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Markus Feldenkirchen

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Markus Feldenkirchen, 2023

Markus Feldenkirchen (* 1. September 1975 in Bergisch Gladbach) ist ein deutscher Journalist, Schriftsteller, Filmemacher und Podcaster. Seit 2004 arbeitet er beim Spiegel.

Leben

Ausbildung

Markus Feldenkirchen studierte nach seinem Abitur am Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg in Bergisch Gladbach Politikwissenschaft, Geschichte und Literaturwissenschaften an der Universität Bonn und der New York University. Darauf folgte eine Ausbildung bei der Deutschen Journalistenschule in München, die er 2001 abschloss.

Journalistische Tätigkeit

Von 2001 bis 2004 war Feldenkirchen Parlamentskorrespondent der Berliner Tageszeitung Tagesspiegel. 2004 wechselte er ins Hauptstadtbüro des Wochenmagazins Der Spiegel, wo er zunächst als Redakteur, ab 2006 als Reporter für Politik und ab 2007 als stellvertretender Leiter arbeitete. Vom Sommer 2010 an bekleidete er die Position des Autors im Hauptstadtbüro des Spiegel.<ref>www.spiegelgruppe.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Dezember 2014; abgerufen am 22. Dezember 2017.</ref> Im Jahr 2014 wurde er US-Korrespondent des Magazins mit Sitz in Washington, D.C.<ref>meedia.de. Abgerufen am 22. Dezember 2017.</ref> Im September 2012 lief Feldenkirchens erster Film im deutschen Fernsehen, eine 45-minütige Dokumentation über Leben und Karriere von Wolfgang Schäuble (Titel Es ist, wie es ist).<ref>phoenix Presse – Erstausstrahlung – Es ist, wie es ist – Wolfgang Schäuble wird 70. 7. September 2012, abgerufen am 11. März 2017.</ref>

Die letzten fünf Monate des Bundestagswahlkampfs 2017 begleitete Feldenkirchen den SPD-Politiker Martin Schulz auf 50 Terminen und veröffentlichte nach der Wahl die daraus entstandene Reportage im Spiegel. Das im November 2016 erschienene Porträt im New Yorker über einige der letzten Amtstage Barack Obamas diente dafür als Vorbild.<ref>Markus Feldenkirchen: Die Martin-Schulz-Story. In: Der Spiegel. 29. September 2017, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 13. Oktober 2023]).</ref><ref>Stephan Haselberger: Fassungslosigkeit in der SPD. In: Der Tagesspiegel. 3. Oktober 2017 (tagesspiegel.de).</ref>

Bei ihrer Bewerbung für den Parteivorsitz der SPD als Doppelspitze begleitete Feldenkirchen Karl Lauterbach und Nina Scheer vom 4. September 2019 bis 12. Oktober 2019 zu vielen Regionalkonferenzen der SPD-Basis und veröffentlichte seine Reportage im Spiegel am 26. Oktober 2019.<ref>Markus Feldenkirchen: Willy werden. Karl Lauterbach kämpfte mit linken Positionen dafür, Parteivorsitzender zu werden – eine Nahaufnahme. In: Der Spiegel. Nr. 44, 26. Oktober 2019, ISSN 2195-1349, S. 36–43 (spiegel.de).</ref>

