Zum Inhalt springen

Jetscheba

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. März 2026 um 19:55 Uhr durch imported>J budissin (HC: Ergänze Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Gemeinde Großdubrau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(73)&title=Jetscheba 51° 18′ N, 14° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(73) 51° 17′ 49″ N, 14° 29′ 1″ O
 {{#coordinates:51,296944444444|14,483611111111|primary
dim=10000 globe= name=Jetscheba region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 140 m ü. NN
Fläche: 6,06 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Jetscheba, Gemeinde Großdubrau. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 73 (31. Dez. 2022)<ref>Angaben der Gemeindeverwaltung Großdubrau.</ref>
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner/km²
Postleitzahl: 02694
Vorwahl: 035934

Jetscheba, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Dorf im sächsischen Landkreis Bautzen und gehört seit 1994 als Ortsteil der Ortschaft Commerau zur Gemeinde Großdubrau.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,36 kB) § 15. In: Webauftritt. Gemeinde Großdubrau, abgerufen im März 2026.</ref> Der Ort liegt in der Oberlausitz und zählt zum Siedlungsgebiet der Sorben.

Geografie

Jetscheba befindet sich in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft etwa 14 Kilometer nördlich von Bautzen in der Flussaue der Kleinen Spree. In Richtung Norden erstrecken sich zwischen Jetscheba und den fünf Kilometer entfernten Dörfern Rauden und Mönau ausgedehnte Waldgebiete.

Siedlungshistorisch ist der Ort ein Gassendorf, welches später in östliche Richtung erweitert wurde und im Süden von der Kleinen Spree begrenzt wird. Der Gutshof befindet sich in der Ortsmitte. Die Nachbarorte sind Kauppa im Süden und Milkel im Westen.

Geschichte

Bereits in der mittleren Bronzezeit bestand an der heutigen Straße nach Teicha ein Dorf mit Holzhäusern.

Der heutige Ort wurde erstmals 1419 als Jetzrebie erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom sorbischen Wort für „Habicht“, im modernen Obersorbisch jatřob, ab. So wird der Ort 1441 auch als zum Habich bezeichnet. Die Nationalsozialisten griffen diese Herkunft 1938 auf, als sie den slawischen Ortsnamen zu Habichtau germanisierten. Die Namensänderung wurde 1949 wieder rückgängig gemacht.

Im Jahre 1621 ist ein Vorwerk des Rittergutes Kauppa in Jetscheba verzeichnet. Jetscheba war seit jeher ein Ortsteil von Kauppa und wurde gemeinsam mit diesem zum 1. April 1936 zunächst nach Commerau und am 1. Januar 1994 schließlich nach Großdubrau eingemeindet.

Bevölkerung und Sprache

Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 285 für Kauppa und Jetscheba; darunter 257 Sorben (90 %).<ref name="Muka">Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954.</ref> Seitdem ist der Gebrauch des Sorbischen im Ort stark zurückgegangen.

Die vorwiegend evangelische Bevölkerung ist mindestens seit 1614 nach Klix gepfarrt.

Persönlichkeiten

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Brehmen (Brěmjo) | Commerau (Komorow) | Crosta (Chróst) | Dahlowitz (Dalicy) | Göbeln (Kobjelń) | Großdubrau (Wulka Dubrawa) | Jeschütz (Ješicy) | Jetscheba (Jatřob) | Kauppa (Kupoj) | Kleindubrau (Mała Dubrawa) | Klix (Klukš) | Kronförstchen (Křiwa Boršć) | Margarethenhütte (Margarěćina hěta) | Neusärchen (Nowe Zdźarki) | Quatitz (Chwaćicy) | Särchen (Zdźar) | Salga (Załhow) | Sdier (Zdźěr) | Spreewiese (Lichań) | Zschillichau (Čelchow)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein