Zum Inhalt springen

Skender Fani

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. August 2025 um 18:04 Uhr durch imported>Krdbot (Bot: Entferne 5 weiche Trennzeichen).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Skender Fani (* 23. Februar 1940; † 17. November 2023 in Wien<ref>Ex-Sportmanager Skender Fani mit 83 Jahren gestorben. In: diepresse.com. 18. November 2023, abgerufen am 18. November 2023.</ref>) war ein österreichischer Rechtsanwalt, Spielerberater im Fußball und Geschäftsführer der Toni Polster Werbegesellschaft.<ref name="ballesterer">ballesterer vom 1. März 2004: Die Geschäfte des Doktor Fani</ref>

Leben und Wirken

Zu Fanis Klienten zählten unter anderem Herbert Prohaska, Hans Krankl, Toni Polster, Gerhard Rodax, Walter Schachner, Andreas Herzog, Otto Konrad, Franz Wohlfahrt, Arnold Wetl und Emanuel Pogatetz.<ref name="ballesterer" /> Er wurde bekannt durch seine Beteiligung an der Leitung der gescheiterten Rapid AG, welche er 1991 mitgründete.<ref name="ballesterer"/> Im Sommer 2010 betreute er Roland Linz und Szabolcs Sáfár.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Transfermarkt.de: Betreute Spieler (Memento vom 16. Mai 2010 im Internet Archive)</ref>

Er wurde bekannt u. a. durch einen Skandal, als Hans Krankl Trainer beim FC Tirol Innsbruck wurde. Die Justiz sah es als erwiesen, dass der damalige Vorstandssprecher Klaus Mair dem späteren Teamchef der österreichischen Fußballnationalmannschaft 3,6 Millionen Schilling „Handgeld“ gezahlt hatte. Als Krankls Berater nahm er den Betrag in Empfang und wurde daher wegen Anstiftung zur Steuerhinterziehung als Bestimmungstäter zu einer unbedingten Geldstrafe von 200.000 Schilling verurteilt.<ref name="ballesterer"/> Im selben Prozess erging auch ein gleichlautendes Urteil gegen den FPÖ-Politiker Walter Meischberger, welcher Peter Stögers Interessen gegenüber dem FC Tirol vertrat.<ref name="ballesterer"/>

Er war Mitglied des Präsidiums von SK Austria Klagenfurt.<ref>https://www.skaustriaklagenfurt.at/praesidium-29</ref> Skender Fani starb am 17. November 2023 in Wien im Alter von 83 Jahren. Er wurde am Ober Sankt Veiter Friedhof bestattet.<ref>Vorlage:Verstorbenensuche Wien</ref>

Über die Verlassenschaft von Skender Fani wurde im Juni 2025 die Insolvenz angemeldet.<ref>Insolvenz: Dr. Skender Fani Rechtsanwalt Verlassenschaft. Abgerufen am 25. Juli 2025 (deutsch).</ref> Es steht (unter Vorbehalt der Unschuldsvermutung) im Raum, dass er 10 Millionen Euro Schulden angehäuft und seinen Freund und Geschäftspartner Toni Polster betrogen habe.<ref>Toni Polster um Vermögen geprellt. Abgerufen am 25. Juli 2025.</ref>

Einzelnachweise

<references />