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Mandy Fredrich

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Mandy Fredrich (* 1979 in Belzig) ist eine deutsche Opern-, Konzert- und Liedsängerin im Stimmfach (Sopran/dramatischer Koloratursopran).

Leben

Mandy Fredrich stammt aus Rädigke im Fläming. Sie studierte bei Robert Gambill an der Universität der Künste Berlin, bei Regina Werner-Dietrich an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie bei Margreet Honig und Renata Scotto.<ref>Mandy Fredrich - Symphoniker Hamburg. Abgerufen am 3. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zuvor hatte sie eine Berufsausbildung als Mediengestalterin beim Rundfunksender Deutsche Welle abgeschlossen und arbeitete parallel zu ihrem Studium für Gesangspädagogik bei Jutta Schlegel an der Universität der Künste Berlin als Toningenieurin.<ref>Bayerische Staatsoper. Abgerufen am 3. April 2023.</ref>

Noch während ihres Studiums gab sie 2009 ihr Operndebüt als Königin der Nacht in Die Zauberflöte. 2012 sang sie diese Rolle bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt.<ref>Die Zauberflöte. Abgerufen am 3. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sie gastierte am Opernhaus Zürich als Prima Donna in Donizettis Le convenienze ed inconvenienze teatrali und sang weitere Hauptrollen an der Deutschen Oper Berlin und am New National Theatre Tokyo, an der Royal Danish Opera in Kopenhagen, der Semperoper in Dresden und an der Oper Köln. Weitere Rollen waren bei den Bregenzer Festspielen, an der Staatsoper unter den Linden in Berlin und am Gewandhaus Leipzig.<ref>Mandy Fredrich – Symphoniker Hamburg. Abgerufen am 3. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In den Spielzeiten 2015/16–2017/18 war Fredrich festes Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart. Sie debütierte dort in französischen Rollen. Sie war die Marguerite in Faust in der Inszenierung von Frank Castorf und sang die Titelheldin in Iphigénie en Aulide. Zum Ende ihres Festengagements debütierte sie als Agathe in Der Freischütz.<ref>Staatsoper Stuttgart: Mandy Fredrich | Staatsoper Stuttgart. Abgerufen am 3. April 2023.</ref>

An der Staatsoper unter den Linden<ref>Mandy Fredrich | Staatsoper Berlin. Abgerufen am 3. April 2023.</ref> in Berlin sang sie Frau Fluth in Die lustigen Weiber von Windsor unter der Leitung von Daniel Barenboim. Als Marguerite in Charles Gounods Oper Faust trat sie an der Wiener Staatsoper<ref>„Faust / Margarethe“ am 25.01.2018 | Spielplanarchiv der Wiener Staatsoper. Abgerufen am 3. April 2023.</ref> unter der Leitung von Frédéric Chaslin und am Royal Opera House<ref>Tim Ashley: Faust review – Schrott and Fabiano are devilishly good together. In: The Guardian. 12. April 2019, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 3. April 2023]).</ref> in London unter der Leitung von Dan Ettinger auf. An der Mailänder Scala wirkte sie in Galakonzerten unter der Leitung von Manfred Honeck mit und debütierte in der Spielzeit 2021/22 unter Zubin Mehta beim Maggio Musicale Fiorentino in Florenz in der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven<ref>Symphony No.9 (Beethoven) Florence 2022 Zubin Mehta - Opera on Video. 1. März 2023, abgerufen am 3. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und in Die Schöpfung von Joseph Haydn.<ref>Zubin Mehta/Die Schöpfung - Teatro del Maggio Musicale Fiorentino. Abgerufen am 3. April 2023.</ref>

Im Oktober 2022 wirkte sie in einer konzertanten Aufführung der Operette Die schöne Galathée von Franz von Suppè mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ivan Repušić mit.<ref>Suppè: „Die schöne Galathée“. Abgerufen am 3. April 2023.</ref>

In der Spielzeit 22/23 gibt Mandy Fredrich ihr Debüt als Gutrune in der Götterdämmerung unter der Leitung von Christian Thielemann in der Inszenierung von Dmitri Tcherniakov an der Staatsoper unter den Linden<ref>Mandy Fredrich | Staatsoper Berlin. Abgerufen am 3. April 2023.</ref> und ihr Hausdebüt als Contessa an der Opéra de Lyon.<ref>Mandy Fredrich. Abgerufen am 3. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Weitere Konzerteinladungen führen sie u. a. in die Laeiszhalle nach Hamburg für die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und Die Schöpfung von Joseph Haydn unter der Leitung von Sylvain Cambreling<ref>Mandy Fredrich - Symphoniker Hamburg. Abgerufen am 3. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und an das Auditorio Nacional de Música in Madrid für die 8. Sinfonie von Gustav Mahler unter der Leitung von David Afkham.<ref>OCNE CICLO SINFÓNICO 22/23Sinfónico 22: Gustav Mahler (Viernes 30/06/2023). Abgerufen am 3. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Als Liedsängerin setzt Mandy Fredrich in ihren moderierten Programmen bisher Schwerpunkte auf das französische Repertoire von Gabriel Fauré, Pauline Viardot und Eric Satie sowie auf Lieder der deutschen Romantik von Richard Strauss, Franz Schubert und Dora Pejačević. Sie arbeitet regelmäßig mit Eric Schneider<ref>Mandy Fredrich (Sopran) & Eric Schneider (Klavier), Lieder von Schubert bis Strauss. 3. Juni 2020, abgerufen am 3. April 2023.</ref> und Matthias Samuil zusammen.

Der Deutschlandfunk Kultur sendete eine Aufzeichnung ihres Programms Du wirst nicht weinen zusammen mit Alan Hamilton in der Staatsgalerie Stuttgart durch die Internationale Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart.<ref>deutschlandfunkkultur.de: Deutsch-französischer Liederabend in Stuttgart – „la mélodie“ und „le lied“. Abgerufen am 3. April 2023.</ref>

Wettbewerbe

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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