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Piratenspinne

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Piratenspinne
Datei:Pirata.piraticus.female.with.egg.sac.jpg

Piratenspinne; Weibchen mit Eiersack

Systematik
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)
Überfamilie: Wolfspinnenartige (Lycosoidea)
Familie: Wolfspinnen (Lycosidae)
Gattung: Piratenspinnen (Pirata)
Art: Piratenspinne
Wissenschaftlicher Name
Pirata piraticus
(Clerck, 1757)
Datei:Pirata.piraticus.male.jpg
Männchen

Die Piratenspinne (Pirata piraticus), auch Tümpelpirat genannt,<ref name="RLD">Breitling, R.; Merches, E.; Muster, C.; Duske, K.; Grabolle, A.; Hohner, M.; Komposch, C.; Lemke, M.; Schäfer, M. & Blick, T.: Liste der Populärnamen der Spinnen Deutschlands. (PDF; 5013 kB) In: Arachnologische Mitteilungen 59. April 2020, S. 38–62, abgerufen am 15. März 2026.</ref> ist eine Art aus der Gattung der Piratenspinnen (Pirata) in der Familie der Wolfspinnen (Lycosidae).

Beschreibung

Männchen erreichen eine Länge von 4 bis 6,5 Millimeter, Weibchen 5 bis 9 Millimeter. Die 8 Augen sind in 3 Reihen angeordnet. Der Körper ist braun gefärbt. Auf dem Vorderkörper befindet sich ein Gabelstreifen, der bis zu den Augen reicht.

Vorkommen

Der Lebensraum der Piratenspinne sind Pflanzengürtel entlang von stehenden oder sehr langsam fließenden Gewässern, wie beispielsweise Gräben, Altwasserbereiche, Tümpel, Weiher und Seen. Das Verbreitungsgebiet umfasst die holarktischen Bereiche von Europa, Asien, Amerika und Japan. In Deutschland ist die Art verbreitet.

Lebensweise

Die Piratenspinne lebt in der Nähe von Gewässern sowie auf dem Wasser. Bei Gefahr kann die Art tauchen. Manchmal ziehen sich die Tiere zurück in ihre Gespinströhren, die an Pflanzen befestigt sind. Das Weibchen spinnt ihren Eikokon an den Spinnwarzen fest und trägt ihn mit sich herum. Die als Beute dienenden Insekten werden aktiv gejagt, Fangnetze werden nicht gebaut.

Weblinks

Literatur

  • Herbert W. Ludwig: Tiere und Pflanzen unserer Gewässer. BLV Verlagsgesellschaft, München 2003, ISBN 3-405-16487-7.

Einzelnachweise

<references />