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Hedwigenkoog

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Mai 2025 um 22:44 Uhr durch imported>Wedderkop (Geschichte).
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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Hedwigenkoog COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 11′ N, 8° 50′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01051043}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 11′ N, 8° 50′ O
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Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Dithmarschen
Amt: Büsum-Wesselburen
Höhe: 0 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01051043}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 25761
Vorwahlen: 04833 u. 04834Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
Gemeindeschlüssel: 01 0 51 043
Adresse der Amtsverwaltung: Kaiser-Wilhelm-Platz
25761 Büsum
Website: www.amt-buesum-wesselburen.de
Bürgermeister: Peter Rehbehn (UBH)
Lage der Gemeinde Hedwigenkoog im Kreis Dithmarschen
Datei:Hedwigenkoog in HEI.PNG
Karte

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Hedwigenkoog ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein.

Geografie

Geografische Lage

Der Koog wurde 1696 eingedeicht und liegt direkt an der Nordsee. Ursprünglich sollte er vor allem die frühere Landverbindung zwischen Wesselburen und Büsum schützen.

Gemeindegliederung

Laut Wohnplatzverzeichnis der Volkszählung 1987 ist die Gemeinde nicht in Wohnplätze untergliedert. Dennoch können einzelne Ortsteile unterschieden werden:

  • Hedwigenkoog (Gemeindehauptort)
  • Hirtenstall (Westerkoog, an der Küste)
  • Majorshof (Einödhof im Süden des Gemeindegebiets, nähe Westerdeichstrich)
  • Purnurr<ref>Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 4: Groß Sarau – Holstenniendorf. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2004, ISBN 978-3-926055-75-0, S. 177 (dnb.de [abgerufen am 3. Mai 2020]).</ref>
  • Nach Auffassung des Nationalparkamtes Schleswig-Holstein gehören die Hochsände Blauort und Tertius ebenfalls zum Gebiet der Gemeinde Hedwigenkoog. Die Landesregierung Schleswig-Holsteins soll diese These des Nationalparkamtes aber noch nicht offiziell bestätigt und festgeschrieben haben.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend die Gemeinden Hellschen-Heringsand-Unterschaar, Reinsbüttel und Westerdeichstrich.

Geschichte

Für die Eindeichung des Kooges stellte Herzog Friedrich IV. von Schleswig-Holstein-Gottorf Etatsrat Johann Ludwig von Pincier am 10. März 1695 einen Oktroy aus, der ihm freie Verfügungsgewalt über den Koog zusicherte. Zusammen mit seinem Schwager Magnus von Wedderkop ließ er es eindeichen.<ref>Johann Friedrich August Dörfer: Topographie von Holstein in alphabetischer Ordnung. Ein Repertorium zu der Karte vom Herzogthum Holstein, den Gebieten der Reichsstädte Hamburg und Lübeck und des Bisthums Lübeck und des Herzogthums Lauenburg. Röhß, Schleswig 1801. 2. Auflage 1803, S. 139</ref>

Anders als bisher üblich sollte das gewonnene Land nicht den benachbarten Kirchspielen Büsum und Wesselburen gehören, sondern blieb bis 1876 unabhängig von der Landschaft Norderdithmarschen.<ref>Reimer Witt: Dithmarschen unter der Fürstenherrschaft (1559–1773). In: Geschichte Dithmarschens. Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, Heide 2000, S. 179–216; S. 206–207.</ref> Der 1696 fertiggestellte Koog erhielt ein eigenes Siegel. Er wurde nach der Gemahlin des Herzogs, Hedwig Sophie, benannt. Den Besitzern der siebzehn Koogshöfe, zumeist Hofadligen und herzoglichen Beamten, sicherte ein zweites Oktroy vom August 1696 Steuerfreiheit für mehrere Jahre und das Recht auf Selbstverwaltung.<ref>Reimer Witt: Dithmarschen unter der Fürstenherrschaft (1559–1773). In: Geschichte Dithmarschens. Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, Heide 2000, S. 179–216; S. 207–208.</ref>

Politik

Gemeindevertretung

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Wahlbeteiligung: 71,5 Prozent
 %
60
50
40
30
20
10
0
52,2 %
47,8 %
UBHa
WGHb
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Unabhängiger Bürgerblock Hedwigenkoog
b Wählergemeinschaft Hedwigenkoog

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Von diesen erhielt der Unabhängige Bürgerblock Hedwigenkoog fünf Sitze und die Wählergemeinschaft Hedwigenkoog vier Sitze.

