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Ewald Rumpf

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Februar 2026 um 23:40 Uhr durch imported>Rogald (Bildhauer).
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Ewald Rumpf (* 6. Oktober 1943 in Posen) ist ein deutscher Psychologe und Bildhauer.

Ausbildung

Rumpf ging von 1949 bis 1963 in Flensburg, München und Nürnberg zur Schule. In Nürnberg besuchte er das Konservatorium und war von 1963 bis 1965 Violinist bei den Fränkischen Symphonikern. An der Universität Erlangen studierte er von 1965 bis 1969 Musikwissenschaft und indogermanische Sprachwissenschaft. Von 1969 bis 1971 war Rumpf Assistent im Forschungsinstitut GfK Nürnberg für psychologische Marktforschung. 1972 wurde er Hochschullehrer für Psychologie an der Universität Kassel. 1979 promovierte er in Philosophie. 1979 wurde er zum Professor (FH) durch den hessischen Ministerpräsidenten ernannt. Von 1979 1981 war er Gastprofessor für Psychologie an der „Ecole Nationale des Affaires Sociales“ in Jaunde (Kamerun). Seit 1981 war er wieder Professor an der Universität Kassel. Zwischen 1986 und 1993 gab Rumpf mehrere Kammerkonzerte in Hessen.

Hochschullehrer

Rumpf ist seit 1972 an der Universität Kassel Professor für Psychologie. Rumpfs Fachgebiet bezieht sich auf die psychologische Deutung von Mythen, Märchen und Träumen. Rumpf hat mehrere Bücher über die psychologische Interpretation von griechischen Mythen veröffentlicht. Er hält Vorträge über Psychologie, Musik und Kunst und gibt zudem Bildhauer-Workshops.

Bildhauer

Datei:Skulptur Schlute.jpg
Skulptur „Schluten“ in Bad Wildungen, 2004

Rumpf arbeitet künstlerisch seit 1989<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gießener Anzeiger vom 26. März 2009 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nexis.com - Artikel bei Nexis, abgerufen am 13. August 2018 aus der Gießener Zeitung</ref> als Bildhauer. Ausgehend von der Pop Art verbindet er formale Eigenheiten mit einem typisch osteuropäischen Symbolismus<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nürnberger Nachrichten vom 2. Juli 1998 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nexis.com - Artikel bei Nexis, abgerufen am 13. August 2018 aus den Nürnberger Nachrichten</ref>.

Er schuf lebensgroße Bronzeplastiken auf den Marktplätzen von Homberg, Rotenburg an der Fulda, Beiseförth und Obermelsungen aus Bronze, Beton und Keramik. 2018 modellierte er auf dem Marktplatz Homberg seine Tonfigur Isolde aus dem Ton der Tongrube Krug in Remsfeld<ref>Daniel Blöthner: Hübsche Frau aus Ton. Extra Tip, Kassel, 29. September 2018 S. 12</ref>.

Plastiken von Rumpf stehen auf öffentlichen Plätzen in Nürnberg, München und Vattaro in Italien.

Er lebt in Remsfeld, Ortsteil der Gemeinde Knüllwald in Nordhessen.

Zitate

„Wenn ich mit Ton arbeite, erschaffe ich die Figuren immer erstmal nackt. Kleidung kommt dann später hinzu, um die Konturen des Körpers besser treffen zu können.“

Aus: Daniel Blöthner: Hübsche Frau aus Ton. Extra Tip, Kassel, 29. September 2018 S. 12

„Ich probiere mich auch am Malen, aber für das Dreidimensionale habe ich eher eine Begabung.“

Aus: Daniel Blöthner: Hübsche Frau aus Ton. Extra Tip, Kassel, 29. September 2018 S. 12

Künstlerische Werke im Öffentlichen Raum

Ausstellungen

  • 1998: Galerie: Reiter + Thurn, Nürnberg
  • 2004: La Galleria, Fürth
  • 2005: La Galleria, Fürth

Psychologische Fachliteratur

  • Das Muttertrauma in der griechischen Mythologie: Eine psychologische Interpretation der Theogonia von Hesiod (Europäische Hochschulschriften – Reihe XV); Peter Lang Vlg. Frankfurt am Main, 1985.
  • Eltern-Kind-Beziehungen in der griechischen Mythologie (Europäische Hochschulschriften – Reihe XV); Peter Lang Vlg. Frankfurt am Main, 1985.
  • Eine Welt ohne Kriege: ein Manifest. Bookrix; München 2016.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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