Gossypium herbaceum
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| Gossypium herbaceum | ||||||||||||
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| Datei:Gossypium herbaceum 002.JPG
Gossypium herbaceum | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Gossypium herbaceum | ||||||||||||
| L. |
Gossypium herbaceum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Baumwolle (Gossypium). Sie stammt aus dem tropischen Asien und wird zur Gewinnung von Baumwollfasern angebaut.
Beschreibung
Gossypium herbaceum ist eine einjährige oder ausdauernde Pflanze, sie bleibt krautig oder kann verholzen. Sie erreicht eine Wuchshöhe bis 1,5 m. Die Sprossachse, Blattstiele, Blütenstiele und die Blätter sind behaart. Die Laubblätter sind meist fünflappig, seltener drei- bis siebenlappig. Die Blattlappen sind breit oval und enden spitz. Das Blatt ist im Umriss rundlich mit einem Durchmesser von 2 bis 5 cm<ref name="FoP" />, nach anderen Angaben 5 bis 10 cm<ref name="FoC" />, der Blattgrund ist herzförmig. Der Blattstiel ist 2 bis 3,5 cm<ref name="FoP" />, (bis 8 cm<ref name="FoC" />) lang. Der Blattstiel und die beide Blattseiten sind behaart, besonders die Blattadern auf der Blattunterseite. Die Nebenblätter sind schmal, 0,5 bis 1,2 cm lang, sie fallen bald ab.<ref name="FoP" /><ref name="FoC" />
Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln. Die Blütenstiele sind 0,7 bis 2 Zentimeter lang und behaart. Der Außenkelch besteht aus drei an der Basis miteinander verwachsenen Hüllblättern. Sie sind breiter als lang, bis 3 cm groß, auf den Adern spärlich behaart, vorne mit sechs bis acht Zähnen, am Grund herzförmig. Der schüsselförmige Kelch ist fünflappig oder gerade abgeschnitten. Die Kronblätter sind gelblich, an der Basis mit je einem rötlichen Fleck. Sie sind umgekehrt-eiförmig und messen 2,5 bis 3,5 cm Länge bei 3 bis 4 cm Breite. Die Columna ist 1 cm lang.
Die Kapselfrucht ist drei- bis fünfteilig, oval oder länglich, vorne geschnäbelt. Sie wird bis 2,5 bis 3 cm groß. Die ovalen Samen sind 0,6 bis 0,9 cm groß. Sie sind von langen weißen Fasern sowie kurzen, relativ fest haftenden Fasern umgeben.<ref name="FoP" /><ref name="FoC" />
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 26.<ref name="IPCN" />
Verbreitung
Gossypium herbaceum stammt aus Südwestasien. Sie wird im tropischen Asien kultiviert.<ref name="FoC" />
Verwendung
Gossypium herbaceum (früher auch Bombax und Xylum genannt<ref>Otto Zekert (Hrsg.): Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570. Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 137 und 159.</ref> – gelegentlich auch Gossypium bombax<ref>Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 164 („Bombax – baumwolle, Cotun, Coro, Goron“ = Gossypium herbaceum L., auch „G. bombax“)</ref>) ist ein Lieferant von Baumwollfasern. In Kosmetikprodukten wird es in der Liste der Inhaltsstoffe als Vorlage:INCI aufgeführt.
Literatur
- Ya Tang, Michael G. Gilbert, Laurence J. Dorr: Gossypium herbaceum. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Band 12. Missouri Botanical Garden Press, St. Louis, S. 297 (eFloras.org – 1994+).
- Sultanul Abedin: Gossypium herbaceum. In: S. I. Ali, M. Qaiser (Hrsg.): Flora of Pakistan. Band 130. Missouri Botanical Garden Press, St. Louis, S. 30 (eFloras.org).
Einzelnachweise
<references> <ref name="FoC"> Ya Tang, Michael G. Gilbert, Laurence J. Dorr: Gossypium herbaceum. In: Flora of China. Bd. 12, S. 297. </ref> <ref name="FoP"> Sultanul Abedin: Gossypium herbaceum. In: Flora of Pakistan. Bd. 130, S. 30. </ref> <ref name="IPCN">Gossypium herbaceum bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum.</ref> </references>