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Niun Niggung

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Niun Niggung
Studioalbum von Mouse on Mars

Veröffent-
lichung

1999

Label(s)

Domino
Thrill Jockey thrill076
Sonig

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Elektronische Musik
IDM
Glitch

Titel (Anzahl)

13 (Europa)
16 (USA, Australien, Kanada)

Länge

53:03 (Europa)
63:00 (Welt)

Produktion

Jan St. Werner
Andi Toma

Chronologie
Glam
1998
Niun Niggung Idiology
2001

Niun Niggung ist das sechste Musikalbum der deutschen Band Mouse on Mars und erschien 1999 bei Sonig und Rough Trade. Später wurde es auf dem US-amerikanischen Label Thrill Jockey wiederveröffentlicht. Die US-Version des Albums hat eine andere Tracklist und enthält drei Bonustracks. Zu den Gastmusikern des Albums gehört auch der Musiker Markus Türk.

Stil

Kein Rhythmus bleibt über die gesamte Lied-Distanz ungebrochen und die Elektro-Beats verändern unaufhörlich ihren Klang und ihr Tempo.<ref name="MW">Mouse on Mars. Niun Niggung. In: MusikWoche. Das Nachrichtenmagazin für die Musikbranche. Nr. 34/1999, 23. August 1999, Neuheiten, S. 31.</ref> Bezüglich der Instrumentierung werden neue Wege beschritten. Erstmals verwendete Mouse on Mars neben elektronischen Instrumenten auch Gitarren, Blasinstrument und Geigen, die die springenden Rhythmuslinien für Momente um eine Melodie erweitern.<ref name="MW" /> Dieser Stil wurde auf dem folgenden Album Idiology (2001) weiter vertieft. Die Band experimentierte auf diesem Album vermehrt mit Dekonstruktionen, soundlichen Auflösungen, Power Electronics sowie Easy Listening.

Chartpositionen

Das Album war für eine Woche auf Platz #76 der deutschen Albencharts.

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Rezeption

Das Album erhielt größtenteils positive Kritiken. Lars Eickmeier von laut.de schrieb jedoch:

„[Ich kann] mir nicht erklären, warum sie ihre teilweise interessanten Ansätze gleich wieder unter einem gigantischen Berg Soundmüll vergraben. Ich kann diese Platte nur mit dem Attribut supernervig versehen und hoffe, das bleibt ein einsamer Ausrutscher. … Allenfalls mit ‚Pinwheel Herman‘ und ‚Super Sonic Fadeout‘ können sie noch an alte Klasse anknüpfen.“

laut.de<ref>Niun Niggung bei laut.de</ref>

Die Platte mit laut Eickmeier „derartig musikalischem Müll“ erhielt in der Rezension der Laut-Redaktion einen von fünf Sternen. Bei der Leserbewertung auf laut.de erhielt das Album jedoch die volle Punktzahl.

Mark Richardsan vom Internetmagazin Pitchfork Media schrieb 2000:

„Niun Niggung ist eine scharfe Realisierung des emotionalen Menschmaschinen-Versprechens von Kraftwerk. Aber wenn man [das Album] gegen die besten Arbeiten von ‚Mouse on Mars‘, nämlich die LPs ‚Instrumentals‘ und ‚Glam‘, vergleicht, ist dies lediglich eine unterhaltsame und technisch gute Leistung. Obwohl sie zu transzendentaler Schönheit fähig sind, wollen diese Deutschen zurzeit bloß Spaß haben.“

Pitchfork Media<ref>Übersetzung vom Autor. Englisches Original: Niun Niggung is a sharp realization of Kraftwerk’s emotional man/machine promise. But when judged against the Mouse on Mars’s finest work, namely the vinyl-only LPs Instrumentals and Glam, this is merely an entertaining and technically accomplished diversion. Though they’re capable of transcendent beauty, these Germans just want to have fun for the time being.</ref>

Richardsan gab der Platte 7,9 von 10 Punkten.<ref>pitchfork.com</ref>

John Bush schrieb bei allmusic:

„allmusic</ref>“<ref>Übersetzung vom Autor. Englisches Original: The duo’s vision of techno on Niun Niggung is impeccably perfectionist but texturally messy and surprisingly organic: it’s electronic dance as produced by robotic hill people.

Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=

Bush gab der Platte vier von fünf Sternen.<ref>Niun Niggung bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Das Album ist Platte des Jahres 1999 bei der britischen Avantgarde-Zeitschrift The Wire.

Tracklist

Alle Lieder sind von Jan St. Werner und Andy Toma. Der Drummer Dodo NKishi war auf dieser Platte nicht als Songschreiber tätig.

  1. Download Sofist (Andi Toma, Jan St. Werner) – 2:28
  2. Yippie (Toma, Werner) – 3:51
  3. Mykologics (Toma, Werner) – 3:38
  4. Gogonal (Toma, Werner) – 5:09
  5. Diskdusk (Toma, Werner) – 3:50
  6. Pinwheel Herman (Toma, Werner) – 4:46
  7. Dispothek (Toma, Werner) – 5:22
  8. Albion Rose (Toma, Werner) – 3:32
  9. Tensual (Toma, Werner) – 3:35
  10. Distroia (Toma, Werner) – 5:16
  11. Booosc (Toma, Werner) – 3:15
  12. Mompou (Toma, Werner) – 1:55
  13. Wald F.X. (Toma, Werner) – 4:46
Bonustracks der US-Version
  1. Super Sonig Fadeout (Toma, Werner) – 4:34
  2. Circloid Bricklett Sprungli (Toma, Werner) – 2:18
  3. Untitled (Toma, Werner) – 3:05

Weblinks

Einzelnachweise

<references />