Hesserode (Felsberg)
Hesserode Stadt Felsberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(85)&title=Hesserode 51° 6′ N, 9° 26′ O
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dim=10000 | globe= | name=Hesserode | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 287 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,22 km²<ref name="DF" /> | |||||
| Einwohner: | 85 (31. Dez. 2023) HW+NW<ref name="DF">Daten und Fakten. In: Webauftritt. Stadt Felsberg, abgerufen am 19. Februar 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 26 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Februar 1971 | |||||
| Eingemeindet nach: | Gensungen | |||||
| Postleitzahl: | 34587 | |||||
| Vorwahl: | 05662 | |||||
Hesserode von oben
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Hesserode ist einer von 16 Stadtteilen der Stadt Felsberg im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.
Geographische Lage
Das Dorf liegt auf 288 m Höhe etwa 5 km südlich der Kernstadt in einer Senke auf einer leicht nach Nordosten abfallenden Hochebene im Norden des Naturraums Homberger Hochland (Naturraum Nr. 356.3) zwischen den bewaldeten Basaltkuppen Harler Berg (392 m) und dessen Ausläufern im Westen und Rammelskopf (343 m) mit seinem großen Basaltsteinbruch im Nordwesten und dem Buchholz (348 m) (mit der Wüstung Wickenrod) im Südosten. Von den umliegenden Hängen fließt Regen- und Schneeschmelzwasser in die Dorfniederung, die vom etwa 2 km langen Frasenbach nach Nordosten in die Rhünda und damit in die Schwalm entwässert wird.<ref>Wasser auf der Wiese statt Schlamm im Keller, HNA, 16. September 2010</ref>
Am südöstlichen Ortsrand liegt die ehemalige Wasserburg Hesserode, um 1300 erbaut, 1636 zerstört, 1665 wieder aufgebaut und zum Herrenhaus umgebaut.
Geschichte
Die älteste bekannte Erwähnung von Hesserode erfolgte im Jahr 1123 unter dem Namen „Hasenroth“ in einer Urkunde des Klosters Hasungen.<ref name="lagis" />
Zum 1. Februar 1971 wurde der Ort im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Gensungen eingemeindet.<ref>Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 57 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,2 MB]).</ref> Diese Gemeinde kam am 1. Januar 1974 kraft Landesgesetz zur Stadt Felsberg, wo Hesserode als Stadtteil eingegliedert wurde.<ref name="Z-1974">Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain (GVBl. II 330-22) vom 28. September 1973. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 356, § 18 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 2,3 MB]).</ref><ref></ref> Für die eingegliederten ehemals eigenständigen Gemeinden von Felsberg wurde je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 36 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Felsberg, abgerufen im Oktober 2020.</ref>
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Hesserode 102 Einwohner. Darunter waren 3 (2,9 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 9 Einwohner unter 18 Jahren, 27 zwischen 18 und 49, 27 zwischen 50 und 64 und 39 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 45 Haushalten. Davon waren 12 Singlehaushalte, 21 Paare ohne Kinder und 9 Paare mit Kindern, sowie 3 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 18 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 21 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
- 1585: 26 Haushaltungen<ref name="lagis" />
- 1747: 20 Haushaltungen<ref name="lagis" />
| Hesserode: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2023 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1834 | 193 | |||
| 1840 | 223 | |||
| 1846 | 227 | |||
| 1852 | 225 | |||
| 1858 | 215 | |||
| 1864 | 214 | |||
| 1871 | 212 | |||
| 1875 | 180 | |||
| 1885 | 208 | |||
| 1895 | 189 | |||
| 1905 | 185 | |||
| 1910 | 166 | |||
| 1925 | 188 | |||
| 1939 | 159 | |||
| 1946 | 279 | |||
| 1950 | 248 | |||
| 1956 | 206 | |||
| 1961 | 175 | |||
| 1967 | 152 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2007 | 126 | |||
| 2011 | 102 | |||
| 2014 | 101 | |||
| 2020 | 99 | |||
| 2023 | 85 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: Stadt Felsberg<ref name="EW2007" /><ref name="EW2014" /><ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1885: | 207 evangelische (= 97,98 %), ein katholischer (= 2,02 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 382 evangelische (= 92,00 %), 48 katholische (= 8,00 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Politik
Für Hesserode besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Hesserode) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.<ref name="HS" /> Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 71,53 %. Alle Kandidaten gehörten der „Gemeinschaftsliste Hesserode“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Altenburg. In: Votemanager. Kommunales Gebietsrechenzentrum, abgerufen im März 2023.</ref> Der Ortsbeirat wählte Swen Oesterheld zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Hesserode. In: Webauftritt. Stadt Felsberg, abgerufen im März 2023.</ref>
Verkehr
Durch das Dorf führt die Kreisstraße K 21 von Rockshausen im Südwesten nach Helmshausen im Nordosten, wo sie auf die Landesstraße L 3427 Mosheim-Rhünda stößt. Im Dorf beginnt die nach Osten verlaufende K 32 (im Dorf „Zur Wasserburg“ genannt), die nach etwa 800 m auf die L 3427 nach Mosheim einmündet.
Persönlichkeiten
Bekanntester Sohn des Dorfs ist der Ökonom und Bankier Georg Coch, der Begründer der Österreichischen Postsparkasse. Er wurde am 11. Februar 1842 in Hesserode geboren und starb am 8. Januar 1890 in Konstantinopel.
Literatur
- Eduard Brauns: Hesserode und seine ehemalige Wasserburg. In: Hessisch-Waldeckischer Gebirgs- und Heimatverein (Hrsg.): Hessischer Gebirgsbote, Band 70, 1969, S. 9–10
- Vorlage:HessBib
- Suche nach Hesserode (Felsberg). In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
Weblinks
- Hesserode In: Webauftritt der Stadt Felsberg.
- Hesserode, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Burg Hesserode, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Einzelnachweise
<references> <ref name="lagis">Hesserode, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Juni 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="EW2007">Stadt Felsberg (Web archiv 2007) </ref> <ref name="EW2014">Stadt Felsberg (Web archiv 2014) </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 32 und 88, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020. </ref> </references>
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