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Uedemerfeld

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Uedemerfeld
Gemeinde Uedem
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(388)&title=Uedemerfeld 51° 40′ N, 6° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(388) 51° 40′ 14″ N, 6° 18′ 4″ O
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Fläche: 13,3 km²
Einwohner: 388 (31. Dez. 2018)<ref name="ewuedem">Angabe der Gemeinde Uedem</ref>
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 47589
Vorwahl: 02825
Uedemerfeld (Nordrhein-Westfalen)
Uedemerfeld (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Uedemerfeld in Nordrhein-Westfalen

Uedemerfeld ist ein Ortsteil der Gemeinde Uedem im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Uedemerfeld eine eigenständige Gemeinde.

Datei:Uedem - Hohe Mühle 01 ies.jpg
Hohe Mühle
Datei:Uedemerfeld01.jpg
Ehemaliger Haltepunkt an der Bahn (Nachbau).

Geographie

Uedemerfeld ist eine systematisch angelegtes Waldhufendorf mit der Uedemerfelder Straße als Kultivierungs- und Siedlungsachse. Die Ansiedlung hat keinen verdichteten Dorfkern, sondern besteht aus einzelnen Höfen, die zu den Bauerschaften Persel, Kirsel, Uedemerfeld, Steinbergen und Bünnert gehören.<ref name="uedemuedemerfeld">Angabe der Gemeinde Uedem</ref> Die natürliche Ostgrenze von Uedemerfeld zum östlich anschließenden Uedemerbruch ist der alte Entwässerungsgraben Grenzley.<ref name="kuladig">Landschaftsverband Rheinland: Grenzley (Entwässerungsgraben)</ref>

Geschichte

Uedemerfeld wurde erstmals am 1. August 1236 in einer Urkunde des Grafen Dietrich V. von Kleve zu einem Vergleich mit dem Stift Xanten erwähnt. Die Siedlung entstand durch die Rodung des Waldgebietes östlich von Uedem. Von ungefähr 1300 bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts gab es ein Schöffengericht besaß Uedemerfeld ein eigenes Schöffengericht.

Seit dem 19. Jahrhundert bildete Uedemerfeld eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Uedem (seit 1928 Amt Uedem) im Kreis Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Von 1906 bis 1945 hatte Uedemerfeld einen Bahnhof an der Eisenbahnstrecke von Goch nach Wesel, wo landwirtschaftliche Güter und Kohle verladen wurden.<ref name="uedemuedemerfeld"/>

Auf dem Paulsberg übernahm die Bundeswehr einen britischen Stützpunkt.

Am 1. Juli 1969 wurde Uedemerfeld durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Kleve in die Gemeinde Uedem eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1832 722 <ref name="viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, abgerufen am 5. Mai 2019 (Digitalisat).</ref>
1861 745 <ref name="mulmann">Otto von Mülmann: Statistik des Regierungs-Bezirkes Düsseldorf. 1865, abgerufen am 5. Mai 2019.</ref>
1871 645 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1885 643 <ref>Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885</ref>
1910 649 <ref>Landkreis Kleve. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2022; abgerufen am 5. März 2026.</ref>
1925 640 <ref name="g1930">Gemeindelexikon Rheinprovinz 1930. Abgerufen am 28. Januar 2025.</ref>
1939 537 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
2018 388 <ref name="ewuedem" />

Baudenkmäler

Wichtigstes Baudenkmal Uedemerfelds ist die Hohe Mühle auf dem Katzenberg, die heute als Begegnungsstätte und Aussichtsturm dient. Unter Denkmalschutz stehen außerdem die T-Häuser Kirsel 110 und Uedemerfelder Weg 21.

Kultur

In Uedemerfeld besteht die circa 300 Jahre alte St. Anna-Bruderschaft.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile von Uedem Vorlage:Hinweisbaustein