Seit 2020 begegnet er in seinem ARD- und WDR-Fernsehformat Konfrontation: Markus Feldenkirchen trifft... jeweils einer prominenten Persönlichkeit aus der Politik.<ref name="AL1">Konfrontation – Markus Feldenkirchen trifft Armin Laschet. In: Crew United. Lutz und Zenglein GbR, abgerufen am 16. November 2023.</ref><ref name="RH1">Konfrontation – Markus Feldenkirchen trifft Robert Habeck. In: Crew United. Lutz und Zenglein GbR, abgerufen am 16. November 2023.</ref><ref name="KL1">Konfrontation – Markus Feldenkirchen trifft Karl Lauterbach. In: Crew United. Lutz und Zenglein GbR, abgerufen am 16. November 2023.</ref><ref name="SW1">Konfrontation: Markus Feldenkirchen trifft Sahra Wagenknecht. In: Das Erste. Abgerufen am 15. November 2023.</ref><ref name=":0">Konfrontation – Markus Feldenkirchen trifft Hendrik Wüst. In: crew united. Abgerufen am 12. Juni 2024.</ref> Feldenkirchen ist Co-Host des Podcasts Apokalypse & Filterkaffee.<ref>Micky Beisenherz & Studio Bummens: Angst essen Wähler auf (die früheste Wahlanalyse ever mit Markus Feldenkirchen). Abgerufen am 23. September 2021.</ref> Seit 2022 moderiert er wöchentlich zusammen mit Yasmine M’Barek die Dienstagsausgabe des Podcasts, seit 2025 samstags das Format Presseklub. Von 2021 bis 2022 lieferte er sich wöchentlich ein Rededuell mit seiner Kollegin Dagmar Rosenfeld in der Phoenix-Sendung Rosenfeld/Feldenkirchen.

Schriftstellerische Tätigkeit

2010 veröffentlichte Feldenkirchen im Verlag Kein & Aber seinen Debütroman Was zusammengehört. Er handelt von einem erfolgreichen, aber unglücklichen Banker, der durch den Erhalt eines Briefes an seine erste Liebe erinnert wird. Der Roman traf bei der Kritik auf ein positives Echo.<ref name="abendblatt-article1590923">Thomas Andre: Und in der Ferne röhrt der Damhirsch. In: abendblatt.de. 6. August 2010, abgerufen am 18. Dezember 2014.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rezension auf sf-magazin.de zuletzt abgerufen am 22. August 2010. (Memento vom 16. August 2010 im Internet Archive)</ref><ref name="fr-online-4612054">Anja Hirsch: Romandebüt: Küsse fallen wie Mauern. In: fr-online.de. 2. September 2010, abgerufen am 18. Dezember 2014.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Goldstück vom 5. Oktober 2010 (Memento vom 24. August 2011 im Internet Archive)</ref> Im Sommer 2013 erschien sein zweiter Roman, Keine Experimente, die Geschichte eines konservativen Mannes, der sich in eine unabhängige junge Frau verliebt und dadurch sein Wertegerüst ins Wanken bringt. Auch dieser Roman wurde positiv aufgenommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.wdr2.de (Memento vom 12. Juli 2013 im Internet Archive)</ref><ref>Markus Feldenkirchen: „Keine Experimente“. In: hr-online.de. 3. Juli 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2013; abgerufen am 11. März 2017.</ref><ref>Markus Schwering: „Keine Experimente“ von Markus Feldenkirchen: Ein Abgeordneter taucht ab. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 11. März 2017]).</ref>

Privates

Feldenkirchen ist römisch-katholisch.<ref>Markus Feldenkirchen: Meinung: Die Lage am Morgen: Ratzinger und das Jüngste Gericht. In: Der Spiegel. 9. Februar 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. Mai 2025]).</ref> Er ist Fan von Borussia Mönchengladbach.<ref>Bayerischer Rundfunk: Journalist: Markus Feldenkirchen. 8. Mai 2025 (br.de [abgerufen am 12. Mai 2025]).</ref> Er ist mit der SZ-Journalistin Lara Fritzsche liiert.<ref>Markus Feldenkirchen, Lara Fritzsche: Tumb und Taxis (mit Markus Feldenkirchen & Lara Fritzsche). In: Apokalypse & Filterkaffee. 24. Juli 2025, abgerufen am 25. Juli 2025.</ref>

Werke

  • Was zusammengehört, Roman, Kein & Aber, Zürich 2010, ISBN 978-3-0369-5575-9.; als Taschenbuch: Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2012, ISBN 978-3-499-25763-6.
  • Keine Experimente, Roman, Kein & Aber, Zürich 2013, ISBN 978-3-0369-5671-8.
  • Die Schulz-Story. Ein Jahr zwischen Höhenflug und Absturz. DVA, München 2018, ISBN 978-3-421-04821-9.
    • als Hörbuch: Die Schulz-Story. Ein Jahr zwischen Höhenflug und Absturz. John Verlag, München 2018, ISBN 978-3-942057-94-3.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

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