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Lesley McNaught

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Lesley McNaught
Medaillenspiegel

Vorlage:Infobox Medaillen/Sport

SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Olympische Sommerspiele
Silber 2000 Springreiten, Mannschaft
(mit Dulf)
Schweizer Meisterschaft
Gold 1991 Springreiten, Einzel
(mit M&C Pirol)
Gold 2005 Springreiten, Einzel
(mit Riot Gun)

Lesley McNaught oder Lesley McNaught-Mändli (* 10. Februar 1964 in Hinckley, Vereinigtes Königreich; † Dezember 2023)<ref>Silber-Gewinnerin in Sydney - Springreiter-Legende Lesley McNaught verstorben. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 26. Dezember 2023, abgerufen am 26. Dezember 2023.</ref> war eine für England und die Schweiz startende Springreiterin.

Sie gehörte zum Schweizer Team, welches bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Silbermedaille gewann, und führte die Weltrangliste der Springreiterinnen von 1989 bis 2001 an.

Leben

Lesley McNaught wurde in England geboren und wuchs dort auf. Durch Heirat erlangte sie das Schweizer Bürgerrecht und war für die Schweiz bei zahlreichen Championaten am Start. 1991 und 2005 errang Lesley McNaught die Schweizer Meisterschaft im Springreiten. Neben ihrer Reiterkarriere war McNaught auch im Sulky aktiv und wurde im Trabrennsport Europameisterin.

Über Jahre hinweg zählte sie zum festen Bestandteil der Schweizer Nationalmannschaft im Springreiten und war unter anderem erfolgreiche Siegerin der Grossen Preise in Dortmund, Mannheim, Zürich, Bologna, Paris, Cannes, Washington, São Paulo, Wien, Istanbul, Sofia und anderen Städten.<ref>Equestrian - Lesley Mcnaught-Mändli, the-sports.org</ref>

Für die Saison 2001 wurde Lesley McNaught durch die Selektionskommission Springen des Schweizer Verbandes für Pferdesport vom EM-Kader ausgeschlossen. Das Verfahren wurde von Rolf Theiler (CSI-Organisator) und Martin Walther (Equipenchef) initiiert. Ihr wurde unter anderem mangelnde Teamfähigkeit und unprofessionelles Verhalten gegenüber Veranstaltern und dem Verbandssponsor Credit Suisse vorgeworfen.<ref>Absurdes Urteil. In: Neue Zürcher Zeitung. 15. Februar 2001, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 26. Juli 2023]).</ref> Durch Einsprache ihres Anwalts Ulfa Walz wurde der Ausschluss bereits wenige Tage später rückgängig gemacht, das Ausschlussverfahren hielt weder den vorgebrachten Vorwürfen noch dem Verfahrensablauf stand.<ref>Reiterin McNaught bereits wieder im EM-Kader. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. März 2001, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 26. Juli 2023]).</ref>

McNaught war von 2020 bis zu ihrem Tod Springcoach der Schweizer Vielseitigkeitsreiter.<ref>Lesley McNaught verstorben, swiss-equestrian.ch, 26. Dezember 2023</ref>

Erfolge

  • 1992: Teilnehmerin
  • 2000: 2. Platz Mannschaft

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1957: Werber Brenzikofer | 1958: Samuel Bürki | 1959: Paul Weier | 1960: Viktor Morf | 1961: Paul Weier | 1962: Max Hauri | 1963: Alex von Erdey | 1964: Paul Weier | 1965: Arthur Blickenstorfer | 1966: Monica Bachmann | 1967–69: Paul Weier | 1970: Monica Bachmann | 1971: Francis Racine | 1972: Kurt Maeder | 1973: Markus Fuchs | 1974: Willi Melliger | 1975–79: Walter Gabathuler | 1980: Jürg Notz | 1981: Bruno Candrian | 1982: Heidi Robbiani | 1983: Willi Melliger | 1984: Markus Fuchs | 1985: Willi Melliger | 1986: Thomas Fuchs | 1987: Willi Melliger | 1988: Willi Melliger | 1989: Markus Fuchs | 1990: Renata Fuchs | 1991: Lesley McNaught-Mändli | 1992: Stefan Lauber | 1993: Thomas Fuchs | 1994: Markus Fuchs | 1995: Thomas Fuchs | 1996: Willi Melliger | 1997: Markus Hauri | 1998: Beat Mändli | 1999: Hansueli Sprunger | 2000: Markus Fuchs | 2001: Jörg Röthlisberger | 2002: Daniel Etter | 2003: Beat Grandjean | 2004: Beat Mändli | 2005: Lesley McNaught | 2006: Markus Fuchs | 2007: Nicole Scheller | 2008: Steve Guerdat | 2009: Pius Schwizer | 2010: Claudia Gisler | 2011: Hansueli Sprunger | 2012: Janika Sprunger | 2013: Beat Mändli | 2014: Martin Fuchs | 2015: Werner Muff | 2016: Martin Fuchs | 2017: Pius Schwizer | 2018: Bryan Balsiger | 2019: Pius Schwizer Vorlage:Klappleiste/Ende