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ROFA-Stadion

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ROFA-Stadion

Außenansicht ROFA-Stadion Rosenheim
Außenansicht des ROFA-Stadions Rosenheim
Frühere Namen

Frucade-Stadion
Marox-Stadion
Städtisches Kathrein-Stadion (1990er Jahre–2015)
Städtisches Eisstadion (2016)
emilo-Stadion (2016–2019)

Daten
Ort Jahnstraße 1
DeutschlandDeutschland 83022 Rosenheim, Deutschland
Koordinaten 47° 51′ 2,7″ N, 12° 7′ 53,4″ OKoordinaten: 47° 51′ 2,7″ N, 12° 7′ 53,4″ O
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Eigentümer EV Rosenheim (1962–1973)
Stadt Rosenheim (seit 1973)
Baubeginn 1961
Eröffnung 13. Januar 1962
Renovierungen 1973, 2024, 2025
Erweiterungen März 2026 – August 2027
Oberfläche Beton
Eisfläche
Kapazität 4.425 Plätze (davon 1.470 Sitzplätze)
Heimspielbetrieb
Veranstaltungen
Lage

Das ROFA-Stadion ist eine Eissporthalle im bayerischen Rosenheim, welche unter anderem von den Starbulls Rosenheim genutzt wird. Es bietet insgesamt 4.425 Plätze, davon 1.470 Sitzplätze und 2.955 Stehplätze. Auf zwei Podesten bieten sich acht rollstuhlgerechte Plätze. Der VIP-Bereich Marc O’Polo Lounge verfügt über 250 Plätze. Der Fantreff Bulls28 hat Platz für 100 Personen. Die Eishalle hat eine Fläche von 4.592 und ist 21 Meter hoch.<ref>ROFA-Stadion. In: starbulls.de. Starbulls Rosenheim, abgerufen am 1. April 2019.</ref>

Geschichte

Der Spatenstich für das heutige Kunsteisstadion fand 1961 statt. Bemerkenswert dabei ist, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine Baugenehmigung vorhanden war, welche jedoch nachgereicht wurde. Am 13. Januar 1962 wurde das Eisstadion feierlich eingeweiht. Nachdem es zu Beginn noch ein Freiluftstadion war, wurde das Stadion 1973 von der Stadt Rosenheim übernommen, umgebaut und mit einer Brettschichtholz-Konstruktion überdacht. Es bot zu Spitzenzeiten eine Kapazität von 8.400 Zuschauern. Danach hieß die Sportstätte Frucade-Stadion, danach Marox-Stadion und ab den 1990er Jahren Kathrein-Stadion. In diesem Stadion spielen seither die Starbulls Rosenheim von der Profi- bis zur Kleinstschülermannschaft, welche zuvor als EV Rosenheim bzw. als Sportbund Rosenheim bekannt waren. Ferner ist dies die Heimstätte des Streethockey-Vereins "Wildboys Rosenheim" und des EV Rosenheims sowie diverser lokaler Eissportvereine.

Zum 31. Dezember 2015 lief der Sponsoringvertrag über die Namensrechte ohne eine Verlängerung von Kathrein aus. Der Hersteller von Antennen- und Satellitentechnik will den Starbulls Rosenheim aber als Sponsor erhalten bleiben.

Ab dem 1. April 2016 trug die Eissporthalle den Namen emilo-Stadion. Der Vertrag über die Namensrechte wurde Anfang März des Jahres unterzeichnet. Der Namensgeber war die Münchener Kaffeerösterei Emilo.<ref>rosenheim24.de: Eisstadion-Vertrag jetzt unterzeichnet - Emilo-Gründer: "Freut mich, etwas zurückgeben zu können" Artikel vom 8. März 2016</ref> Im April des Jahres wurde der neue Name an der Halle montiert.<ref>stadionwelt.de: Stadionname am Emilo-Stadion angebracht Artikel vom 16. April 2016</ref> Anfang Februar 2019 unterzeichnete Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer mit dem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Kozsar sowie Vorstandsmitglied Andreas Bauer der Rofa Industrial Automation AG aus Kolbermoor im Rathaus einen neuen Sponsorenvertrag über den Namen der Halle. Seit dem 1. April des Jahres heißt die Heimspielstätte der Starbulls ROFA-Stadion. ROFA steht für Rosenheimer Förderanlagen.<ref>Neuer Name für Eisstadion. In: stadionwelt.de. 6. Februar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2019; abgerufen am 7. Februar 2019.</ref><ref>Markus Zwigl: "Rofa-Stadion": Vertrag für Eishalle unterzeichnet. In: rosenheim24.de. 6. Februar 2019, abgerufen am 7. Februar 2019.</ref>

Seit 2018 wurde das ROFA‑Stadion mehrfach modernisiert. Ein wichtiger Meilenstein war der Einbau einer neuen Flexbande zur Saison 2024/25. Die neue, elastische Spielfeldumrandung ersetzte die alte starre Bande und entspricht aktuellen Sicherheits- und Ligastandards. Parallel dazu wurde die Installation eines modernen Videowürfels durchgeführt. Die Umsetzung scheiterte über Jahre hinweg an statischen Einschränkungen der bestehenden Dachkonstruktion, die das Gewicht herkömmlicher Systeme nicht hätte tragen können. Erst die Entwicklung eines deutlich leichteren Modells machte die Montage technisch möglich.

Zur Saison 2025/26 wurde die Stehplatz-Gerade in ca. 500 weitere Sitzplätze umgewandelt was eine Reduzierung der Kapazität von 5.022 auf 4.425 Zuschauern zur Folge hatte. Im März 2026 begann ein umfassendes Modernisierungsprojekt, das eine vollständige Neugestaltung und Aufstockung des Vorbaus des ROFA‑Stadions vorsieht. Der bestehende Eingangs- und Funktionsbereich wird in den kommenden eineinhalb Jahren baulich erweitert und architektonisch neu strukturiert. Das Projekt umfasst die Errichtung von zwei zusätzlichen Stockwerken, in denen neue Logen, VIP‑Bereiche und Büros entstehen sollen. Ziel der Maßnahme ist es, die Kapazität der Business‑Plätze von bislang 240 auf rund 600 zu erhöhen und damit die wirtschaftliche Grundlage des Vereins langfristig zu stärken. Mit einem Investitionsvolumen von etwa 7,4 Millionen Euro handelt es sich um das größte eigenständige Bauvorhaben in der Geschichte der Starbulls Rosenheim. Die Bauarbeiten sollen bis August 2027 abgeschlossen werden.<ref>7,4 Millionen Euro – Starbulls zünden das „Next Level“ im Stadionausbau! In: starbulls.de. 7. März 2026, abgerufen am 14. März 2026.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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