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Andijon

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Andijon
Андижон
Datei:Devonaboy Jome Mosque in Andijan.jpg
Moschee in Andijon

Moschee in Andijon

Basisdaten
Staat: UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Usbekistan
Viloyat: Andijon
Koordinaten: 40° 46′ N, 72° 20′ OKoordinaten: 40° 46′ 15″ N, 72° 20′ 1″ O
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Andijon (Usbekistan)
Andijon (Usbekistan)
Höhe: 461 m
Einwohner: 318.439 (2005)
Agglomeration: 542.617 (2005)
Telefonvorwahl: (+998) 74

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Datei:Andijon UZB climate.svg
Klimadiagramm von Andijon

Andijon (usbekisch Andijon, ehem. kyrillisch-{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt im Osten Usbekistans mit 318.439 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005). Sie liegt 475 Kilometer östlich von Taschkent im Ferghanatal und ist Hauptstadt und kultureller Mittelpunkt der Viloyat Andijon.

Geschichte

Frühere Zeit

Die Gründung der Stadt geht auf das 9. Jahrhundert zurück. Andijon entwickelte sich mit der Zeit zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt an der Seidenstraße. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts gehörte sie zum Timuridenreich, 1375 setzte Timur hier einen Statthalter ein<ref>Jürgen Paul: Zentralasien. S. Fischer, Frankfurt am Main 2012 (Neue Fischer Weltgeschichte, Band 10), S. 264</ref>. Im 15. Jahrhundert wurde sie zur Viloyathauptstadt erklärt.

Im 18. und 19. Jahrhundert war sie Teil des Khanats Kokand.

1876 nahmen russische Streitkräfte die Stadt ein. Der Andijon-Aufstand gegen die Herrschaft von Zar Nikolaus II. wurde im Jahre 1898 blutig niedergeschlagen.

Neuzeit

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Ein Erdbeben am 13. Dezember 1902 verursachte in Andijon schwere Schäden. Mehr als 4.000 Menschen starben.

Die Stadt ist Geburtsort des Begründers des Mogulreiches Mohammed Babur Khan (1483–1530). Als Sehenswürdigkeit gilt das im Jahre 1989 ihm zu Ehren eröffnete Museum.

In Andijon wurde 1952 auch der Künstler Peter Cheban geboren, ein Maler des romantischen Realismus.

Am Abend des 13. Mai 2005 ließ Islom Karimov, der von 1989 bis 2016 diktatorisch regierende Herrscher Usbekistans, Demonstrationen von Militäreinheiten und von Sondereinheiten des Innenministeriums niederschlagen. Dabei starben mehrere hundert Menschen. Über den Hergang gibt es widersprüchliche und keine unabhängigen Darstellungen.<ref>The Andijan Massacre. BBC World Service, 13. Mai 2015, abgerufen am 13. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der Nacht zuvor war ein Gefängnis von einer Gruppe Menschen gestürmt worden, die viele der circa 730 dort inhaftierten Gefangenen befreiten. Auslöser für die Unruhen war ein anstehender Prozess gegen 23 des Terrorismus bzw. radikalen Islamismus verdächtigte Personen. Ihnen wurden Kontakte zur verbotenen Hizb ut-Tahrir vorgeworfen. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wirtschaft

Andijon ist ein Industriezentrum (Elektronik-, Textil-, Nahrungsmittelindustrie). In der Umgebung wird Baumwolle angebaut sowie Erdöl und Erdgas gefördert.

Datei:Andijon 72.37072E 40.78730N.jpg
Satellitenfoto von Andijon

Sport

Der örtliche Fußballverein FK Andijon spielt Stand 2023 in der höchsten Liga Usbekistans: Der Uzbekistan Super League. Sein Heimstadion ist das Stadion Soglom Avlod mit einem Fassungsvermögen von 18.360 Personen.

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Weblinks

Commons: Andijon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Bezirksfreie Städte: Andijon | Asaka | Xonobod | Shahrixon | Qorasuv

Bezirke: Andijon | Asaka | Baliqchi | Boʻz | Buloqboshi | Izboskan | Jalolquduq | Xoʻjaobod | Qoʻrgʻontepa | Marhamat | Oltinkoʻl | Paxtaobod | Shahrixon | Ulugʻnor Vorlage:Klappleiste/Ende

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