Schatteburg
Schatteburg Gemeinde Rhauderfehn
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(90)&title=Schatteburg 53° 11′ N, 7° 32′ O
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| Höhe: | 3 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 6,01 km² | |||||
| Einwohner: | ca. 90<ref>Einwohnerzahlen der Ortschaft Schatteburg. In: Webauftritt. Rhauderfehn, abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 15 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 26817 | |||||
| Vorwahl: | 04952 | |||||
Lage der Gemeinde Rhauderfehn im Landkreis Leer
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Schatteburg wurde anlässlich der Verwaltungs- und Gebietsreform am 1. Januar 1973 in die neue Gemeinde Rhauderfehn eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 262.</ref> Er ist mit rund 90 Einwohnern der kleinste Ortsteil der Gemeinde.<ref name="gemeinde">Rhauderfehn.de: Schatteburg, eingesehen am 20. Januar 2013.</ref> Die Streusiedlung, die aus kleinen Gruppen aus Höfen und Häusern besteht, liegt etwa acht Kilometer südöstlich der Kreisstadt Leer in Ostfriesland. Die 6,01 Quadratkilometer große Gemarkung wurde auf Gley-Podsol-Boden gegründet.<ref name="obio">Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: Schatteburg, Gemeinde Rhauderfehn, Landkreis Leer (PDF; 20 kB), eingesehen am 20. Januar 2013.</ref>
Geschichte
Erstmals wurde der Ort 1484 als Scarteborch erwähnt. Die heutige Schreibweise ist seit 1719 geläufig. Der Name des Ortes geht auf die im Mittelalter errichtete Schatteburg zurück. Deren Bezeichnung wiederum ist vom Rufnamen Sc(h)arte abgeleitet, der auch im Familiennamen des im 15. Jahrhundert in der Gegend ansässigen Focko Schartinghe enthalten ist.<ref name="obio" /> Diese Burg wurde wahrscheinlich im 15. Jahrhundert an dem nach Backemoor führenden Karkweg errichtet.<ref name="gemeinde" /> Die Funktion der Burg war die einer Zollburg, die Abgaben für die Cirksena in Greetsiel und Norden eintreiben sollte. An ihr führte die Heerstraße von Collinghorst nach Nortmoor vorbei. Die Zollpächter sind als Familie von Schatteburg in den Niederadelsstand aufgestiegen und zwischen 1733 und 1735 auf die Münkeburg in Nortmoor übergesiedelt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Burg aufgegeben. Die Burg wurde erstmals 1503 in einer Urkunde erwähnt. Dieser waren Planzeichnungen beigelegt, nach denen die Burg aus einem runden und einem rechteckigen Turm beiderseits des Weges bestand. Um sie herum standen weitere Gebäude. Zur Burg gehörte ein mit Wall und Graben befestigtes Vorwerk 1 km nordwestlich auf einer Warft, das 1814 durch eine Sturmflut zerstört wurde.<ref>Stefan Eismann: Schatteburg in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen BurgeninstitutsVorlage:Abrufdatum.</ref>
Literatur
- Günter Müller: 293 Burgen und Schlösser im Raum Oldenburg-Ostfriesland. Ergänzungsband. Kayser, Oldenburg 1979, S. 94–99.
Weblinks
- Beschreibung von Schatteburg in der Historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
- Stefan Eismann: Schatteburg in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen BurgeninstitutsVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />
Backemoor | Burlage | Collinghorst | Holte | Klostermoor | Langholt | Rhaude | Rhaudermoor | Schatteburg | Westrhauderfehn