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Verdoglobin

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. August 2024 um 16:10 Uhr durch imported>Guido Hollstein.
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Datei:Sulfhemoglobin.svg
Wahrscheinliche Struktur der prostetischen Gruppe in Sulfhämoglobin.<ref name="Win">John P. Greer (Herausgeber), Daniel A. Arber (Herausgeber), George M. Rodgers (Herausgeber), Frixos Paraskevas (Herausgeber), John Foerster (Herausgeber), Bertil E. Glader (Herausgeber), Robert Means (Herausgeber): Wintrobe's Clinical Hematology. Lippincott Williams&Wilki; Auflage: 12. Auflage Dezember 2008; ISBN 978-0781765077; S. 147–148.</ref>

Verdoglobin oder Sulfhämoglobin ist eine organisch-chemische Verbindung und zählt zur Gruppe der cyclischen Tetrahydropyrrole,<ref name=Nuhn>Peter Nuhn: Naturstoffchemie, Akademie Verlag Berlin, 1990, S. 381–403, ISBN 3-7776-0473-9.</ref> es enthält Schwefel und ein Hämoglobin-Ringsystem. Felix Hoppe-Seyler bezeichnete es als Schwefelhämoglobin. Nach der Nomenklatur von Kiese und Kaeske lautet die Bezeichnung VerdoglobinS.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Verbindungen des Muskelhämoglobins. In: Biochemische Zeitschrift. 312. Jahrgang, Vorlage:Cite book/Date, S. 121–149 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> (Man unterschied früher Verdoglobin S, was dem Sulfhämoglobin entspricht, von Verdoglobin A und Verdoglobin CN.<ref>Konrad Bingold, Walther Stich: Diagnose und Therapie der Hämoglobinstoffwechselstörungen. In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 76–79, hier: S. 79.</ref>)

Sulfhämoglobin ist ein relativ stabiles, nichtfunktionelles Hämoglobinderivat, das sich manchmal beim oxidativen Abbau von Hämoglobin bildet.<ref name="Win" /> Danach verbleibt es in der Zelle. Im Gegensatz zu Hämoglobin ist es hellgrün.

Bei Schwerbrandverletzten tritt Verdoglobin in Urin auf und färbt ihn grün, wenn eine Sepsis durch Pseudomonas-Infektion vorhanden ist. Verdoglobin kann fluorimetrisch bestimmt werden.<ref>H. H. Stone: Review of pseudomonas sepsis in thermal burns: verdoglobin determination and gentamicin therapy. PMC 1251713 (freier Volltext).</ref> Eine Sulfhämoglobinämie bzw. Verdoglobinämie (das Auftreten von Sulfhämoglobin bzw. Verdoglobin im Blut) bei vermehrter Bildung von Sulfhämoglobin (Verdoglobin S) bzw. Verdoglobin A<ref>Konrad Bingold, Walther Stich: Diagnose und Therapie der Hämoglobinstoffwechselstörungen. In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 76–79, hier: S. 79.</ref> kann in seltenen Fällen als unerwünschte Wirkung durch bestimmte Arzneistoffe auftreten. Die klinische Symptomatik ist in der Regel weniger schwerwiegend als bei der Methämoglobinämie, obwohl Sulfhämoglobin sowohl irreversibel gebildet wird als auch den Sauerstofftransport nicht übernehmen kann.<ref>Meldungen der Arzneimittelkommission vom 31. Juli 2007. UAW: Sumatriptan und Sulfhämoglobinbildung. Pharmazeutische Zeitung, Ausgabe 31, 2007.</ref>

Einzelnachweise

<references />