Zum Inhalt springen

Alexander Gennadjewitsch Kusnezow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. November 2024 um 09:09 Uhr durch imported>Invisigoth67 (form).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Alexander Gennadjewitsch Kusnezow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); englische Transkription Alexander Kuznetsov; * 1. November 1973 in Moskau) ist ein russischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie beschäftigt.

Kusnezow studierte ab 1990 an der Lomonossow-Universität in Moskau, wo er 1995 seinen Abschluss machte. Danach folgte ein Promotionsstudium an der Lomonossow und der Unabhängigen Universität Moskau mit der Promotion 1998 (Vector bundles on Fano threefolds, instantons and birational transforms).<ref>Alexander Gennadjewitsch Kusnezow im Mathematics Genealogy Project (englisch) Vorlage:MathGenealogyProject/Wartung/id verwendet</ref> Als Post-Doc war er am Institut für Probleme der Informationsübertragung in Moskau. Ab 2002 forschte er am Steklow-Institut. Er ist am französisch-russischen Laboratoire J-V. Poncelet in Moskau. Er unterrichtet auch an der Unabhängigen Universität Moskau.<ref>Yu. S. Ilyashenko, A. B. Sossinsky: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„The Independent University of Moscow“ (Memento vom 19. September 2010 im Internet Archive), 2010, PDF-Datei.</ref> Kusnezov ist Professor und korrespondierender Mitglied<ref name="poslvibori">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Выборы в РАН – 2016 [Die Wahl-2016 in die RAS: Ergebnisse].] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> der Russischen Akademie der Wissenschaften. Anfang 2021 wurde er wegen seiner Beteiligung an den Protesten für die Freilassung von Alexei Nawalny verhaftet, angeklagt und zu einer Geldstrafe verurteilt.<ref>Petition für Alexander Kusnezow</ref>

2008 erhielt er den EMS-Preis für fundamentale Beiträge in birationaler projektiver Geometrie (homologische Lefschetz Zerlegungen, homologische projektive Dualität, kategorielle Auflösung von Singularitäten), Darstellungstheorie, homologischer Algebra, mathematischer Physik und nichtkommutativer Geometrie. In der algebraischen Geometrie befasst er sich unter anderem mit Spiegel-Symmetrie und Fano-Varietäten.

2009 erhielt er einen der vier Preise für die besten Nachwuchswissenschaftler vom russischen Präsidenten. 2005 war er einer der Gewinner des russischen Deligne Wettbewerb (von Pierre Deligne für junge Wissenschaftler in Russland initiiert). 2022 hielt er einen Plenarvortrag auf dem Internationalen Mathematikerkongress (Homological algebraic geometry).<ref>Bei Arxiv als Semiorthogonal decompositions in families.</ref>

Die Kusnetsov-Spurformel der Zahlentheorie stammt nicht von ihm, sondern von dem russischen Mathematiker Nikolai Wassiljewitsch Kusnezow (1939–2010).

Literatur

  • A. Ran, Herman te Riele, Jan Wiegerinck (Herausgeber): European Congress of Mathematics. Amsterdam 2008, European Mathematical Society 2010.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein