Zum Inhalt springen

Susauna

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Oktober 2025 um 02:16 Uhr durch imported>Plutowiki (Kategorie:Ort im Kanton Graubünden gelöscht).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Susauna bei S-chanf 3.jpg
Susauna

Susauna (<phonos file="Roh-putèr-Susauna.ogg">[zuˈzɛːmɐ]</phonos>/?) ist eine Fraktion der Gemeinde S-chanf im Oberengadin. Der Weiler liegt 2 km in nordwestlicher Richtung von Chapella entfernt am Eingang zum Val Susauna am Bach Vallember. In der Temporärsiedlung wohnen den Sommer über etwa 20 Personen, die mehrheitlich den rätoromanischen Dialekt Puter sprechen und überwiegend reformierter Konfession sind.

Das Dorf besitzt neben einem Restaurant eine denkmalgeschützte reformierte Kirche und ist Etappenort des Jakobswegs Graubünden sowie der Via Valtellina.

Geschichte

Der Weiler Susauna, der 1285 und 1521 in den Formen Sauzana bzw. Zuzauna erwähnt wurde und später Sulsana hieß<ref>Verein Festungsmuseum Crestawald: Sperren in Sulsana</ref>, lag an der Route über den Scalettapass nach Davos, die vor dem Ausbau der Albula- (1865) und Flüelastrasse (1867) wichtig für den Saumverkehr war. Das schmucklose Kirchlein stammt von 1696. 1773 bis 1779 verfügte Susauna über eigene Pfarrer (Curdin Jachen Riola)<ref>Jon Manatschal: Refurmo in Engiadin'Ota - Von der Reformation zur Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberengadin. Hrsg.: Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Oberengadin. Gammeter Media AG, St. Moritz 2023, ISBN 978-3-03309799-5, S. 321.</ref>; Tote wurden in Chapella begraben. Infolge der Erweiterung des Flab­schiesssektors wurden die Bauernhöfe an den Eingang des Tals verlegt und der alte Weiler entwickelte sich zu einer Temporärsiedlung (Sommerdorf).<ref name="HLS">Constant Wieser: S-chanf. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref>

Im Haus Nr. 14 (ehemals 210) befand sich die erste Jugendherberge der Schweiz<ref>Schweizer Jugendherbergen: Er lebt seit 60 Jahren für die Schweizer Jugendherbergen</ref>. Bewirtschaftet wurde die Jugendherberge von den Geschwistern Maria Cathrina Camichel Parin und Gian Andrea Parin<ref>Älteste Schweizer Jugendherberge schliesst. Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, abgerufen am 5. August 2025.</ref>. Für die Gäste gab es Mahlzeiten in der Wohnstube. Die Matratzen für die Gäste lagen im angrenzenden Heustall, unter dem die Kühe die Nacht verbrachten.

Sehenswürdigkeiten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Varia

1856 wurde in Susauna durch den Bärenjäger Jachen Küng einer der damals letzten Bartgeier der Schweiz gefangen.<ref>Swiss-Trac Touren Forum: Val Susauna: La Resgia - Susauna – Alp Pignaint - La Resgia</ref>

Trivia

Laut Gästebuch gehörten Led Zeppelin im Juni 1989 zu den Gästen der Jugendherberge im Haus Nr. 14 (ehemals 210).

Galerie

Weblinks

Commons: Susauna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 46° 38′ 10,8″ N, 9° 59′ 24,6″ O; CH1903: 795341 / 168188

 {{#coordinates:46,636347|9,990153|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=CH-GR
   |type=landmark
  }}

Vorlage:Hinweisbaustein