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Hung parliament

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Der britisch-englische Begriff hung parliament (deutsch „Parlament in der Schwebe“), seltener balanced parliament<ref>guardian.co.uk</ref><ref>news.bbc.co.uk</ref> oder (legislature under) no overall control (NOC)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />in.reuters.com (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Juli 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/in.reuters.com</ref><ref>guardian.co.uk</ref><ref>newstatesman.com</ref>, bezeichnet in Legislaturen nach dem Westminster-System die Situation, bei der nach einer Parlamentswahl mit Mehrheitswahlsystem oder personalisierter Verhältniswahl („mixed-member proportional“) keine Partei die absolute Mehrheit erreicht. Ein hung parliament kann auch durch Nachwahlen oder Parteiwechsel einzelner Parlamentarier entstehen.

Während diese Situation in Ländern mit Verhältniswahl den Normalfall darstellt, ist das bei Wahlen mit Mehrheitswahlsystem aus der Sicht von dessen Befürwortern die unerwünschte Ausnahme. Die Situation des hung parliament kann durch die Bildung einer Koalitionsregierung, einer Minderheitsregierung (mit wechselnden Mehrheiten oder durch ein formales confidence-and-supply-Abkommen) oder Neuwahlen aufgelöst werden.

In Deutschland werden Situationen, bei denen nach einer Wahl kein etabliertes politisches Lager als Sieger feststeht, auch als Hessische Verhältnisse bezeichnet.

Beispiele

Einzelnachweise

<references />