Zum Inhalt springen

Ken Howard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Mai 2021 um 16:51 Uhr durch 2003:e1:9f01:4c00:6c21:d736:d49a:1b6a (Diskussion) (Leben).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Ken Howard 2014.jpg
Ken Howard (2014)

Kenneth Joseph Howard, Jr. (* 28. März 1944 in El Centro, Kalifornien; † 23. März 2016 nahe Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Gewerkschafter.

Leben

Ken Howard wuchs in Manhasset, New York, auf. Nach der Highschool besuchte er das Amherst College und studierte Schauspiel an der Yale University. Er brach sein Studium jedoch zugunsten eines Engagements in der Broadway-Produktion von Neil Simons Promises, Promises vorzeitig ab. Von 1969 bis 1972 spielte er in insgesamt 1217 Vorstellungen Thomas Jefferson in 1776. Er erhielt für seine Darstellung Jeffersons 1969 den Theatre World Award, im Jahr darauf wurde er für Child's Play mit dem Tony Award ausgezeichnet. Howard spielte bis Mitte der 1970er Jahre weiter regelmäßig am Broadway, verfolgte jedoch auch eine Film- und Fernsehkarriere. 1973 spielte er neben Blythe Danner die Hauptrolle in der Sitcom Adams kesse Rippe, welche auf dem Spielfilm Ehekrieg mit Spencer Tracy und Katharine Hepburn basierte. Die Serie wurde jedoch nach 13 Episoden eingestellt. Im Jahr darauf spielte er die Hauptrolle in der Kriminalserie The Manhunter, die nach der ersten Staffel eingestellt wurde. Zwischen 1978 und 1981 spielte er die Hauptrolle in der zweifach Emmy-nominierten Serie The White Shadow.

1981 erhielt er seinen ersten Emmy für seine Darstellung in der Kindersendung The Body Human: Facts for Boys. Von 1985 bis 1986 spielte er Garrett Boydston in Der Denver-Clan sowie im Spin-off Die Colbys – Das Imperium. In den 1990er Jahren spielte er in den Blockbustern Das Kartell und Das Netz. Größere Bekanntheit in Deutschland erlangte er durch seine Darstellung des Max Cavanaugh, des Vaters der Gerichtsmedizinerin Dr. Jordan Cavanaugh in der Serie Crossing Jordan – Pathologin mit Profil. 2009 erhielt er für Grey Gardens seinen zweiten Emmy.

Im Jahr 2009 wurde er zum Präsidenten der Schauspielergewerkschaft Screen Actors Guild gewählt. Nach deren Fusionierung mit der American Federation of Television and Radio Artists im Jahr 2012 war Howard zuletzt Präsident der neuen Gewerkschaft SAG-AFTRA.

Ken Howard starb kurz vor seinem 72. Geburtstag am 23. März 2016 nahe Los Angeles.<ref>Carmel Dagan: Ken Howard, ‘White Shadow’ Star, SAG-AFTRA President, Dies at 71. In: variety.com. Variety, 23. März 2016, abgerufen am 24. März 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Filmografie (Auswahl)

Rollen an Broadway-Theatern

  • 1968: Promises, Promises
  • 1969: 1776
  • 1970: Child’s Play
  • 1975: Little Black Sheep
  • 1988: Rumors

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Ralph Morgan | Eddie Cantor | Robert Montgomery | Ralph Morgan | Edward Arnold | James Cagney | George Murphy | Robert Montgomery | Ronald Reagan | Walter Pidgeon | Leon Ames | Howard Keel | Ronald Reagan | George Chandler | Dana Andrews | Charlton Heston | John Gavin | Dennis Weaver | Kathleen Nolan | William Schallert | Ed Asner | Patty Duke | Barry Gordon | Richard Masur | William Daniels | Melissa Gilbert | Alan Rosenberg | Ken Howard | Gabrielle Carteris | Fran Drescher | Sean Astin Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein