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Peter Wacha

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Datei:DJ Upstart Billposting.jpg
Peter Wacha (2008)

Peter Wacha (* 1962) ist ein deutscher DJ, Plattenlabel-Inhaber und Clubbetreiber, der auch unter seinem Pseudonym DJ Upstart bekannt ist.

Leben

Ab 1979 veröffentlichte Wacha für kurze Zeit das Punk-Fanzine Upstart. Den Namen behielt er auch nach Einstellung des Fanzines und nutzte ihn als Künstlernamen für seine DJ-Auftritte.

Zusammen mit Peter Blaha gründete Wacha 1982 in München den Plattenladen Optimal<ref>Optimal Record Store: Impressum. Abgerufen am 31. Dezember 2023.</ref>, der vor allem auf Erscheinungen aus den Genres New Wave und Punk spezialisiert war. Optimal zählt heute zu den weltweit größten unabhängigen Record Stores.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Echt Optimal (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Oktober 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.intro.de bei intro.de, abgerufen am 5. August 2010</ref>

Wie auch DJ Hell gehörte Wacha zum Umfeld des Müncheners Tanzlokal Größenwahn.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Spurensuche: München minus dreißig. Thomas Bedall. Tanzcafé Größenwahn (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.clubstars.net, abgerufen am 5. August 2010</ref> Nachdem Wacha 1985 mit Sub Up Records sein erstes Plattenlabel gründete<ref>Alexander Bock: Die Bedeutung Münchens als Standort für Populärmusik-Tonträgerunternehmen. Grin Verlag, 2007, ISBN 978-3638723541, Seite 114</ref>, folgte 1991 als „Dance Department“ von Sub Up Records konzipierte Label Disko B<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Disko B Portrait (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Mai 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.diskob.com auf diskob.com, abgerufen am 5. August 2010</ref>, das durch richtungweisende Veröffentlichungen von Künstlern wie DJ Hell, Patrick Pulsinger, Electric Indigo, Robert Görl, Richard Bartz und Console bekannt wurde. Eine der ersten Veröffentlichungen, Kotais Single Susi's Daydream wurde von Wacha co-produziert.

In der Münchner Techno-Szene war Wacha auch für die von ihm mitorganisierten Ultraworld-Partys bekannt, aus denen später der Techno-Club Ultraschall I hervorging.<ref>Ultraschall bei schönereWelt!, abgerufen am 5. August 2010</ref>

Zusammen mit Alex Murray-Leslie, Melissa Logan und Jürgen Söder gründete Wacha im Jahr 2000 das Disko-B-Tochterlabel Chicks on Speed Records, auf dem vor allem die Veröffentlichungen der gleichnamigen Elektro-Formation Chicks on Speed erschienen. Später folgten Alben und EPs von Bands wie Le Tigre, DAT Politics und Kids on TV.

Im Jahr 2005 eröffnete Peter Wacha zusammen mit Dorothea Zenker, Richard Rieger, Bernd Bergmann, Sven Künast und Martin Gretschmann den Münchner Club Rote Sonne.<ref>Rote Sonne - Es soll krachen bei sueddeutsche.de, abgerufen am 5. August 2010</ref>

Im 2008 erschienenen Dokumentarfilm We Call It Techno!, der die Entstehungsphase der Technoszene in Deutschland von 1988 bis 1993 dokumentierte, gab Wacha ein Interview.

Weblinks

Commons: Peter Wacha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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