Cleistocactus strausii
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| Cleistocactus strausii | ||||||||||||
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| Datei:Cleistocactus strausii Woolly Torch, Huntington Desert Garden.jpg
Cleistocactus strausii | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cleistocactus strausii | ||||||||||||
| (Heese) Backeb. |
Cleistocactus strausii, selten Silberkerzenkaktus genannt, ist eine Pflanzenart in der Gattung Cleistocactus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton strausii ehrt L. Straus (1862–1934), einen deutschen Kaufmann und Kakteenliebhaber aus Bruchsal und Mitbegründer der Deutschen Kakteen-Gesellschaft.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 229.</ref>
Die Deutsche Kakteen-Gesellschaft sowie die Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde und die Schweizerische Kakteen-Gesellschaft wählten Cleistocactus strausii 2013 zum „Kaktus des Jahres“.<ref>6. August 2013: Der Silberkerzenkaktus (Cleistocactus strausii) ist Kaktus des Jahres 2013.</ref>
Beschreibung
Cleistocactus strausii wächst strauchig, verzweigt von der Basis aus mit mehreren, aufrechten, säulenförmigen Trieben und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern. Die hellgrünen Triebe erreichen Durchmesser von bis zu 8 Zentimetern und sind vollständig von der dichten, weißen Bedornung verhüllt. Es sind 25 bis 30 Rippen vorhanden. Die darauf befindlichen Areolen stehen eng beieinander. Die etwa 4 Mitteldornen sind hellgelb und bis 2 Zentimeter lang. Die 30 bis 40 weißen Randdornen sind haarartig bis borstig und 1,5 bis 5 Zentimeter lang.
Die röhrenförmigen, dunkel weinroten Blüten stehen fast gerade von den Trieben ab. Sie sind 8 bis 9 Zentimeter lang. Die Blütenröhre ist sehr dicht mit seidigen Haaren bedeckt. Die birnen- bis kugelförmigen, roten Früchte erreichen einen Durchmesser von bis zu 2 Zentimetern.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Cleistocactus strausii ist im bolivianischen Departamento Tarija in Höhenlagen von 1800 bis 2600 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Pilocereus strausii erfolgte 1907 durch Emil Heese.<ref>E. Heese: Zwei neue Kakteen aus Bolivien. In: Gartenflora. Band 56, Erlangen 1907, S. 410 (online).</ref> Curt Backeberg stellte die Art 1934 in die Gattung Cleistocactus.<ref>[Curt Backeberg]: Die Cereensippe: Loxanthocerei Bckbg. In: Der Kakteen-Freund. Illustrierte Monatsschrift für Kakteenliebhaber. Band 3, Nummer 11, Mannheim 1934, S. 125 (online).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cereus strausii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Heese) Vaupel (1913), Borzicactus strausii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Heese) A.Berger (1926), Demnosa strausii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Heese) Frič (1929) und Cephalocereus strausii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Heese) Houghton (1930).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 126.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
Goldkugelkaktus (2008) | Königin der Nacht (2009) | Bauernkaktus (2010) | Blattkaktus (2011) | Seeigelkaktus (2012) | Silberkerzenkaktus (2013) | Schlumbergera truncata (2014) | Muttertagskaktus (2015) | Discocactus horstii (2016) | Carnegiea gigantea (2017) | Echinopsis chamaecereus (2018) | Opuntia ficus-indica (2019) | Pachycereus marginatus (2020) | Hylocereus undatus (2021) | Cylindropuntia bigelovii (2022) | Gymnocalycium friedrichii ‘Hibotan’ (2023) | Aporocactus flagelliformis (2024) | Stenocereus eruca (2025) | Copiapoa cinerea (2026)