Cornuvia serpula
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| Cornuvia serpula | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Cornuvia | ||||||||||||
| Rostaf. | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Cornuvia serpula | ||||||||||||
| (Wigand) Rostaf. |
Cornuvia serpula ist eine Art der Schleimpilze aus der Ordnung der Trichiida und die einzige Art der Gattung Cornuvia. Sie gilt als selten.
Beschreibung
Das Plasmodium ist cremeweiß. Die Fruchtkörper sind entweder annähernd runde Sporokarpe oder kleine verzweigt- oder netzartige Plasmodiokarpe, ungestielt und strahlend goldgelb. Das blassgelbe Peridium ist häutig und zart. Das Capillitium ist ein loses, schlaffes Netz gelber Fäden, die 3 bis 5 Mikrometer stark sind, die Enden sind gelegentlich oder vielfach unverwachsen. Die Fäden sind skulpturiert mit deutlich ausgeprägten Ringen, die entweder in Abständen gruppiert oder unregelmäßig zerstreut angeordnet, zwischen den Ringen und an den Knotenpunkten aber glatt sind.<ref name="dwm"/>
Die Sporen sind als Masse wie einzeln gelb, leicht genetzt und haben einen Durchmesser von 10 bis 12 Mikrometer.<ref name="dwm"/>
Verbreitung
Die Art gilt als selten,<ref name="myc"/> ist aber weiträumig verbreitet. Funde sind bekannt aus Europa (z. B. Frankreich<ref name="fra"/>, Polen und Großbritannien<ref name="huh"/>), Afrika (Tansania<ref name="afr"/>) und Nordindien<ref name="us"/>. Aus der Neotropis ist sie bis 1976 nicht bekannt geworden.<ref name="farr"/>
Systematik und Forschungsgeschichte
Die Art wurde 1863 durch Julius Wilhelm Albert Wigand als Arcyria serpula erstbeschrieben, 1873 stellte Józef Tomasz Rostafiński sie dann in eine eigene Gattung Cornuvia.<ref name="zip"/> Zahlreiche weitere Taxa wurden beschrieben, die allerdings heutzutage alle synonymisiert werden.<ref name="farr"/> Die Gattung ist daher monotypisch.<ref name="myc"/>
Nachweise
<references>
<ref name="dwm">David W. Mitchell: World inventory of myxomycete species - Descriptions and taxonomic references., 2010 Edition, DVD</ref>
<ref name="zip">Eintrag auf zipcodezoo.com zu <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Zugriff am 27. August 2010</ref>
<ref name="farr">Marie L. Farr: Myxomycetes. In: Flora Neotropica. Band 16. The New York Botanical Garden, New York 1976, ISBN 0-89327-009-1.</ref>
<ref name="myc">Michael J. Dykstra, Harold W. Keller: Mycetozoa In: </ref>
<ref name="afr">George G. Ndiritui, Katherine E. Winsett, Frederick W. Spiegel, Steven L. Stephenson: A checklist of African myxomycetes in: Mycotaxon 107, S. 353–356, 2009, PDF Online</ref>
<ref name="huh">Einträge zur Art im Index of Botanical Specimens der Harvard University Herbaria: Online (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, Zugriff am 27. August 2010</ref>
<ref name="fra">E. H. Seraoui: Cornuvia serpula (Wigand) Rostaf, une espèce rare et nouvelle pour la France. In: Bulletin FAMM, 33, 2008/1, S. 23</ref>
<ref name="us">Thomas Huston Macbride, G.W. Martin: The Myxomycetes; a descriptive list of the known species with special reference to those occurring in North America, New York, The Macmillan Company, 1934, S. 276</ref>
</references>