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Wertherbruch

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Wertherbruch
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1017)&title=Wertherbruch 51° 48′ N, 6° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1017) 51° 47′ 33″ N, 6° 31′ 26″ O
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Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: 13 km²
Einwohner: 1017 (31. Dez. 2023)<ref>Hamminkeln | Entwicklung der Einwohnerzahlen seit 1980. Abgerufen am 22. Juni 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 46499
Vorwahl: 02873
Wertherbruch (Nordrhein-Westfalen)
Wertherbruch (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Wertherbruch in Nordrhein-Westfalen

Wertherbruch ist ein Ortsteil der Stadt Hamminkeln im Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen.

Im Ort treffen sich die Landesstraßen 459, 505 und 896.

Geschichte

Datei:Karte Wertherbruch in Hamminkeln.svg
Lage von Wertherbruch in Hamminkeln

Wertherbruch stand früher in enger Verbindung zur Stadt Werth, die seit 1975 zu Isselburg gehört. 1296 wurde damit begonnen, das Werther Bruch zu entwässern; mit der damit verbundenen Kultivierung des Bodens konnte das Bruchhufendorf Wertherbruch entstehen. Die heutige Kirche hatte einen Vorgängerbau, der nach 1318 entstanden ist. Die jetzige spätgotische Kirche wurde zwischen 1460 und 1480 gebaut. Das Gut Rodehorst wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. 1567 trat Wertherbruch zum reformierten Bekenntnis über und im Jahre 1817 wurde die Gemeinde evangelisch. Der Ort gehörte früher zum Herzogtum Kleve, zuletzt war die ehemals selbständige Gemeinde Teil des Amtes Haldern, Kreis Rees.

Am 1. Januar 1975 wurde Wertherbruch im Zuge des zweiten Neugliederungsprogramms zu einem Teil der Gemeinde Hamminkeln<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>, die 1995 zur Stadt erhoben wurde.

Ortsname

Der Ortsname ist abgeleitet von der umgebenden Sumpflandschaft (Bruch) der ehemaligen Stadt Werth.

Bevölkerungsentwicklung

Gemeinde Wertherbruch

  • 1910: 1126<ref>M. W. Ehrenreich: Kreis Rees. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Juli 2014; abgerufen am 21. Dezember 2025 (Stand 1. Dezember 1910).</ref>
  • 1931: 1124<ref>Das Amt Haldern auf Gen-Wiki</ref>
  • 1961: 1071<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
  • 1970: 1065<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
  • 1974: 1081<ref name="Bunermannkostering">Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 52, 84.</ref>

Wertherbruch, ab 1975 Teil von Hamminkeln

  • 1961: 0965<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
  • 1970: 0960<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"/>
  • 1974: 0976<ref name="Bunermannkostering"/>

Ortsteil Wertherbruch<ref>Bewohner, alle Stadtteile Hamminkelns seit 1980, Stand Dezember 2019</ref>

  • 1975: 1000
  • 1985: 0991
  • 1995: 1082
  • 2005: 1074
  • 2010: 1068
  • 2018: 1022

Wappen

Blasonierung: In silbernem (weißem) Feld eine rote ummauerte Stadt mit drei blau gedeckten Türmen. In der Mitte steht ein blau gedecktes Haus, aus dessen Dach eine rote, oben in einem Ring endende Stange herauswächst. Auf dem linken Turm hängt über einem Torbogen mit Fallgitter ein silberner (weißer) Schild mit einem gekrönten und doppeltgeschwänzten schwarzen Löwen. Vorlage für dieses Motiv war das historische Gerichtssiegel des Dorfes, das bislang erstmals 1366 nachweisbar ist. Die Bedeutung des Wappenbildes ist unklar.

Bildung

Im Ort gibt es eine Grundschule. Die bis dahin selbständige Gemeinschaftsgrundschule Loikum-Wertherbruch ist seit dem 1. August 2014 Teilstandort der Grundschule Mehrhoog.

Persönlichkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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