Wappen

Blasonierung: „In Rot auf grünem Hügel ein kampfbereiter, schwarz bewehrter silberner Schwan, einen golden bekrönten silbernen Aal im Schnabel haltend.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>

Das Siegel von Herzog Friedrich IV. zeigte ursprünglich wohl einen Storch, der eine Schlange im Schnabel hält. Dieses Bildmotiv ist aus der Emblematik bekannt und drückt die Mahnung aus, dass die Vernunft (Storch) die Leidenschaften (Schlange) im Zaum halten soll. Mit der Zeit wurde aus dem Storch jedoch ein Schwan und aus der Schlange ein Aal. Das stolze, durch den unablässigen Kampf mit der Naturgewalt des Meeres konfliktbereit gewordene Naturell der Koogseingesessenen könnte diese Wandlung des Wappentieres zu einem kämpferischen bewirkt haben. Dabei ging der moralische Sinngehalt des Emblems verloren.

Wirtschaft und Tourismus

Datei:WEAs Hellschen-Unterschaar.JPG
Landschaft bei Westerkoog

Die Gemeinde wird von Landwirtschaft und Windenergieanlagen geprägt. Im Jahr 1993 entstanden zehn Anlagen. Mit einer Leistung von 2,25 MW handelte es sich damals um den größten Windpark Deutschlands.<ref>Beteiligungsgesellschaft Zukunftsenergien: Geschichte</ref> 1994 entstanden vier weitere Anlagen. Alle wurden 2010 im Repowering 2010 durch sechs neue Enercon-Anlagen<ref name="rep"/>, drei REPower-Anlagen<ref name="amt">Bekanntmachung des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein – Außenstelle Schleswig – vom 14. September 2010 Az.: 789 /-G10/2009/146-. (PDF) In: www.schleswig-holstein.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. März 2023.@1@2Vorlage:Toter Link/www.schleswig-holstein.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> und zwei weitere ersetzt. Die alten Anlagen kamen nach dem Abbau zum Teil nach Polen.<ref name="rep">Energie Experten: Erfolgreiches Repowering im Windpark Hedwigenkoog, 6. Oktober 2010</ref> Die Anlagen haben jeweils eine Nabenhöhe von etwa 100 Metern und eine Gesamthöhe von etwa 130 Metern.<ref name="amt"/>

In den letzten Jahren setzt die Gemeinde verstärkt auf Tourismus, insbesondere Ferien auf dem Bauernhof. Auf dem Gemeindegebiet liegt eine Badestelle und eine Boßelstrecke.

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Hedwigenkoog – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Städte: Brunsbüttel | Heide | Marne | Meldorf | Wesselburen

Weitere Gemeinden: Albersdorf | Arkebek | Averlak | Bargenstedt | Barkenholm | Barlt | Bergewöhrden | Brickeln | Buchholz | Bunsoh | Burg (Dithmarschen) | Busenwurth | Büsum | Büsumer Deichhausen | Dellstedt | Delve | Diekhusen-Fahrstedt | Dingen | Dörpling | Eddelak | Eggstedt | Elpersbüttel | Epenwöhrden | Fedderingen | Frestedt | Friedrichsgabekoog | Friedrichskoog | Gaushorn | Glüsing | Großenrade | Groven | Gudendorf | Hedwigenkoog | Hellschen-Heringsand-Unterschaar | Helse | Hemme | Hemmingstedt | Hennstedt | Hillgroven | Hochdonn | Hollingstedt | Hövede | Immenstedt | Kaiser-Wilhelm-Koog | Karolinenkoog | Kleve | Krempel | Kronprinzenkoog | Krumstedt | Kuden | Lehe | Lieth | Linden | Lohe-Rickelshof | Lunden | Marnerdeich | Neuenkirchen | Neufeld | Neufelderkoog | Nindorf | Norddeich | Norderheistedt | Nordermeldorf | Norderwöhrden | Nordhastedt | Odderade | Oesterdeichstrich | Oesterwurth | Offenbüttel | Osterrade | Ostrohe | Pahlen | Quickborn | Ramhusen | Rehm-Flehde-Bargen | Reinsbüttel | Sankt Annen | Sankt Michaelisdonn | Sarzbüttel | Schafstedt | Schalkholz | Schlichting | Schmedeswurth | Schrum | Schülp | Stelle-Wittenwurth | Strübbel | Süderdeich | Süderdorf | Süderhastedt | Süderheistedt | Tellingstedt | Tensbüttel-Röst | Tielenhemme | Trennewurth | Volsemenhusen | Wallen | Warwerort | Weddingstedt | Welmbüttel | Wennbüttel | Wesselburener Deichhausen | Wesselburenerkoog | Wesseln | Westerborstel | Westerdeichstrich | Wiemerstedt | Windbergen | Wöhrden | Wolmersdorf | Wrohm

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