Zum Inhalt springen

Amt Ahlen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 6. März 2026 um 15:06 Uhr durch imported>Eriosw (Einwohnerentwicklung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wappen Deutschlandkarte
Vorlage:Platzhalterbild
Hilfe zu Wappen
Basisdaten (Stand 1969)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(5055) 51° 44′ N, 7° 52′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(5055) 51° 44′ N, 7° 52′ O
 {{#coordinates:51,7281|7,8683|primary
dim= globe= name= region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=adm2nd
  }}
Bestandszeitraum: 1843–1969
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Beckum
Fläche: 77,32 km²
Einwohner: 5055 (1969)Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Aufgelöst, auf manuelle EZW umzustellen
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Amtsgliederung: 3 Gemeinden

Das Amt Ahlen war ein Amt im Kreis Beckum in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurde das Amt zum 1. Juli 1969 aufgelöst. Sein Gebiet gehört heute zur Stadt Ahlen im Kreis Warendorf.

Geschichte

Im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen wurde 1843 im Kreis Beckum das Amt Ahlen gegründet. Es umfasste zunächst die Gemeinden Altahlen, Neuahlen, Dolberg und Heessen.<ref>Geschichte des Amtes Ahlen</ref>

1914 wurde die Amtsverwaltung von Ahlen nach Heessen verlegt und das Amt in Amt Heessen umbenannt. Aus diesem schieden 1921 Altahlen, Neuahlen und Dolberg aus und bildeten wieder das Amt Ahlen.

Durch das Gesetz über die Eingliederung der Gemeinden des Amtes Ahlen in die Stadt Ahlen wurden zum 1. Juli 1969 die Gemeinden Altahlen, Neuahlen und Dolberg in die Stadt Ahlen eingemeindet und gleichzeitig das Amt Ahlen aufgelöst. Sein Rechtsnachfolger ist die Stadt Ahlen.<ref>Gesetz über die Eingliederung der Gemeinden des Amtes Ahlen in die Stadt Ahlen</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1858 2879 <ref name="stat58">Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860</ref>
1871 4317 <ref>Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871</ref>
1885 4599 <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885</ref>
1910 6039 <ref>Regierungsbezirk Münster. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2022;.</ref>
1939 3000 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 4447 <ref name="his">Hans-Walter Pries: Territorien im Münsterland. In: HIS-Data. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref>
1969 5055 <ref name="his" />

Das Amt wurde 1921 verkleinert.

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende