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Stefi Talman

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Stefi Talman (* 3. Januar 1958 in Zürich), eigentlich Stefanie Thalmann, ist eine Schweizer Schuhdesignerin.

Leben

Stefi Talman wuchs in Zürich auf. Sie ist die Tochter von Regula Nydegger, einer Schweizer Rhythmiklehrerin und Kam-Tim Leung, einem Mathematiker<ref name="test">[1], Kam-Tim Leung</ref> aus Hongkong, der heute in Frankreich lebt.<ref name="test2">[2], netzhdk</ref> Als Stefanie vier Jahre alt war, heiratete ihre Mutter den Kunstmaler Roland Thalmann,<ref name="test3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gsbm.ch, Roland Thalmann</ref> dessen Namen sie annahm.

1975 besuchte sie den Vorkurs an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ), anschliessend begann sie eine dreijährige Lehre als Massschuhmacherin in Winterthur. Ihre Ausbildung beendete sie mit einer Zusatzausbildung für Schnitttechnik am Institut Ars Sutoria in Mailand.

1979 eröffnete Talman ihr erstes Atelier in Zürich, wo sie kleine Serien handgemachter Schuhe herstellte. Die Modelle, welche durch ihre Leichtigkeit und ungewöhnliche Farbgebung auffielen, ermöglichten ihr eine Zusammenarbeit mit einem grösseren Vertrieb. 1979/80 wurde die erste Kollektion unter dem Label Stefi Talman gezeigt. Unter den nur vier Modellen, die in einer grossen Farbpalette aufgelegt waren, befand sich ZIP,<ref name="test4">[3], ZIP</ref><ref name="test5">@1@2Vorlage:Toter Link/www.srf.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, ZIP</ref> eine knöchelhoher Schuh mit schrägem, über den Rist verlaufenden Reissverschluss. Das Modell, das international Furore machte und vielfach kopiert wurde, verhalf Stefi Talman zum Durchbruch. Nach sieben Kollektionen und mehreren Wechseln von Produzenten und Fabrikanten, wurde das Label 1986 eingestellt.<ref name="test6">[4], Textil Revue</ref>

Talman arbeitete daraufhin freiberuflich für verschiedene europäische und asiatische Schuhfirmen. Darunter waren Designaufträge für Charles Jourdan, Free Lance, Fiorucci und die Central Group in Bangkok.

1994 legte die Designerin das Label Stefi Talman in Zürich neu auf. Talman arbeitet seither mit einer Schuhmanufaktur in der Nähe von Venedig zusammen. 1999 wurde die Kollektion durch Taschen und Portemonnaies erweitert. 2001 eröffnete Stefi Talman ihren eigenen Laden in der Zürcher Altstadt.

Stil

Die Prototypen der Leisten werden noch heute zum grössten Teil von der Designerin selbst hergestellt. Ihre unverkennbare Handschrift zeichnet sich durch funktionale Gestaltungselemente, eine klare Linienführung, farbliche Akzente und Kontraste aus.<ref name="test6" /> Talman verwendet hochwertige Materialien, wie Kalbfell, Ziegen- und Kalbleder, mit Vorliebe für spezielle Drucke und Oberflächen.

Ausstellungen und sonstige Aktivitäten

Von 2007 bis 2011 war Talman im Vorstand der Alumni Organisation der Zürcher Hochschule der Künste.<ref>Willkommen | netzhdk. In: netzhdk.ch. Abgerufen am 19. November 2014.</ref>

Erwähnung in Publikationen

  • Zu Füssen des Leibes in Der Alltag, Nr. 4/5 1985, von Patrick Frey<ref name="test10">[5], Der Alltag</ref>
  • Michael Andritzky, Günter Kämpf, Vilma Link, Institut Objekt Kultur: Z.B. Schuhe. Hrsg.: Michael Andritzky. Anabas, 1988, ISBN 978-3-87038-138-7.<ref name="test11">[6], Anabas Verlag</ref>
  • Vom General zum Glamour Girl – Ein Portrait der Schweiz Susanne Bieri und Mechthild Heuser (Hrsg.), Schwabe Verlag<ref name="test12">@1@2Vorlage:Toter Link/nicolezachmann.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Schweizerische Nationalbibliothek</ref>
  • Pietro Mattioli: 1977. Edition Patrick Frey, 2005, ISBN 978-3-905509-56-4.<ref name="test4" /><ref name="test5" /><ref name="test13">[7], 1977</ref>
  • HOT LOVE – Swiss Punk and Wave von Lurker Grand, Edition Patrick Frey<ref name="test4" /><ref name="test5" /><ref name="test14">[8], HOT LOVE</ref>
  • Swissness, 43 helvetische Errungenschaften von Klaus Leuschel, Niggli Verlag

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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