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Lago di Luzzone

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Lago di Luzzone
Datei:Luzzone3.jpg
Lage Kanton Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg Tessin SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz Gebirgsgruppe: Adula-Alpen
Zuflüsse Ri di Cavalasca, Ri di Larciöö, Ri di Scaradra, Ri di Mutarasc.
Abfluss Brenno di Luzzone
[[Datei:Vorlage:Positionskarte Adula-Alpen|class=noviewer notpageimage|315px|center|Lago di Luzzone (Vorlage:Positionskarte Adula-Alpen)]]
Koordinaten 717934 / 158513Koordinaten: 46° 34′ 3″ N, 8° 58′ 37″ O; CH1903: 717934 / 158513
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Daten zum Bauwerk

Sperrentyp Bogenstaumauer
Bauzeit 1963 / 1998
Höhe des Absperrbauwerks 225 m
Höhe über Gewässersohle 195 m
Höhe der Bauwerkskrone 1609 m ü. M.
Bauwerksvolumen 1'330'000 m³
Kronenlänge 600 m
Betreiber Officine idroelettriche di Blenio SA
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 1606 m ü. M.
Wasseroberfläche 1,27 km²
Stauseelänge 3,1 km
Speicherraum 87'600'000 m³
Gesamtstauraum 88'000'000 m³
Einzugsgebiet 36,74 km²
Bemessungshochwasser 103 m³/s
Datei:Karte Lago di Luzzone.png
Detailkarte

Der Lago di Luzzone ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Stausee im Schweizer Kanton Tessin auf 1606 m ü. M.<ref name="Swiss" /> in den Adula-Alpen.

Lage und Wasserführung

Der See liegt am oberen Ende des Bleniotals auf dem Gebiet der Gemeinde Blenio. Die Staumauer ist über eine serpentinenreiche Strasse auf dem Gebiet des Dorfes Ghirone erreichbar. Betrieben werden der Stausee und die zugehörigen Kraftwerke von der Blenio Kraftwerke AG mit Sitz in Locarno.

Das Wasser des Stausees wird zuerst in der Zentrale Olivone abgearbeitet, danach wird es ins Staubecken Malvaglia geleitet, um zur nochmaligen Stromerzeugung im Kraftwerk Biasca genutzt zu werden.<ref name="ofibl" />

Geschichte

Datei:1977 Luzzone 04.JPG
Die Staumauer im Jahre 1977, vor der Ergänzung um 17 weitere Meter

Die Bogenstaumauer Luzzone wurde 1963 fertiggestellt; 1997–1998 wurde sie um 17 Meter erhöht. Die Mauerkrone liegt nun auf 1609 m, die tiefste Absenkung des Seespiegels auf 1435 m. Geplant wurde die Mauer von Alfred Stucky. Vor der Mauer liegt eine abgedeckte Deponie.

Zur Errichtung der Mauer musste die Kapazität der Zufahrtsstrasse nach Blenio erhöht werden. Dazu wurde die Strasse oberhalb der alten durch die Galleria della Töira erbaut.

Für den Winterdienst steht zusätzlich eine Seilbahn zur Verfügung.

Kletterwand

An der Staumauer wurde im Jahr 1999 die mit 165 Metern (fünf Seillängen) und über 650 Klettergriffen und Haken längste künstliche Kletterroute der Welt angebracht.<ref>Luzzone Staudamm. Deutscher Alpenverein München & Oberland (PDF; 198 kB).</ref> Die Schwierigkeit wird für den letzten, leicht überhängenden Teil der Route mit 6+/7− auf der UIAA-Skala angegeben. Die Nutzung der Wand ist nur gegen Zahlung einer Gebühr und Hinterlegung einer Kaution möglich.<ref name="softr" />

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Swiss"> Lage und Höhe gemäss swisstopo (Landeskarte der Schweiz). </ref> <ref name="softr"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Staudammklettern in der Schweiz (Memento vom 3. Mai 2013 im Internet Archive). In: softrock.de. Abgerufen am 1. April 2020. </ref> <ref name="ofibl"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Malvaglia und Biasca. (Memento vom 4. Juli 2007 im Internet Archive) Abgerufen am 1. April 2020. </ref> </references>

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