.<ref>Friedhof Ludwigsthal. Kreisstadt Neunkirchen, abgerufen am 4. September 2011.</ref> Ein mittlerer Wanderweg von 6,5 km Länge verbindet Ludwigsthal und den benachbarten Neunkircher Ortsteil Kohlhof.<ref>Hirschbergweg Ludwigsthal/Kohlhof. Kreisstadt Neunkirchen, abgerufen am 4. September 2011.</ref>

Literatur

  • Heinrich Louis: Chronik von Mittelbexbach und Ludwigsthal, Bexbach 1911.
  • Bernhard Welter; Otto L. Ruffing: Bexbach. Heimat am Höcherberg, Bexbach 1999, Abschnitt Die Annexe Ludwigsthal, S. 100

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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