Zum Inhalt springen

Waldenrath

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Februar 2026 um 22:51 Uhr durch imported>Aka (Leerzeichen vor Beleg entfernt, Halbgeviertstrich).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Waldenrath
Stadt Heinsberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1475)&title=Waldenrath 51° 1′ N, 6° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1475) 51° 0′ 46″ N, 6° 4′ 28″ O
 {{#coordinates:51,012777777778|6,0744444444444|primary
dim=10000 globe= name=Waldenrath region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Einwohner: 1475 (1. Jan. 2019)<ref name="EinwohnerHeinsberg" />
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 52525
Vorwahl: 02452
Waldenrath (Nordrhein-Westfalen)
Waldenrath (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Waldenrath in Nordrhein-Westfalen

Waldenrath ist der westlichste Ortsteil der Stadt Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Geprägt von einer dörflichen Struktur, zeichnet sich der Ort besonders durch sein aktives Vereins- und Gemeinschaftsleben aus.

Geografie

Der Ort grenzt im Norden an den Weiler Pütt, im Westen an Birgden und Schierwaldenrath, beides Ortsteile der Gemeinde Gangelt, im Süden an Gillrath, ein Ortsteil der Stadt Geilenkirchen, und im Osten an Straeten.

Geschichte

Waldenrath wurde erstmals im Jahr 1165 urkundlich erwähnt, damals unter dem Namen Waldenrode. Der Ortsname geht vermutlich auf eine Rodungssiedlung zurück, die von einem Mann namens Waldo gegründet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich die Schreibweise des Ortsnamens mehrfach.<ref>Untitled Document. Abgerufen am 20. Januar 2026.</ref>

Bereits im Mittelalter bestanden in Waldenrath kirchliche Strukturen. Schon im 12. Jahrhundert gab es im Ort eine Kirche, die noch im selben Jahrhundert eine Zusammenarbeit mit dem Heinsberger Gangolfusstift aufnahm. Im Jahr 1666 wurde Waldenrath von einem Pestausbruch heimgesucht.<ref>Untitled Document. Abgerufen am 20. Januar 2026.</ref>

Während der französischen Zeit wurde der Ort 1798 Sitz einer eigenen Bürgermeisterei. Ab 1816 gehörte Waldenrath zum Königreich Preußen. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert entwickelten sich zahlreiche Vereine sowie öffentliche Einrichtungen, die zum Großteil bis heute bestehen.

Eine besondere Bedeutung erlangte Waldenrath im Jahr 1928, als es als erste Landgemeinde im Regierungsbezirk eine zentrale Wasserversorgung in Betrieb nahm.

Ein markantes Wahrzeichen des Ortes war die Bockwindmühle, die 1795 etwa 250 Meter nördlich des Friedhofs errichtet wurde. 1895 wurde die Mühle auf Dampfbetrieb umgestellt. Am Kriegsende im Frühjahr 1945 wurde die Mühle von der Wehrmacht gesprengt. Bis heute ist die Mühle auf vielen Vereinswappen zu sehen.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen wurde Waldenrath am 1. Januar 1972 in die Stadt Heinsberg eingemeindet.<ref>Untitled Document. Abgerufen am 20. Januar 2026.</ref>

Kirche St. Nikolaus

Datei:Waldenrath Kath. Kirche 1.jpg
Kirche St. Nikolaus in Waldenrath


Die Waldenrather Kirche wurde 1898 nach den Plänen von Lambert von Fisenne gebaut und 1900 eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt, die vereinfachten Wiederaufbauarbeiten dauerten bis 1960 an. Wegen dieser Zerstörungen wurde sie nicht in die Denkmalliste eingetragen. Der Hochaltar der Kirche ist 1987 nach Restaurierungsarbeiten in die Liste eingetragen worden, er ist auf das 19. Jahrhundert datiert.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Verkehr

Der Ort ist und war schon immer nur über die Straße zu erreichen, der nächste Bahnhof ist der Bahnhof Heinsberg (Rheinland).

Die AVV-Buslinien 410 und 472 der WestVerkehr verbinden Waldenrath wochentags mit Heinsberg, Geilenkirchen und Gangelt. Abends und am Wochenende kann der MultiBus angefordert werden.<ref name="MultiBus" />

Linie Verlauf
410 (Oberbruch Schulzentrum – Unterbruch –) Heinsberg Busbf – Heinsberg AOK – (Schleiden – Uetterath – Rischden) / (Aphoven – Scheifendahl – Straeten – Waldenrath – Tripsrath – Hochheid) – (Bauchem – Geilenkirchen Schulzentrum – Bauchem –) Geilenkirchen Bf
472 Heinsberg Busbf – Schleiden / (Aphoven – Laffeld – Scheifendahl – Erpen) – Straeten – Waldenrath – Birgden (– Schierwaldenrath – Langbroich – Vinteln – Gangelt)

Durch den Ort führt die L 227. Außerdem wurde die Bundesstraße 56n neu gebaut. Mit ihr ist die Verbindung nach Sittard und zu der 2 km entfernten Autobahn A46 verknüpft.

Bildung

Die nächste Grundschule ist in Straeten. In Waldenrath befindet sich ein Kindergarten.

Sport und Freizeit

Vereine und Einrichtungen

Literatur

  • Marco Kieser: Die Baudenkmäler im Kreis Heinsberg. Stadtgebiet Heinsberg 2. Teil. In: Heimatkalender des Kreises Heinsberg. Jahrgang 2010, S. 131–147.oi
  • Planmappe des Kreises Heinsberg vom Blees Verlag Dürenoo

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="EinwohnerHeinsberg"> Einzelhandels-und Zentrenkonzept der Stadt Heinsberg. (PDF; 8,7 MB) Aktualisierung 2019 - Entwurf -. BBE Handelsberatung GmbH, September 2019, S. 11, abgerufen am 5. März 2021 (Abbildung 3: Einwohner der Stadt Heinsberg nach Stadtteilen; Quelle: Stadt Heinsberg, Stand: 01.01.2019). </ref> <ref name="MultiBus"> MultiBus. In: west-verkehr.de. WestVerkehr GmbH, abgerufen am 10. Februar 2021. </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aphoven mit Laffeld | Dremmen | Heinsberg | Karken | Kempen mit Eicken, Hochbrück und Theberath | Kirchhoven mit Vinn | Lieck | Oberbruch mit Eschweiler, Grebben und Hülhoven | Porselen mit Horst | Randerath mit Baumen, Himmerich und Uetterath | Schafhausen mit Schleiden | Unterbruch | Waldenrath mit Erpen, Pütt, Scheifendahl und Straeten

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein