Amber (Album)
| Amber | ||||
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| Studioalbum von Autechre | ||||
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Veröffent- |
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Format(e) |
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Titel (Anzahl) |
11 | |||
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74:27 | ||||
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Besetzung |
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Rob Brown, Sean Booth | ||||
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Amber (engl.: Bernstein) ist das zweite Studioalbum des britischen Electronica-Duos Autechre. Das Album erschien am 7. November 1994 auf dem Sheffielder Plattenlabel Warp Records mit der Katalognummer WARP CD25. Amber gilt als Meilenstein des Genres IDM.<ref name="DEBUG">Autechre: Direkt und sofort am Anschlag (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2023. Suche im Internet Archive ) in De:Bug 120, 25. März 2008</ref>
Entstehungsgeschichte
Autechres erstes Album Incunabula auf Warp war eher eine Compilation älterer, bereits produzierte Stücke.<ref name="DEBUG"/> Mit Amber entstand ihr erstes Album aus eigenständig für diesen Zweck aufgenommenen Musikstücken.
Verglichen mit Autechres späteren Alben ist Amber deutlich harmonischer und ruhiger.
Titelliste
Alle Songs wurden von Rob Brown und Sean Booth geschrieben und produziert.
- Seite 1
- 1. Foil – 6:04
- 2. Montreal – 7:15
- 3. Silverside – 5:31
- Seite 2
- 4. Slip – 6:21
- 5. Glitch – 6:15
- 6. Piezo – 8:00
- Seite 3
- 7. Nine – 3:40
- 8. Further – 10:07
- Seite 4
- 9. Yulquen – 6:37
- 10. Nil – 7:48
- 11. Teartear – 6:45
Rezeption
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| AllMusic | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="ALLMUSIC" /> |
| Laut.de | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Review von Maximilian Fritz auf Laut.de (abgerufen am 8. April 2025)</ref> |
| Pitchfork | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Review von Andy Beta auf Pitchfork (abgerufen am 8. April 2025)</ref> |
Das Album erhielt überwiegend gute Kritiken. So bemerkte der Kritiker der Musikzeitschrift Intro Autechre förderten auf Amber „Sounds zutage, die den Eindruck der Schwerelosigkeit vermitteln.“<ref name="INTRO"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Plattenkritik: Autechre - Amber ( vom 3. September 2010 im Internet Archive) bei intro.de, abgerufen am 24. August 2010</ref> Insbesondere hob er die sich ständig auf- und umschichtenden Rhythmen und Klänge hervor. Zu den besten Stücken in diesem Bereich gehörten Nine und Silverside.<ref name="INTRO"/>
Das britische Magazin Select vergab ebenfalls eine hohe Wertung von vier von fünf Sternen.<ref name="SELECT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Review: Autechre - Amber ( vom 30. Januar 2011 im Internet Archive) bei songtwo.demon.co.uk, abgerufen am 24. August 2010</ref> Das Album klinge wie eine Alien-Jazz-Platte („...alien jazz record...“). Stücke wie Foil ließen selbst die abstrakten Klänge des Aphex Twin oder von µ-ziq fast konventionell klingen. („...make even Aphex or µ-ziq's abstract tones seem almost conventional...“). Das Album sei trotz allem kein zielloses Experiment („...goalless experimentation...“), sondern enthalte zahlreiche Melodien („...plenty of melody...“).<ref name="SELECT"/>
Eher durchschnittlich fiel die Bewertung des Kritikers Riley Reinhold im Szenemagazin Frontpage aus:
„Melancholie und romantische Vorstellungen ... Der Überschuß an klischeemäßigen Stringsounds und die Richtungslosigkeit der Platte, lassen sie in einem Licht erscheinen, welches sich einen Schritt weiter in die strukturlose Independent Ecke bewegt. Selten überrascht hier ein Stück.“
Auf der Musikwebseite AllMusic erhielt das Album die hohe Bewertung von viereinhalb von fünf Sternen.<ref name="ALLMUSIC">Review: Autechre - Amber bei allmusic.com, abgerufen am 24. August 2010</ref> Der Kritiker Ned Raggett urteilte rückblickend, Amber sei nicht besser oder schlechter als der Vorgänger Incunabula.<ref name="ALLMUSIC"/> Der große Schritt, den das Album in der Entwicklung Autechres markiere, sei hingegen erst im Rückblick verständlich („... the great leap forward becomes all the more logical in retrospect.“).<ref name="ALLMUSIC"/>
Pitchfork wählte Amber auf Platz 16 der 50 besten IDM-Alben aller Zeiten.<ref>The 50 Best IDM Albums of All Time auf Pitchfork (abgerufen am 8. April 2025)</ref>
Cover
Das Coverdesign stammt wie auch das des Vorgängeralbums Incunabula vom Sheffielder Design-Büro The Designers Republic. Das Cover-Foto zeigt nach gängiger Meinung eine Bergformation aus Kappadokien in Anatolien. Sämtliche Schriftzüge sind in silbernen Buchstaben dargestellt.<ref name="COVER">Autechre - Amber: Images bei discogs.com, abgerufen am 24. August 2010</ref>
In den Liner Notes findet sich der Hinweis Teartear is for Gerrard O'Hara.<ref name="COVER"/>
Weblinks
- Amber bei Discogs
- Amber bei Rate Your Music
- Autechre bei Warp
- Amber bei Autechre FAQ (englisch)
- Unsere Platte des Tages: Autechre – Amber bei de-bug.de
Einzelnachweise
<references />