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Pachypodium succulentum

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Pachypodium succulentum
Datei:Pachypodium succulentum 167572646.jpg

Pachypodium succulentum

Systematik
Ordnung: Enzianartige (Gentianales)
Familie: Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)
Unterfamilie: Apocynoideae
Tribus: Malouetieae
Gattung: Pachypodium
Art: Pachypodium succulentum
Wissenschaftlicher Name
Pachypodium succulentum
(L.f.) Sweet

Pachypodium succulentum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pachypodium in der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).

Datei:Pachypodium succulentum flowers2.jpg
Blüten
Datei:Pachypodium succulentum Succulents exhibition in Botanical Garden of Charles University 2016.jpg
Habitus

Beschreibung

Pachypodium succulentum ist eine ausdauernde Pflanze, die als niedriger, verzweigter Halbstrauch wächst und aus einem rübenartigen, mehr oder weniger unterirdischen Caudex mit einem Durchmesser von bis zu 15 cm entspringt. Die Zweige sind 20 bis 60 cm lang und 5 bis 12 mm stark und sparrig verzweigt, zunächst sind sie filzig behaart, später zeigt sich die braune Rinde. Die Pflanze ist mit paarweise stehenden, bis zu 25 mm langen Dornen besetzt, selten stehen ein bis zwei zusätzliche Dornen oberhalb der Knospen. Die Laubblätter stehen spärlich verteilt, sie sind schmal langgestreckt-lanzettlich bis umgekehrt lanzettlich und werden 1,5 bis 6 cm lang, sowie 0,2 bis 1 cm breit.

Die Blüten stehen in kleinen Gruppen an der Spitze der Zweige, sie sind 1 bis 2 cm lang und messen 1,8 bis 4 cm im Durchmesser. Die Kronröhre hat einen Durchmesser von 3 bis 4 mm. Die Art ist in Größe und Farbe der Blüten stark variabel, die Farben reichen von weiß und pink über verschiedene gestreifte Varianten bis hin zu purpurn.

Die Früchte sind 4 bis 6 cm lang, die Samen sind eiförmig und 5 mm groß.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18.<ref name="IPCN" />

Vorkommen

Die Art ist in den südafrikanischen Provinzen Nordkap und Westkap, sowie im Norden bis nach Freistaat verbreitet.

Systematik

Die Erstbeschreibung der Art als Echites succulenta wurde 1782 durch Carl von Linné der Jüngere veröffentlicht.<ref>Carl von Linné: Supplementum plantarum Systematis vegetabilium editionis decimae tertiae, Generum plantarum editionis sextae, et Specierum plantarum editionis secunda. Braunschweig 1782, S. 167 online auf botanicus.org, abgerufen am 3. Oktober 2018.</ref> Robert Sweet stellte die Art 1830 als Pachypodium succulentum <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.f.) Sweet in die Gattung Pachypodium.<ref>Sweet's Hortus Britannicus Band 2, S. 594, London 1830 online auf biodiversitylibrary.org, abgerufen am 3. Oktober 2018.</ref>

Nomenklatorische Synonyme sind Echites succulenta <templatestyles src="Person/styles.css" />L.f., Pachypodium tuberosum <templatestyles src="Person/styles.css" />Lindley, Pachypodium tomentosum <templatestyles src="Person/styles.css" />G.Don, Pachypodium griquense <templatestyles src="Person/styles.css" />L.Bolus und Pachypodium jasminiflorum <templatestyles src="Person/styles.css" />L.Bolus.

Nachweise

Literatur

  • Gordon Douglas Rowley: Pachypodium. In: Urs Eggli (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Dicotyledons. Springer Verlag, 2002, ISBN 978-3-540-41966-2, S. 15–16.

Einzelnachweise

<references> <ref name="IPCN">Pachypodium succulentum bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> </references>

Weblinks

Commons: Pachypodium succulentum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien