Marco Djuricin
| Marco Djuricin | ||
| Datei:20140905 U21 AUT BIH AT09 1100.jpg Marco Djuricin (2014)
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| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 12. Dezember 1992 | |
| Geburtsort | Wien, Österreich | |
| Größe | 181 cm | |
| Position | Stürmer | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1999–2004 | SV Donau Wien | |
| 2004–2005 | SK Rapid Wien | |
| 2005–2006 | FK Austria Wien | |
| 2006–2008 | SK Rapid Wien | |
| 2008 | FC Stadlau | |
| 2008–2010 | Hertha BSC | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2010–2012 | Hertha BSC II | 23 (12) |
| 2010–2013 | Hertha BSC | 11 (2) |
| 2012–2013 | → SSV Jahn Regensburg (Leihe) | 16 (3) |
| 2012 | → SSV Jahn Regensburg II (Leihe) | 1 (3) |
| 2013–2014 | SK Sturm Graz | 36 (17) |
| 2015–2017 | FC Red Bull Salzburg | 16 (2) |
| 2015–2016 | → FC Brentford (Leihe) | 22 (4) |
| 2016–2017 | → Ferencváros Budapest (Leihe) | 25 (8) |
| 2017–2019 | Grasshopper Club Zürich | 46 (11) |
| 2019–2021 | Karlsruher SC | 23 (0) |
| 2021–2022 | FK Austria Wien | 45 (14) |
| 2021 | FK Austria Wien II | 1 (1) |
| 2022–2024 | HNK Rijeka | 5 (0) |
| 2023–2024 | → Spartak Trnava (Leihe) | 4 (3) |
| 2025 | SV Stripfing | 11 (6) |
| 2025–2026 | First Vienna FC | 9 (2) |
| 2026– | SKN St. Pölten | 7 (1) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2008–2009 | Österreich U17 | 5 (3) |
| 2009 | Österreich U18 | 1 (0) |
| 2009–2011 | Österreich U19 | 12 (4) |
| 2012–2014 | Österreich U21 | 8 (2) |
| 2015 | Österreich | 2 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 24. April 2026 | ||
Marco Djuricin [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] (* 12. Dezember 1992 in Wien) ist ein österreichischer Fußballspieler.
Karriere
Verein
Djuricin hatte seine Karriere bei der SV Donau Wien begonnen, ehe er über den SK Rapid Wien, FK Austria Wien und den FC Stadlau nach Deutschland in die Jugendakademie von Hertha BSC wechselte. In der Folgezeit erreichte er mit der A-Jugend seines Vereins unter anderem das Finale des DFB-Junioren-Vereinspokals 2009/10 im heimischen Amateurstadion gegen die TSG 1899 Hoffenheim, das trotz des Ausgleichtores von Djuricin am Ende mit 1:2 verloren wurde.
In der anschließenden Sommerpause fuhr Djuricin erstmals mit den Profis ins Trainingslager.<ref>Hertha reist ohne Aerts und Dardai ins Trainingslager, gesichtet am 21. August 2010.</ref> Er wurde von Trainer Markus Babbel auch in den folgenden Testspielen eingesetzt, in denen er mit insgesamt sieben Toren der treffsicherste Herthaner war.
Bei den Profis debütierte er in einem Pflichtspiel am 1. Spieltag der Saison 2010/11 beim 3:2-Sieg im Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen, als er für den verletzten Rob Friend eingewechselt wurde und zwei Tore erzielte.<ref>Youngster Djuricin sticht Lamidi aus, gesichtet am 21. August 2010.</ref>
In der Vorbereitung auf die Saison 2012/13 wurde Djuricin von Trainer Jos Luhukay in die zweite Mannschaft versetzt.<ref>Trainer Jos Luhukay verkleinert Kader</ref> Daraufhin wechselte er leihweise bis 2013 zum bayrischen Zweitligaaufsteiger SSV Jahn Regensburg.<ref>Djuricin verstärkt Offensive,ssv-jahn.de, gesichtet am 9. August 2012.</ref><ref>Marco Djuricin wechselt auf Leihbasis nach Regensburg,herthabsc.de, gesichtet am 9. August 2012.</ref> Beim SSV Jahn Regensburg kam Djuricin in 16 Zweitligaspielen zum Einsatz, in denen er drei Tore erzielte, darunter beide Tore beim 2:0-Auswärtssieg gegen den VfL Bochum. Den Großteil der Saison fiel er allerdings wegen eines Zehenbruchs und eines Muskelfaserrisses aus. Des Weiteren bestritt er in der Saison 2012/13 auch ein Punktspiel für die zweite Mannschaft der Regensburger in der fünftklassigen Bayernliga Süd, in der er einen Hattrick erzielte.
Im Juni 2013 wechselte er zum österreichischen Bundesligisten SK Sturm Graz, bei dem er einen Zweijahresvertrag mit der Option auf ein weiteres Jahr unterzeichnete.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Marco Djuricin wechselt zu Sturm Graz ( des Vorlage:IconExternal vom 18. Juni 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 15. Juni 2013.</ref> In der Winterpause 2015 schloss er sich dem Ligakonkurrenten FC Red Bull Salzburg an.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Marco Djuricin verstärkt die Bullenherde ( des Vorlage:IconExternal vom 9. Januar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Internetpräsenz von FC Red Bull Salzburg, abgerufen und veröffentlicht am 8. Jänner</ref> Nach einem halben Jahr wechselte er am 28. August 2015 bis zum Ende der Saison 2015/16 auf Leihbasis zum englischen Zweitligisten FC Brentford.<ref>FC Brentford: Brentford sign Marco Djuricin from Red Bull Salzburg, 28. August 2015, abgerufen am 5. September 2015. (englisch)</ref>
Die Saison 2016/17 absolvierte er auf Leihbasis beim ungarischen Erstligisten Ferencváros Budapest.<ref>Marco Djuricin wechselt zu Ferencvaros Budapest redbullsalzburg.at, am 23. Juni 2016, abgerufen am 23. Juni 2016.</ref>
Im Juli 2017 wurde er in die Schweiz an den Grasshopper Club Zürich weiterverliehen.<ref>Drei neue Spieler für GC – Gjorgjev leihweise zu Enschede gcz.ch, am 9. Juli 2017, abgerufen am 9. Juli 2017.</ref> Zur Saison 2018/19 wechselte er fest zu den Schweizern, bei denen er einen bis Juni 2020 laufenden Vertrag erhielt.<ref>GC verlängert mit Djuricin und verpflichtet Kamber gcz.ch, am 30. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.</ref>
Nach dem Abstieg der Schweizer aus der Super League wechselte der Stürmer zur Saison 2019/20 nach Deutschland zum Zweitligaaufsteiger Karlsruher SC, bei dem er einen bis Juni 2021 laufenden Vertrag erhielt.<ref>Marco Djuricin wechselt zum KSC ksc.de, am 14. Juni 2019, abgerufen am 14. Juni 2019.</ref> Sein Engagement beim KSC verlief allerdings nicht nach Wunsch, in seiner ersten Spielzeit blieb der Stürmer in 17 Saisoneinsätzen ohne Torerfolg. In seiner zweiten Spielzeit hatte er nach 15 Spieltagen sechs Einsätze zu Buche stehen, zumeist stand er allerdings nicht einmal im Kader. Daraufhin löste Djuricin im Jänner 2021 seinen Vertrag bei den Karlsruhern auf.<ref>Auf eigenen Wunsch: Marco Djuricin verlässt den KSC ksc.de, am 14. Jänner 2021, abgerufen am 14. Jänner 2021.</ref>
Daraufhin kehrte er im Februar 2021 nach Österreich zu Austria Wien zurück, wo er bereits in seiner Jugend gespielt hatte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ablösefreier Wechsel: Marco Djuricin verstärkt Austria Wien ( des Vorlage:IconExternal vom 2. Februar 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. fk-austria.at, am 2. Februar 2021, abgerufen am 2. Februar 2021.</ref> Für die Wiener kam er insgesamt zu 45 Bundesligaeinsätzen, in denen er 14 Tore erzielte. Im August 2022 wechselte er nach Kroatien zum HNK Rijeka.<ref>Marco Djuričin pojačao Rijeku: Spreman sam odmah pomoći momčadi nk-rijeka.hr, am 31. August 2022, abgerufen am 31. August 2022.</ref> In Rijeka spielte er aber keine Rolle und kam nur fünfmal in der 1. HNL zum Einsatz.
Zur Saison 2023/24 zog er daraufhin weiter in die Slowakei und wechselte leihweise zu Spartak Trnava.<ref>SPARTAK ZÍSKAL ÚTOČNÍKA Z RAKÚSKA fcspartaktrnava.com, am 6. Juli 2023, abgerufen am 9. Juli 2023</ref> Aufgrund von Herzproblemen kam er aber für Trnava nur viermal in der 1. liga zum Zug. Nach dem Ende der Leihe löste er seinen Vertrag in Rijeka auf.<ref>Herzmuskelentzündung! So half Alaba Spezi Djuricin krone.at, am 6. September 2024, abgerufen am 7. September 2024</ref> Nach mehreren Monaten ohne Klub wechselte er im Jänner 2025 zurück nach Österreich und schloss sich Zweitligist SV Stripfing an.<ref>SV Stripfing verpflichtet Djuricin und Davies sv-stripfing.at, am 17. Jänner 2025, abgerufen am 17. Jänner 2025</ref> Für Stripfing kam er zu elf Zweitligaeinsätzen, in denen er sechsmal traf.
Nach einem Halbjahr bei den Niederösterreichern wechselte Djuricin zur Saison 2025/26 zum Ligakonkurrenten First Vienna FC, bei dem er einen bis 2027 laufenden Vertrag erhielt.<ref>Marco Djuricin verstärkt die Vienna-Offensive firstviennafc.at, am 30. Mai 2025, abgerufen am 30. Mai 2025</ref> Für die Vienna kam er zu neun Zweitligaeinsätzen, in denen er zweimal traf. Im Jänner 2026 wurde sein Vertrag in Döbling wieder aufgelöst<ref>Vertragsauflösung mit Marco Djuricin firstviennafc.at, am 12. Jänner 2026, abgerufen am 12. Jänner 2026</ref> und Djuricin wechselte weiter innerhalb der Liga zum SKN St. Pölten.<ref>Marco Djuricin verstärkt die Offensive skn-stpoelten.at, am 17. Jänner 2026, abgerufen am 17. Jänner 2026</ref>
Nationalmannschaft
Sein Debüt im Nationaltrikot Österreichs gab Djuricin in der U17-Nationalmannschaft. Sein größter Erfolg war der 1:0-Siegtreffer über die Auswahl der Niederlande bei der U19-EM 2010, womit er seine Mannschaft zur U20-WM 2011 schoss.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Djuricin schießt U19 zur WM 2011 ( des Vorlage:IconExternal vom 13. August 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., gesichtet am 20. August 2010.</ref> Weitere Einsätze folgen in den U20- und U21-Auswahlen der ÖFB.
Im März 2015 wurde Djuricin von Teamchef Marcel Koller erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen, für die er am 27. März 2015 im EM-Qualifikationsspiel gegen die Auswahl Liechtensteins sein Debüt gab.
Erfolge
- Österreichischer Meister 2015
- ÖFB-Cup-Sieger 2015
Sonstiges
Sein Vater Goran Djuricin war ebenfalls Fußballprofi und ist als Trainer tätig.<ref>Goran Djuricin. In: SK Rapid. Abgerufen am 26. November 2016.</ref>
Weblinks
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- Marco Djuricin auf der Website der Swiss Football League
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Einzelnachweise
<references />
Timo Altersberger | Winfred Amoah | Erik Baranyai-Ulvestad | Din Barlov | Alexandar Borkovic | Lukas Buchegger | Dirk Carlson | Nemanja Celic | Marco Djuricin | Valentin Ferstl | Bernd Gschweidl | Beckaye Haïdara | Julian Halmich | Marco Hausjell | Dorian-Peter Kasparek | Max Kleinbruckner | Christopher Knett | Leomend Krasniqi | Marcel Kurz | El Hadji Mané | Christoph Messerer | Filip Perović | Paul Scharner | Sondre Skogen | Marc Stendera | Stefan Thesker | Reinhard Young | Mateo Zilic
Cheftrainer: Cem Sekerlioglu
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Djuricin, Marco |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 12. Dezember 1992 |
| GEBURTSORT | Wien, Österreich |
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- Fußballnationalspieler (Österreich)
- Fußballspieler (Hertha BSC)
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- Fußballspieler (Ferencváros Budapest)
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