Edith Schmidt
Edith Schmidt ist eine ehemalige deutsche Tischtennis-Nationalspielerin aus dem Anfang der 1950er Jahre. Sie wurde 1954 deutscher Meister im Doppel.
Werdegang
Schmidt spielte Ende der 1940er Jahre beim FC Bamberg,<ref name="BEM" /> danach bei MTV München von 1879, mit dessen Damen sie 1950/51 Deutscher Mannschaftsmeister wurde. Anfang der 1950er Jahre trat sie für die Stuttgarter Kickers an.<ref name="dts" details="1951/24 Seite 6" /> 1950 gewann sie mit der Mannschaft von Bayern den Deutschlandpokal.<ref name="JUB75" />
Der DTTB nominierte sie für die Individualwettbewerbe der Weltmeisterschaft 1951 in Wien. Hier gewann sie im Einzel gegen Coby Van Megen (Niederlande) und erreichte kampflos die dritte Runde, wo sie der Belgierin Josee Wouters unterlag. Das Doppel mit Hobig (Österreich) schied in der ersten Runde gegen Betty Gray / Betty Crews (Wales) aus. Auch im Mixed mit Dieter Mauritz verlor sie in der ersten Runde gegen die späteren Silbermedaillengewinner Vilim Harangozo/Ermelinde Wertl (Jugoslawien/Österreich).<ref name="ITTF-Mus" />
1952 nahm sie an den Internationalen englischen Meisterschaften teil.<ref name="dts" details="1952/8 Seite 11" /> 1954 war ein erfolgreiches Jahr. Sie gewann die Meisterschaft der Pfalz,<ref name="dts" details="1954/9 Seite 12" /> siegte bei den Internationalen Meisterschaften der Schweiz im Einzel und Doppel (mit Kirsten Doser)<ref name="dts" details="1954/10 Seite 3" /> und wirkte im Länderkampf gegen die Schweiz mit.<ref name="dts" details="1954/15 Seite 3" /> Zudem gewann sie mit Hanne Imlau (später Hanne Schlaf) die Deutsche Meisterschaft im Doppel. Ein Jahr später gelangte dieses Doppel ins Endspiel. Zuvor hatte Schmidt viermal das Halbfinale erreicht: 1950 im Einzel, 1951 im Doppel mit Erika Buchhold und im Mixed mit Walter Than sowie 1952 im Doppel mit Maria Urszinyi.
In der deutschen Rangliste wurde sie 1949/50 auf Platz sechs geführt,<ref name="TTN" details="<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2005/4 Seite 12 ( vom 11. Januar 2011 im Internet Archive) (abgerufen am 11. März 2015)" /> in der gesamtdeutschen Rangliste belegte sie 1953 Platz zehn.<ref name="TTN" details="<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2005/11 Seite 14 ( vom 11. Januar 2011 im Internet Archive) (abgerufen am 11. März 2015)"/>
Privat
Schmidt heiratete 1961 und hieß danach Edith Bierbrauer.<ref name="dts" details="1961/19 Seite 12" />
Turnierergebnisse
<ref>Edith Schmidt Ergebnisse aus der ITTF-Datenbank auf ittf.com (abgerufen am 4. September 2011)</ref>
| Verband | Turnier | Jahr | Ort | Land | Einzel | Doppel | Mixed | Team |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| GER | Weltmeisterschaft | 1951 | Wien | AUT | letzte 16 | letzte 32 | letzte 64 |
Einzelnachweise
<references> <ref name="JUB75">Manfred Schäfer: Ein Spiel fürs Leben. 75 Jahre DTTB. (1925 - 2000). Herausgegeben vom Deutschen Tischtennis-Bund DTTB, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-00-005890-7, Seite 153</ref> <ref name="BEM">http://www.bttv.de/sport/einzelsport/siegerliste-bem-dh/alle-meister-seit-19471948/ (abgerufen am 22. Juli 2010)</ref> <ref name="ITTF-Mus"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ITTF-Museum - "1951 Vienna" ( vom 1. März 2011 im Internet Archive) (abgerufen am 23. Juli 2010)</ref> <ref name="dts">Zeitschrift DTS</ref> <ref name="TTN">Tischtennis Magazin, Offizielles Organ des Tischtennis-Verbandes Niedersachsen</ref> </references>
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schmidt, Edith |
| ALTERNATIVNAMEN | Bierbrauer, Edith |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Tischtennisspielerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |