Moutoullas
Moutoullas Μουτουλλάς - | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Cyprus.svg Zypern | |||||
| Bezirk: | Nikosia | |||||
| Geographische Koordinaten: | 34° 59′ N, 32° 49′ O
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|
dim= | globe= | name= | region=CY | type=city
}} |
| Höhe ü. d. M.: | 760 m | |||||
| Fläche: | 7,96662 km² | |||||
| Einwohner: | 126 (2021<ref name="Bevölkerung" />) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 16 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 2866<ref>Postleitzahlensuche. In: cyp.postcodequery.com. Abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |||||
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Moutoullas ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Bezirk Nikosia in der Republik Zypern.<ref>Geo Codes 2015 – Gemeinden auf Zypern. In: mof.gov.cy. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. August 2018; abgerufen am 17. Juli 2025.</ref> Bei der Volkszählung im Jahr 2021 hatte sie 126 Einwohner.<ref name="Bevölkerung">Population Enumerated by District, Municipality/Community, Quarter, Sex and Age, 1.10.2021. Statistischer Dienst der Republik Zypern (CYSTAT), abgerufen am 23. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geografie
Moutoullas liegt im oberen Marathasa-Tal des Troodos-Gebirges auf der Mittelmeerinsel Zypern auf einer Höhe von etwa 760 Metern,<ref>Liste der berechtigten Gemeinden in benachteiligten Gebieten. In: capo.gov.cy. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. April 2018; abgerufen am 17. Juli 2025.</ref> etwa 80 Kilometer von Nikosia, 60 Kilometer von Limassol, 120 Kilometer von Larnaka und 85 Kilometer von Paphos entfernt.<ref name=":0">Moutoullas. In: terrabook. Abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das 7,96662 Quadratkilometer<ref>Klassifizierung für den Urbanisierungsgrad in Zypern. In: mof.gov.cy. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025.</ref> große Gemeindegebiet grenzt im Norden an Kalopanagiotis, im Osten an Galata und Kakopetria, im Süden an Pedoulas, im Westen an Mylikouri und im Nordwesten an Gerakies.<ref>Karte von Zypern und dessen Bevölkerungsgruppen. In: kypros-cyprus.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Februar 2012; abgerufen am 17. Juli 2025.</ref><ref>Karte der Gemeindegrenzen der Republik Zypern. In: data.gov.cy. Ministerium für Bauen und Wohnen, 29. Dezember 2017, abgerufen am 17. Juli 2025.</ref> Das Dorf kann über die Straße E908 erreicht werden.<ref>Besucherkarte. (PDF) In: geoportal.gov.cy. Abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Nebenstraßennetz – Topografische Karte. In: data.gov.cy. Abteilung für Kataster und Landvermessung, abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der Fluss Setrachos fließt durch das Dorf und bildet ein tiefes Tal. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 850 Millimeter. In der Region werden Weinreben, eine Vielzahl von Obstbäumen (Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Goldäpfel, Kirschen, Pflaumen, Feigen, Mispeln und Quitten), Mandeln, Oliven, Zitrusfrüchte, Walnüsse, Pistazien und einige Getreidesorten angebaut.<ref name="polignosi">Moutoullas. In: Polignosi – Große zypriotische Enzyklopädie. Abgerufen am 17. Juli 2025.</ref>
Geschichte
Das Dorf existierte bereits im Mittelalter. Louis de Mas Latrie schrieb, dass Moutoullas während der fränkischen Zeit zum Gebiet der Grafen (bailliage du Comte) gehörte, später aber in königlichen Besitz überging.
In einer Gegend gegenüber von Moutoullas gab es zwei weitere mittelalterliche Siedlungen. Zum einen das Dorf Marathos (in mittelalterlichen Quellen Marato), das der gesamten Gegend auch den Namen Marathasa gab, sowie die Siedlung Troullino oder Troullinos wurde. Ihr Name ist auch in einem kleinen Dorf in der Gegend erhalten, das arkatzh'in tou Troullinou heißt. Diese beiden mittelalterlichen Dörfer scheinen im 17. Jahrhundert zerstört worden zu sein, wahrscheinlich durch Verfolgungen und Überfälle der Türken.<ref name="polignosi" />
Bevölkerungsentwicklung
Die folgende Tabelle zeigt die Bevölkerung des Dorfes, wie sie in den in Zypern durchgeführten Volkszählungen erfasst wurde.
| Jahr | 1881 | 1891 | 1901 | 1911 | 1921 | 1931 | 1946 | 1960 | 1976 | 1982 | 1992 | 2001 | 2011 | 2021 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 346<ref>Einwohnerzahl 1881. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 430<ref>Einwohnerzahl 1891. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 481<ref>Einwohnerzahl 1901. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 527<ref>Einwohnerzahl 1911. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 595<ref>Einwohnerzahl 1921. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 651<ref>Einwohnerzahl 1931. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 790<ref>Einwohnerzahl 1946. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 879<ref>Einwohnerzahl 1960. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 833<ref>Einwohnerzahl 1976. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 525<ref>Einwohnerzahl 1982. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 401<ref>Einwohnerzahl 1992. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 294<ref>Einwohnerzahl 2001. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2018; abgerufen am 17. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | 174<ref>Statistical Service. cystat.gov.cy, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2018; abgerufen am 17. Juli 2025. (Download)</ref> | 126<ref name="Bevölkerung" /> |
Bekanntheit
Bekannt ist Moutoullas vor allem als Standort der Panagia tou Moutoulla, einer der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Scheunendachkirchen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Painted Churches in the Troodos Region/Eglises peintes de la région de Troodos.] In: UNESCO. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. März 2007.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Diese befindet sich auf einem Felsvorsprung beim Friedhof des Ortes und wurde bereits um das Jahr 1280 erbaut. Auch die in der Kirche befindlichen kunsthistorisch bedeutsamen Fresken „Geburt Christi“ und „Darbietung im Tempel“ sollen zu dieser Zeit entstanden sein. Das Dorf ist in Zypern auch wegen eines wohlschmeckenden Mineralwassers bekannt, welches auf der ganzen Insel verkauft wird. Ein weiteres kulturgeschichtlich bedeutsames Bauwerk in unmittelbarer Nähe des Ortes ist das Kloster Agios Ioannis Lampadistis beim zwei Kilometer entfernten Nachbardorf Kalopanagiotis, es steht ebenfalls auf der Weltkulturerbe-Liste. Zu diesem mittelalterlichen Kloster, das aus drei Kirchen und einigen Wohnhäusern besteht, führt eine steinerne Brücke über den Setrachos-Bach.<ref>Edda und Michael Neumann-Adrian: Zypern - Die Sonneninsel der goldgekrönten Aphrodite. In: ADAC-Reiseführer plus. München 2008, ISBN 978-3-89905-527-6, S. 64.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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