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Eleanor Helin

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. April 2026 um 12:29 Uhr durch imported>A1000 (Ron Miller, Asteroids, Comets, and Meteors, [https://books.google.de/books?id=67ThYEz-Oj4C&pg=PA34 S.34]).
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Datei:Eleanor F. Helin, 1973.jpg
Eleanor Helin 1973 am Teleskop

Eleanor Francis „Glo“ Helin (* 19. November 1932 in Pasadena, Kalifornien; † 25. Januar 2009<ref>MPML</ref>) war eine US-amerikanische Astronomin, die zahlreiche Asteroiden<ref>Minor Planet Discoverers</ref> und Kometen entdeckt hat.

Leben

Im Alter von fünf Jahren erkrankte sie an Kinderlähmung, was dazu führte, dass sie mehrere Monate ans Bett gefesselt war.<ref name="siegel">Lee Siegel (7. Februar 1993). "20-Year Quest Makes Astronomer No. 1 in Finding Doomsday Asteroids: Space: Eleanor (Glo) Helin has spent decades showing why it is important to seek out what was once called 'the vermin of astronomy.' The thrill of the hunt is what spurs her on". Los Angeles Times. Abgerufen am 26. August 2019.</ref> Helin studierte Geologie am Occidental College, beendete ihr Studium aber 1954 kurz vor ihrem Abschluss.<ref>Lori Ferguson. "Guardians of the galaxy". Occidental Magazine. 2017: S. 30–31.</ref> Am California Institute of Technology gründeten sie und Bruce C. Murray das Lunar Research Lab, um Mondlandemissionen vorzubereiten.<ref name="siegel" /> Mit dem 18-Zoll-Schmidt-Teleskop entdeckte Helin am 4. Juli 1973 ihren ersten Asteroiden.<ref name="siegel" />

Helin arbeitete für das Near Earth Asteroid Tracking (NEAT) Programm der NASA am Jet Propulsion Laboratory und initiierte 1973 am Palomar-Observatorium die Planet-Crossing Asteroid Survey (PCAS).

Wirken

Im Rahmen ihrer Arbeit wurden von ihr oder unter ihrer Leitung mehr als 800 Asteroiden entdeckt, darunter auch die beiden ersten Aten-Asteroiden (2062) Aten und (2100) Ra-Shalom sowie die Apollo-Asteroiden (4660) Nereus und (4769) Castalia und zahlreiche Amor-Asteroiden. Zusätzlich sind der Trojaner (3240) Laocoon und der marskreuzende Hauptgürtelasteroid (9969) Braille zu nennen. Letzterer wurde 1999 von der Raumsonde Deep Space 1 in 28 km Entfernung passiert und auch fotografiert, allerdings wegen eines technischen Fehlers nur aus 13500 km Distanz.

Helin entdeckte allein oder mit anderen einige Kometen, unter ihnen 111P/Helin-Roman-Crockett, 117P/Helin-Roman-Alu, 132P/Helin-Roman-Alu, 151P/Helin und 152P/Helin-Lawrence.

Ihr werden auch die Wiederentdeckung des Kometen 107P/Wilson-Harrington und die Feststellung seiner Identität mit dem Asteroiden 1979 VA, der dann die endgültige Bezeichnung (4015) Wilson-Harrington erhielt, zugerechnet. Obwohl Albert George Wilson und Robert G. Harrington den Körper bereits einige Jahrzehnte zuvor entdeckt hatten, schafften sie es damals anhand ihrer Beobachtungen nicht, eine hinreichend präzise Bahn zu berechnen, so wie es Helin schaffte, weshalb er wieder verloren ging. Im den 1980er Jahren organisierte und koordinierte sie die International Near-Earth Asteroid Survey.

1996 gelang ihr mit David Lincoln Rabinowitz das Auffinden des Trans-Neptun Objekts (TNO) 1996RQ20.

Der Asteroid (3267) Glo ist nach ihr benannt und zwar nach ihrem Spitznamen Glo. Die USS Helin (NCC-1692) als Teil des Star-Trek-Universums trägt ihren Namen und tauchte zum ersten Mal in einer Missionseinsatzübersicht in Star Trek VI: Das unentdeckte Land auf.<ref name="astro.caltech.edu">Eleanor Helin Exhibit. Searching the Sky for Dangerous Neighbors. Palomar Observatory, 26. März 2019, abgerufen am 13. Juli 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „The USS Helin (NCC-1692), a starship in the Star Trek franchise, was named after her for “having discovered an unprecedented number of asteroids and comets.”“</ref> Der Asteroid (2430) Bruce Helin ist nach ihrem Sohn benannt.<ref></ref>

In manchen Quellen wird sie auch Eleanor Kay Helin genannt.

Weblinks

  • Beitrag in: Women in Science & Technology, WITI Museum vom 12. Juni 1998 (englisch)

Einzelnachweise

<references />

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