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Total Death (Album)

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Total Death
Studioalbum von Darkthrone

Veröffent-
lichung

15. Januar 1996

Aufnahme

August und Oktober 1995

Label(s)

Moonfog Productions (FOG 011)

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Black Metal

Titel (Anzahl)

8

Länge

35:47

Besetzung

Produktion

Darkthrone

Chronologie
Panzerfaust
(1995)
Total Death Goatlord
(1996)

Total Death ist das sechste Album der norwegischen Band Darkthrone.

Entstehung

Total Death wurde im August und Oktober 1995 in den Ancient Spectre Ruins aufgenommen und 1996 von Moonfog Productions veröffentlicht. Während die Texte bisher vom Schlagzeuger Fenriz stammen und auf Transilvanian Hunger oder Panzerfaust daneben auch Texte von Varg Vikernes zu finden waren, schrieb diesmal Nocturno Culto die Hälfte des Albums. Bei vier weiteren Liedern stammt die Musik von Fenriz und der Text jeweils von Garm (Ulver, Arcturus, Borknagar), Ihsahn (Emperor), Carl-Michael Eide (Ved Buens Ende, Aura Noir) oder Satyr (Satyricon).

Gestaltung

Während die vorigen Alben der Black-Metal-Phase in Schwarz-weiß gehalten waren, stellt das CD-Cover diesmal ein in Blautönen gehaltenes Weltraumbild dar, das Schallplattencover hingegen eine Schwarz-weiß-Aufnahme eines verschneiten Gebirges. Die 2005 veröffentlichte inoffizielle Picture Disc von Hell Slaughter Records wiederum übernimmt das Cover der CD. Für die Neuauflagen durch Peaceville Records in den Jahren 2011 (Double-CD mit zusätzlicher Kommentar-Disc) und 2019 (ohne Zusatzdisc) wurde allerdings auf das in Grautönen gehaltene Cover der ursprünglichen LP zurückgegriffene und damit eine Einheitlichkeit zwischen den Medien hergestellt.

Titelliste

  1. Earth’s Last Picture – 5:12 (Musik: Fenriz/Text: Garm)
  2. Blackwinged – 4:31 (Musik und Text: Nocturno Culto)
  3. Gather for Attack on the Pearly Gates – 4:53 (Musik und Text: Nocturno Culto)
  4. Black Victory of Death – 4:00 (Musik: Fenriz/Text: Ihsahn)
  5. Majestic Desolate Eye – 3:07 (Musik und Text: Nocturno Culto)
  6. Blasphemer – 4:01 (Musik: Fenriz/Text: Carl-Michael Eide)
  7. Ravnajuv – 4:20 (Musik und Text: Nocturno Culto)
  8. The Serpents Harvest – 5:43 (Musik: Fenriz/Text: Satyr)

Musikstil und Texte

Auf Total Death entfernt Darkthrone sich vom schnellen Stil von Transilvanian Hunger und dem stark celtic-frost-lastigen Klang von Panzerfaust und spielt Black Metal mit einigen Einflüssen des europäischen Thrash Metal.<ref name="observer">Ralf: THE METAL OBSERVER – Review – DARKTHRONE – Total Death. 17. Dezember 2004, abgerufen am 28. Juli 2010.</ref> Ihr Stil erinnert dabei teilweise an Bands wie Celtic Frost und Sodom und entspricht teilweise dem typischen nordischen Black Metal.<ref name="coc">Steve Hoeltzel: CoC : Darkthrone – Total Death : Review. 12. August 1996, abgerufen am 28. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Album ist besser produziert als seine Vorgänger.<ref name="coc" /><ref name="observer" /> In der offiziellen Biographie wird der Musikstil mit dem der ersten beiden Black-Metal-Alben der Band verglichen<ref>Peaceville Artists. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Juli 2011; abgerufen am 28. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und auf der Seite des Labels als „hässlich, aber atmosphärisch, wie nur Darkthrone sein kann“ beschrieben<ref>Total Death. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. November 2008; abgerufen am 28. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Die Texte handeln vom Themen wie dem Ende der Welt und dem Krieg gegen die Christen und ihre Heiligtümer.

Rezeption

Total Death wurde von zahlreichen Fans negativ aufgenommen und gilt als der Punkt, ab dem die Band nicht mehr als innovativ anzusehen war, und der Vorgänger Panzerfaust als ihr letzter Klassiker.<ref name="coc" /><ref>The Lodge @ Darkthrone Interview. 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. März 2010; abgerufen am 28. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="ssmt">Satan Stole My Teddybear music reviews – Darkthrone. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Mai 2011; abgerufen am 28. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ssmt-reviews.com</ref><ref>Zadok: Metal Reviews: Darkthrone – Panzerfaust. Abgerufen am 28. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für John Chedsey von Satan Stole My Teddybear ist das Album ein „gesichtsloses Eilen durch die Gänge des Black Metal“ und die damalige Phase der Band ihre uninteressanteste.<ref name="ssmt" />

skeggjadr von sputnikmusic hingegen ist der Ansicht, Total Death sei das unterbewertetste Album der Band, in seinen Augen eines ihrer besten und den Vorgängern überlegen.<ref>skeggjadr: Darkthrone – Total Death Review – sputnikmusic. 24. April 2006, abgerufen am 28. Juli 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch Ralf von The Metal Observer bewertet das Album positiv und bezeichnet es als das beste und vielseitigste Darkthrone-Album seit A Blaze in the Northern Sky. Der Klang sei der beste in ihrer Geschichte und das Album einer der größten Klassiker der Band, der für alle verpflichtend sei, die wissen wollen, wie Black Metal ohne Schnörkel klingt.<ref name="observer" />

Einzelnachweise

<references />

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