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Jaime

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. März 2026 um 10:45 Uhr durch imported>Silewe (Familienname: + * Cristóbal Jaime, mexikanischer Fußballspieler).
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Vorlage:Hinweisbaustein Jaime ist ein Vorname.<ref name=":0">Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden. Lexikon der Vornamen. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04946-2, S. 201.</ref>

Herkunft und Bedeutung

Jaime ist im Spanischen und Portugiesischen ein männlicher Vorname,<ref>Informationen zum Vornamen Jaime. Abgerufen am 16. April 2023.</ref> im Englischen hingegen ein sowohl männlicher wie weiblicher Vorname.<ref>Informationen zum Vornamen Jaime. Abgerufen am 16. April 2023.</ref> Die Aussprache in den beiden Sprachkreisen unterscheidet sich erheblich.

Dem männlichen Vornamen entspricht im Deutschen der Name Jakob. Jaime tritt auch als Kurzform für James<ref name=":0" /> sowie in der weiblichen wie in der männlichen Form als alternative Schreibweise des Namens Jamie auf.

Die katalanische Form des Namens ist Jaume.

Verbreitung

Der männliche Name Jaime kommt in Deutschland seit 1930 jährlich vor, er ist aber nicht sonderlich populär. In den 1930er Jahren befand er sich in der Liste der populären Namen. Von 2010 bis 2022 wurde der Name rund 130 Mal vergeben. In der Schweiz setzte die regelmäßige Vergabe in den 1940er Jahren ein, von 1930 bis 2022 wurde er etwa 810 Mal bei der Namenswahl berücksichtigt.<ref name=":1">Jaime. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 26. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seit Mitte der 1950er Jahre ist der Name auch in den Niederlanden vertreten, er wurde von 1956 bis 2022 circa 460 Mal vergeben. In Frankreich ist der Name seit 1930 fast jedes Jahr in der Namensgebung anzutreffen. Insgesamt von 1930 bis 2022 etwa 860 Mal.<ref name=":1" /> Seit 2022 befindet sich Jaime in Spanien in den Top 100, seine beste Platzierung erreichte er im Jahr 2002 mit dem 30. Platz. Im Jahr 2022 belegte der Name den 43. Platz. In Portugal zählt er seit 2011 zu den Top 100 Jungennamen.<ref name=":2">Jaime. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 26. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Jaime wird in den USA seit Anfang der 1940er bis heute alljährlich vergeben, jedoch ist er nur mäßig beliebt.<ref name=":2" /> Jedes Jahr kommt der Name in Kanada seit 1980 und in England seit 1996 vor. Dahingegen wird er in Österreich, Belgien, Irland und Nordirland nur selten gewählt.<ref name=":1" />

In Brasilien war der Name zwischen den 1930er Jahren und 1960er Jahren in den Top 100 anzutreffen, seitdem ist seine Beliebtheit rückläufig.<ref name=":2" />

In den skandinavischen Ländern Dänemark, Norwegen und Schweden kommt der Vorname als männliche und weibliche Form vor, jedoch eher selten. Als Ausnahme gilt die Vergabe in Schweden an Jungen, diese findet dort viel häufiger als in den Nachbarländern statt.<ref>Jaime. In: Nordicnames. Judith Ahrholdt, abgerufen am 26. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Als weiblicher Name wird Jaime in Australien, Kanada, England, Neuseeland und den USA vergeben. Mitte der 1970er Jahre wurde der Mädchenname in den USA plötzlich sehr populär, er erreichte den Höhepunkt seiner Beliebtheit im Jahr 1976 mit dem 29. Platz, danach ging seine Popularität stetig zurück.<ref name=":2" />

Namensträger

Männlicher Vorname

Jaime Correa

Jaime Gomez

Jaime Moreno

  • Jaime Morón (1950–2005), kolumbianischer Fußballspieler
  • Jaime Oncins (* 1970), brasilianischer Tennisspieler
  • Jaime Ortega (1936–2019), kubanischer Geistlicher, Erzbischof von Havanna und Kardinal

Weiblicher Vorname

Familienname

Einzelnachweise

<references />